Übertritt

Auch wenn Sie als getaufter Christ Ihre Wurzeln in einer anderen Kirche oder Gemeinschaft haben, können Sie sich für die katholische Kirche entscheiden und eine neue Glaubensheimat finden.

Katholisch werden | Bonn - 06.05.2015

Auch wenn Sie als getaufter Christ Ihre Wurzeln in einer anderen Kirche oder Gemeinschaft haben, können Sie sich für die katholische Kirche entscheiden und eine neue Glaubensheimat finden.

Sie sind getauft - damit gehören Sie auf jeden Fall bereits zur Gemeinschaft der Christen. Aber obwohl die Taufe alle Christen vereint und wir die wesentlichen Punkte unseres Glaubens teilen: es gibt eine Vielzahl von konkreten Kirchen und Gemeinschaften, die sich auch in manchen wichtigen Punkten ihres Glaubens und darin, wie sie diesen Glauben leben und feiern, unterscheiden. So haben auch der katholische Glaube und das Leben in der katholischen Kirche ihre ganz besondere Prägung.

Vielleicht möchten Sie die Schätze des katholischen Glaubens und Lebens für sich entdecken, auch wenn Sie einer anderen Konfession angehören oder angehört haben. Wenn Sie den katholischen Glauben näher kennenlernen möchten oder bereits entschlossen sind, zur katholischen Kirche überzutreten, sind Sie herzlich willkommen!

Linktipp

Informationen zum Übertritt sowie Ansprechpartner finden Sie auf der Internetseite katholisch-werden.de, einem Angebot der Katholischen Arbeitsstelle für missionarische Pastoral.

Zur Internetseite katholisch-werden.de

Häufig gestellte Fragen

Wann ist ein Übertritt möglich?

Durch Übertritt (Konversion) können Sie katholisch werden, wenn Sie bereits getaufter Christ sind, aber nicht katholisch sind oder es einmal waren. Wenn sie zwar einer christlichen Gemeinschaft angehören oder angehört haben, aber nicht getauft sind (etwa, weil diese Gemeinschaft keine Kindertaufe kennt oder die Taufe gar nicht praktiziert), werden Sie durch die Erwachsenentaufe Teil der Kirche. Ebenso, wenn Sie in einer Gemeinschaft getauft wurden, deren Taufe von der katholischen Kirche nicht als gültig anerkannt wird (zum Beispiel Mormonen oder Zeugen Jehovas). Wenn Sie getauft sind und früher bereits der katholischen Kirche angehört haben, dann aber zu einer anderen Glaubensgemeinschaft gewechselt sind, kommen Sie durch einen Wiedereintritt in die volle Gemeinschaft der katholischen Kirche zurück.

Werde ich bei einer Konversion "umgetauft"?

Nein - wenn Sie einmal in einer christlichen Kirche oder Gemeinschaft getauft wurden, gilt das ein Leben lang. Dass Sie bereits getauft sind, zeigt der Taufschein Ihrer ursprünglichen Gemeinschaft, den Sie zur Aufnahme vorlegen.

Kostet die Konversion etwas?

Nein, seitens der katholischen Kirche fallen dafür keine Kosten an. Wenn Sie noch Mitglied einer anderen Kirche oder Gemeinschaft sind und nach staatlichem Recht Ihren Austritt aus dieser erklären müssen, wird dafür in der Regel von der zuständigen Behörde eine Gebühr erhoben. Sobald Sie der katholischen Kirche angehören, tragen Sie dann gegebenenfalls durch Ihre Kirchensteuer zur Arbeit der Kirche bei.

Wie läuft der Übertritt ab?

Zunächst einmal nehmen Sie Kontakt mit dem zuständigen Pfarrer oder einem anderen Seelsorger auf. In einem oder mehreren Gesprächen können Sie erzählen, wie es zu ihrem Wunsch, katholisch zu werden, gekommen ist, und gemeinsam überlegen, wie Ihr Weg in die katholische Kirche aussehen kann. Damit Sie mit dem katholischen Glauben vertraut werden und in ihn immer mehr hineinwachsen können, ist es meist hilfreich, wenn Sie sich für einige Zeit mit Begleitung eines Seelsorgers und anderer Gläubiger darauf vorbereiten und an einem Glaubenskurs oder einer Katechu­menats­gruppe teilnehmen. Auch eine Begleitung durch Einzelgespräche ist möglich. Für diese Vorbereitungszeit ist keine feste Dauer vorgesehen. Wenn Sie dann Ihren Entschluss, katholisch zu werden, bekräftigen, beantragt Ihr Seelsorger für Sie beim Bischof die Aufnahme in die katholische Kirche. Dazu müssen Sie einen Taufschein und eine Bescheinigung über den Austritt aus Ihrer früheren Kirche oder Gemeinschaft vorlegen. Die Aufnahme erfolgt in der Regel in einem Gottesdienst - im kleinen Kreis oder mit der Gemeinde - bei dem Sie das Glaubensbekenntnis sprechen. Oft ist mit der Aufnahme auch das Sakrament der Firmung verbunden.

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