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Wider das Vergessen

Wider das Vergessen

Zum Holocaust-Gedenktag: Wolfgang Gerstner vom Maximilian-Kolbe-Werk über Erinnern und Mahnen.

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Kirche statt Krieg

Kirche statt Krieg

Geschichte -  Ein langes Betonschiff, holzvertäfelt, rosa bepflanzte Blumenkästen vor den Fenstern. Aus der offenen Tür dringen Männerstimmen, es riecht nach Kaffee und heißem Fett. Nach Kriegsmarine sieht hier, am Houtdok 25 im Hafen von Antwerpen, erst einmal gar nichts aus. "Dabei war es Adolf Hitler selbst, der den Tanker 1942 in Auftrag gab", sagt Jos Vanhoof, Pfarrer der Antwerpener Seeleute und Binnenschiffer, der regelmäßig für Gottesdienste an Deck ist. Er lehnt sich über die Reling und schaut aufs Wasser, während er die Geschichte der "Sankt Jozef" erzählt.

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Freiheit für ein paar Stunden

Freiheit für ein paar Stunden

Gedenktag -  Ich war 17 und saß an dem Tag in der Schule", erinnert sich Wolfgang Liebehenschel. Sein Lehrer beschäftigte ihn und seine Mitschüler an diesem 17. Juni 1953 mit stiller Arbeit und stand am Fenster. Von dort aus sind die Demonstranten deutlich zu hören, die bereits den ganzen Vormittag über durch Görlitz ziehen. 15.000 Arbeiter aus allen Fabriken der Neiße-Stadt versammeln sich schließlich auf den Leninplatz, dem größten Platz in der Görlitzer Altstadt.

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Zwischen Trümmern

Zwischen Trümmern

Geschichte -  Es war einer der zerstörerischsten Angriffe auf Köln während des Zweiten Weltkriegs: Vor 70 Jahren, in der Nacht vom 29. auf den 30. Juni 1943, legten 500 Bomber die City in Schutt und Asche. Rund 4.300 Kölner starben, 230.000 verloren ihre Wohnung. Bei diesem "Peter-und-Paul-Angriff" - der 29. Juni ist der Gedenktag der Apostel - erlitt auch der Dom erhebliche Schäden. Aber auch diesmal wurde die Kathedrale nicht zerstört, genauso wenig wie bei den Bombardierungen zuvor und danach.

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70 Jahre danach: "Ein Mahnmal für die Zukunft"

70 Jahre danach: "Ein Mahnmal für die Zukunft"

Leid, Hass, Tod: Die Nationalsozialisten haben tiefe Wunden geschlagen. Und auch 70 Jahre danach darf das Erinnern nicht aufhören.

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Kommentar zur Woche: Der zärtliche Massenmörder Himmler

Kommentar zur Woche: Der zärtliche Massenmörder Himmler

wöchentlich frisch von Theologe Eckhard Raabe

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"Ein Gefühl der Befreiung"

"Ein Gefühl der Befreiung"

Geschichte -  Das SED-Regime ist davon ausgegangen, dass spätestens in den fünfziger Jahren die Kirchen sterben werden", meint Christoph Pötzsch. Der 57-Jährige ist Kanzler des Bistums Dresden-Meißen, das sich zur Zeit der deutschen Teilung im Territorium der DDR befand. Auch 22 Jahre nach der Deutschen Wiedervereinigung sind seine Erinnerungen an die Schwierigkeiten, den christlichen Glauben in der DDR zu leben, noch lebendig.

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Von guten und bösen Mächten

Von guten und bösen Mächten

DDR -  Ostberlin, Valentinstag 1964: Katharina Lässig macht sich auf den Weg zur Liebe ihres Lebens – und landet in einer Gefängniszelle. Um Punkt 20 Uhr wartet die junge Frau am Kilometerstein 111, auf der Fernstraße zwischen Berlin und Hamburg – wie verabredet. Es ist kalt. Katharina Lässig trägt einen Pelzmantel, ein Geschenk ihrer Eltern. Gepäck hat sie nicht dabei, nur eine Handtasche mit Versicherungskarte und ein wenig Geld.

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Mahnmal des Völkermords

Mahnmal des Völkermords

Einweihung -  Berlin erhält heute ein weiteres Mahnmal. Am Rande des Tiergartens wird zwischen Reichstag und Brandenburger Tor im Beisein der Spitzenvertreter des Staates das Denkmal für die von Nationalsozialisten ermordeten Sinti und Roma eingeweiht.

