Feiertag
Das Herz-Jesu-Fest
Von der göttlichen Barmherzigkeit
Am dritten Freitag nach Pfingsten feiern Katholiken das Herz-Jesu-Fest, eines der sogenannten Ideenfeste (neben Dreifal- tigkeit und Fronleichnam). Das Herz gilt in der Bibel als Mitte des Menschen, als Sinnbild der ganzen Person, besonders seines Fühlens und Wollens. Nur Symbolik aus der Kitsch-Kiste? Ein Blick lohnt sich.
Entstehung
Wie es begann mit Herz-Jesu
Die Visionen der Salesianernonne Marguerite-Marie Alacoque
Entscheidend für die weitere Entwicklung beim Herz-Jesu-Gedenken sind die Visionen der Marguerite-Marie Alacoque.
Bild: © Staatsbibliohek Berlin
Verbreitung
Herz-Jesu-Freitag und Weihe
Verbreitung des Kultes ist vor allem Jesuiten zu verdanken
Aufschwung erhielt die Herz-Jesu- Frömmigkeit im 18. und 19. Jahrhundert. Die Jesuiten verbrei- teten den Kult in Glaubenskursen.
Bild: © Privat
Gegenwart
"Jesus, ich vertraue auf Dich"
Im 20. Jahrhun- dert geriet Herz-Jesu in die Defensive
Die katholische Ordensschwester Maria Faustyna Kowalska belebte die Herz-Jesu-Verehrung auch im deutschsprachigen Raum wieder.
Bild: © Privat
Gottesdienst
Liturgie von Herz-Jesu
Das Herz-Jesu- Hochfest ist im Grunde kein gesondertes Fest
O immer brennende Glut, die nie erkaltet: entzünde auch mich, damit ich in deiner Liebe nur dich allein liebe, sagt Augustinus.
Bild: © KNA
Kritik
Herz-Jesu-Kitsch
Die Herz-Jesu- Verehrung wurde von Beginn an bekämpft
Nichtkatholiken stehen der Herz-Jesu-Frömmigkeit bis heute gewöhnlich ablehnend gegenüber.
Bild: © katholisch.de
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