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Alpha & Omega: Die Firmung – ein verschenktes Sakrament?

Professor Georg Langenhorst nennt die Firmung ein "verschenktes Sakrament" und plädiert für eine Firmung noch vor der Erstkommunion. Er erklärt im Gespräch bei "Alpha & Omega", woran das liegt.

Mehr als 160.000 katholische Jugendliche ließen sich 2014 in Deutschland firmen. Wer gefirmt wird, bekräftigt, was ihm oder ihr in der Taufe zugesagt wird: Die Liebe Gottes. In der katholischen Kirche ist die Firmung eines der sieben Sakramente – und sie ist Thema der nächsten Ausgabe von "Alpha & Omega – Kirche im Gespräch". Denn die Firmung gibt auch immer wieder Anlass zur Diskussion: In welchem Alter sollen Jugendliche gefirmt werden, mit 13 bis 14 oder eher als junge Erwachsene mit 18 Jahren, wie es z.B. die Schweizer Diözese St. Gallen seit einiger Zeit macht. Georg Langenhorst, Professor für die Didaktik des Katholischen Religionsunterrichts und Religionspädagogik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Uni Augsburg, nennt die Firmung ein "verschenktes Sakrament" und plädiert für eine Firmung noch vor der Erstkommunion. Darüber diskutiert er im Alpha & Omega-Studio mit Bärbel Zeimantz. Sie ist katholische Diplom-Theologin und Sozialpädagogin und arbeitet als Referentin für Sakramente und Katechese am Institut für Fort- und Weiterbildung der Diözese Rottenburg-Stuttgart, wo Firmvorbereitungen in den Kirchengemeinden begleitet und eigene Modelle entwickelt werden.

Moderation/Redaktion: Christian Turrey

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Christian Turrey

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