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Mythos und Trauma für die USA

Mythos und Trauma für die USA

Geschichte -  Der 22. November 1963 ging als der Tag in die Geschichte ein, an dem John F. Kennedy ermordet wurde. Die dramatischen Szenen, die sich damals in Dallas abspielten, gingen um die ganze Welt. Und auch heute, 50 Jahre danach, ist der Mythos um den charismatischen US-Präsidenten ungebrochen. Doch wer war dieser Mann?

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Geschichten gegen das Vergessen

Geschichten gegen das Vergessen

Erinnerung -  Sie hat ihre Geschichte schon so oft erzählt. Hundertmal, Tausendmal. Doch wenn Inge Deutschkron am Mittwoch vor den Bundestag tritt, um dort anlässlich des Holocaust-Gedenktages als Zeitzeugin zu sprechen, tut sie dies mit "gehörigem Bammel". Sonst erzählt die 90-Jährige ihre Geschichte in kleinerem Rahmen: in der Blindenwerkstatt in der Rosenthaler Straße in Berlin, vor Schülern.

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Asche zu Asche

Asche zu Asche

Geschichte -  Die Berlinerin Johanna Arend hat ein Stück deutsche Bestattungsgeschichte geschrieben. Am 28. November 1912, also heute vor genau 100 Jahren, fällt ihr toter Körper im gerade neu gebauten Krematorium in Berlin-Wedding den Flammen zum Opfer – es war die erste Bestattung dieser Form in Preußen.

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"Das Evangelium verkünden. Seit 1216."

"Das Evangelium verkünden. Seit 1216."

Orden -  Ab dem heutigen Samstag feiern die Dominikaner ihren 800. Geburtstag. Das Festjahr dauert bis zum 21. Januar 2017 und soll mit einem Festhochamt in der Lateranbasilika in Rom enden. Katholisch.de stellt das Festprogramm vor.

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Als der Papst sich als Geisel anbot

Als der Papst sich als Geisel anbot

Geschichte -  Gerade erst kehrte die "Landshut" nach Deutschland zurück. Und sofort waren sie wieder da: die Bilder vom Herbst 1977, als das Flugzeug entführt wurde und der RAF-Terror seinen Höhepunkt erreichte.

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Kardinal: Paul VI. war auf Rücktritt vorbereitet

Kardinal: Paul VI. war auf Rücktritt vorbereitet

Geschichte -  Spekulationen, dass der damalige Papst Paul VI. von seinem Amt zurücktreten wollte, gab es seit 1966. Doch nun scheint dafür ein Beweis gefunden worden zu sein: Ein Rücktrittsschreiben des Papstes.

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Die Präsidentenmacher

Die Präsidentenmacher

US-Wahl -  Am Dienstag treffen die Wähler in den USA eine Entscheidung mit Konsequenzen für die ganze Welt. Hatte der Präsidentschaftswahlkampf als Topthema für einige Tage dem Hurrikan Sandy weichen müssen, stehen Amerika nun ein letzte wahlkampfintensive Tage bevor.

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Eine Welt-Marke

Eine Welt-Marke

Jubiläum -  Vor 150 Jahren gründete der Schweizer Henry Dunant das Rote Kreuz. Anlass für die Schaffung der neutralen und freiwilligen Hilfsorganisationen war ein schreckliches Elend.

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"Große Erwartungen"

"Große Erwartungen"

Geschichte -  Das neue katholisch-lutherische Studiendokument über die Reformation verdient nach Auffassung der deutschen katholischen und evangelischen Bischöfe eine breite Aufnahme. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, erwartet "Impulse, die uns auch in Deutschland in der Ökumene weiterbringen können".

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Gehemmte Katholiken

Gehemmte Katholiken

Kirche -  Als am 9. November 1989 in Berlin die Mauer fiel, befand sich der neue Berliner katholische Bischof Georg Sterzinsky gerade 1.500 Kilometer weiter südlich. Zwei Monate nach seiner Bischofsweihe war er zum Antrittsbesuch bei Papst Johannes Paul II. nach Rom gereist. Erst nach seiner vorzeitigen Rückkehr konnte er am darauffolgenden Sonntag in der Sankt-Hedwigs-Kathedrale einen großen Dankgottesdienst feiern.

