Passant erwischte Geistlichen beim Sex mit zwei Dominas

Nach Sex-Video-Dreh: Priester verurteilt – Altar verbrannt

Aktualisiert am 23.11.2022  –  Lesedauer: 

New Orleans ‐ Ein Passant sah den Pastor beim Sex mit zwei Dominas auf dem Altar. Als die Polizei eintraf, beschlagnahmte sie Sexspielzeug, Bühnenbeleuchtung und eine Kamera. Daraufhin ließ der Bischof den Altar verbrennen. Nun wurde der Priester verurteilt.

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Travis Clark, ein Priester des Erzbistums New Orleans, ist zu einer Bewährungsstrafe von drei Jahren verurteilt worden, nachdem er einen Sexfilm auf dem Altar seiner Pfarrei gedreht hatte. Der Geistliche bekannte sich vor einem Gericht im US-Bundesstaat Louisiana des Verbrechens der Obszönität schuldig, wie lokale Medien am Dienstag berichteten. Der inzwischen 39-jährige Geistliche wurde 2020 gemeinsam mit zwei Dominas festgenommen.

Ein Passant hatte demnach beim Vorbeigehen an der Kirche Clark beim Sex mit zwei Frauen auf dem Altar gesehen. Als die Polizei eintraf, beschlagnahmte sie Sexspielzeug, Bühnenbeleuchtung und ein Stativ samt Kamera. Die beiden mit Clark festgenommenen Frauen erhielten zwei Jahre auf Bewährung. Eine der Frauen bezeichne sich selbst als "Satanatrix" und habe am Tag zuvor in den sozialen Medien gepostet, dass sie vorhabe, "ein Haus Gottes zu entweihen".

Nach der Verhaftung des Trios nannte der Erzbischof von New Orleans, Gregory Aymond, Clarks Verhalten "obszön", "bedauerlich" und "dämonisch". Aymond befahl damals das Verbrennen des "entweihten Altars".  Für Ersatz kam Clark auf. Er habe der Erzdiözese New Orleans eine Entschädigung von 8.000 Dollar gezahlt. Nach dem Prozess teilte die Erzdiözese nun mit, die Laisierung des Priesters einzuleiten: "Jetzt, da das Strafverfahren gegen Travis Clark abgeschlossen ist, wird die Erzdiözese New Orleans den Prozess vorantreiben, um ihn offiziell zu laisieren. Die notwendigen Informationen werden an den Vatikan gesendet, wo der Heilige Vater in Absprache mit den Beamten des Vatikans die endgültige Entscheidung über Clarks Laisierung treffen wird", heißt es in der Erklärung des Erzbistums. (ben)