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Pietro da Morrone
Verehrter Einsiedler, Ordensgründer, Papst – was nach einer Erfolgsgeschichte klingt, sind die Lebensstationen eines Mannes, der ganze Lieder vom Scheitern singen könnte. Pietro (um 1210-1296) war Bauernsohn und wuchs in den Abruzzen auf. Als Zwölfjähriger trat er in ein Benediktinerkloster ein und zog sich nach seiner Priesterweihe in eine abgeschiedene Einsiedelei zurück. Immer mehr Anhänger wollten seinem Beispiel folgen. Daraufhin gründete Pietro einen Orden (später bekannt als "Cölestiner"), der nach der verschärften Benediktinerregel leben sollte. Im Jahr 1293 gab er die Leitung seiner eigenen Gemeinschaft ab und zog sich erneut als Einsiedler zurück. Doch die Ruhe war von kurzer Dauer, denn König Karl II. von Anjou schlug dem völlig zerstrittenen Kardinalskollegium den fast 86-jährigen Asketen für die Papstnachfolge vor. Der schockierte Pietro wollte zunächst fliehen, ergab sich dann aber seinem Schicksal und ritt auf einem Esel zu seiner Krönung am 29. August 1294 nach L'Aquila. Papst Coelestin V., wie er sich nun nannte, weckte große Hoffnungen in der Bevölkerung, dass die Wahl des bescheidenen Mannes ein neues, heiliges Zeitalter einläuten werde. Tatsächlich aber war der wenig gebildete und unerfahrene Papst hoffnungslos überfordert. Er geriet in politische Abhängigkeit, die Kurie versank in Chaos und die Korruption nahm ungeahnte Ausmaße an. Nach nur vier Monaten dankte er trotz erheblicher Widerstände in der Bevölkerung ab. Sein Berater und späterer Nachfolger Benedetto Caetani (Papst Bonifatius VIII.) verfasste – nicht ganz uneigennützig – seine Abdankungsurkunde. Aus Furcht vor einer Kirchenspaltung wurde Pietro bis zu seinem Tod am 19. Mai 1296 in Gefangenschaft gehalten. Bereits 1313 sprach Papst Clemens V. den unglücklichen Vorgänger unter seinem Taufnamen Pietro da Morrone heilig.
Das Bild zeigt Papst Benedikt XVI. am 28. April 2009 am Schrein von Papst Coelestin V.
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