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Schmuggler im Namen Gottes

Schmuggler im Namen Gottes

DDR -  Ich muss verraten worden sein", sagt Karlheinz Frühmorgen. Im Jahr 1970 war es, am innerdeutschen Grenzübergang bei Rudolphstein. Dort nahmen die DDR-Grenzsoldaten seinen Wagen auseinander und wurden fündig: 58 Theologika, ein paar Tausend DDR-Mark, ein Abzugsapparat zur Vervielfältigung von Schriften und jede Menge Papier - bestimmt für katholische Pfarrer in Ostdeutschland. Seit Anfang der 1960er Jahre war der Priester als Schmuggler für die gute Sache tätig, und blieb es bis kurz vor der Wende.

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Der neue Papst und die alte Diktatur

Der neue Papst und die alte Diktatur

Franziskus -  Bergoglio und die Geschichte: Schnell mischten sich in den allgemeinen Jubel über die Wahl des Erzbischofs von Buenos Aires zum Pontifex auch kritische Stimmen zur Rolle des Geistlichen während der argentinischen Militärdiktatur (1976-1983). Konkret geht es um die Verschleppung und Inhaftierung zweier Ordensleute. Prominente Südamerikaner verteidigen Papst Franziskus , der von 1973 bis 1979 Leiter der argentinischen Provinz des Jesuitenordens war, gegen die erhobenen Vorwürfe. Und eines der damaligen Opfer hat sich nun selbst zu Wort gemeldet.

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"Das Konzil ist nicht an allem Schuld"

"Das Konzil ist nicht an allem Schuld"

Dossier: Zweites Vatikanisches Konzil -  Der Bochumer Kirchenhistoriker Wilhelm Damberg warnt davor, das Konzil für die Krisenerscheinungen in der Kirche verantwortlich zu machen. Der Rückgang von Kirchenbesuchern und Priesterberufungen habe bereits früher eingesetzt, betont er.

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Der Umstrittene

Der Umstrittene

Papsttum -  Zwanzig Jahre lang hat Papst Pius XII. in dramatischer Zeit die katholische Weltkirche geleitet: Ein Spitzendiplomat und Kirchenpolitiker, der am Vorabend des Zweiten Weltkriegs sein Amt antrat.

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Lingua Latina

Lingua Latina

Dossier: Zweites Vatikanisches Konzil -  Der Petersdom wurde zu einer Art Parlament umgebaut: Auch in der Logistik und Kommunikationstechnik war das Zweite Vatikanische Konzil eine einmalige Herausforderung. Und debattiert wurde in einer Sprache, die nicht alle beherrschten.

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"Ich konnte es erst gar nicht glauben"

"Ich konnte es erst gar nicht glauben"

Bischof Gerhard Feige erinnert sich an den Mauerfall am 9. November 1989.

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Aufstand zum Fest der Auferstehung

Aufstand zum Fest der Auferstehung

Geschichte -  In Irland wird am Ostersonntag nicht nur die Auferstehung Christi gefeiert, sondern auch eine Revolution: Der Osteraufstand von 1916 gilt als Meilenstein auf dem Weg zur unabhängigen Republik Irland.

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Auf den Spuren der "Reinen"

Auf den Spuren der "Reinen"

Geschichte -  Das Languedoc gehört vielleicht zu Frankreichs schönsten Regionen. Beim Dösen in der Sonne mag man sich nicht vorstellen, dass hier vor 800 Jahren ein Religionskrieg gegen die Katharer wütete.

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Mehr als Daten und Fakten

Mehr als Daten und Fakten

Wissenschaft -  Von Dschingis Khan stammen weltweit angeblich 16 Millionen Menschen ab - so jedenfalls kann man es im Internet nachlesen. Wer es mit Blick auf die eigene Biografie genauer wissen möchte, dem kann die Familienforschung viele interessante Antworten liefern. So wie den Hobby-Ahnenforschern Kurt und Alexandra Weißkopf aus Koblenz.

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Sportlich und schlagfertig

Sportlich und schlagfertig

Päpste -  "Ein Papst zum Anfassen"; einer, der verrückte Sachen macht und sich heimlich absetzt: Die Rede ist nicht von Papst Franziskus. Insbesondere die ersten Amtsjahre von Johannes Paul II. waren spektakulär.

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Mehr als ein Lebensmittel

Mehr als ein Lebensmittel

Eucharistischer Kongress -  Brot hat eine jahrtausendealte Tradition. Juden und Christen übernahmen die Kunst des Backens von den Ägyptern - samt der spirituellen Bedeutung.

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