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Taschentücher und Tee sind allerdings nicht nötig

#Krippewelle erreicht Deutschland

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Die Krippewelle erreicht Deutschland
Bonn - Ärzte können aufatmen, denn ihre Wartezimmer bleiben von der Krippewelle unberührt. Was es statt Medikamenten braucht? Eine Krippe, ein Smartphone und einen Zugang zu den sozialen Netzwerken.

Was erst wie ein Rechtschreibfehler wirkt, ist pure Absicht. Auf Facebook und dem Kurznachrichtendienst Twitter veröffentlichen Menschen Fotos von Weihnachtskrippen mit dem Hashtag #Krippewelle. Initiiert hat diese Aktion das Bistum Mainz, das ihre Fangemeinde aufgefordert hat, ein Foto einer Weihnachtskrippe zu veröffentlichen und drei Freunde zu nominieren, dasselbe zu tun. Das Ergebnis: die Krippewelle. Katholisch.de hat einige der Bilder gesammelt.

Auch katholisch.de beteiligt sich selbstverständlich mit einem Foto an der Krippewelle - und nominiert die Sternsinger, die Katholische Nachrichtenagentur und Benediktinerpater Maurus Runge.

Die Krippewelle schwappt sogar aus Lateinamerika rüber. Vorsicht, Tropenvirus!

CDU-Bundesvize Julia Klöckner mag zwar keine politischen Predigten von Bischöfen, aber immerhin Krippen. Naja, irgendwie.

Alkohol ist keine Lösung? Wenn man keine Krippe besitzt schon, findet Twitter-Nutzerin @sabber_lott. Das meint man also mit "Flaschenkind"...

Aber zurück nach Mainz: Auch auf der Facebook-Seite des Bistums beteiligt sich die Fangemeinde unter dem Posting. Krippekranke soweit das Auge reicht...

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