Glaube
20
Januar
Tagesliturgie
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Sebastian (im Bild: Liegefigur von Antonio Giorgetti) starb als Märtyrer in Rom zu Beginn der diokletianischen Verfolgung (um 303). Nach der Legende stammte er aus Mailand und war Offizier der kaiserlichen Leibgarde. Seit dem vierten Jahrhundert wird sein Grab an der Via Appia verehrt; dort gehört San Sebastiano zu den sieben frühchristlichen Pilgerkirchen Roms.
Der heilige Fabian war im dritten Jahrhundert einer der großen Bischöfe der Verfolgungszeit (unter Kaiser Decius). Im Januar 236 zum Bischof gewählt, findet man viele Hinweise, dass seine Amtszeit große Bedeutung für die Geschichte der frühen Kirche hatte. Er soll die Kirche neu organisiert und zahlreiche Gemeinden im heutigen Frankreich gegründet haben. Er starb im Jahr 250.

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Gebet des Tages

Gott,
du bist der Ruhm deiner Kirche
und die Kraft ihrer Hirten.

Du stärkst die Märtyrer zum Zeugnis
und belohnst sie mit ewiger Herrlichkeit.

Höre auf die Fürsprache
des heiligen Papstes Fabian,
mit dem uns der Glaube
an Christus verbindet,
und hilf auch uns,
dir bis in den Tod
die Treue zu bewahren.

(aus der Tagesliturgie)

2 Sam 1, 1-4.11-12.17.19.23-27

Lesung aus dem zweiten Buch Samuel

Als David nach dem Tod Sauls von seinem Sieg über die Amalekiter zurückgekehrt war und sich zwei Tage lang in Ziklag aufgehalten hatte, kam am dritten Tag ein Mann aus dem Lager Sauls, mit zerrissenen Kleidern und Staub auf dem Haupt. Als er bei David angelangt war, warf er sich vor ihm auf den Boden nieder und huldigte ihm.

David fragte ihn: Woher kommst du? Er antwortete ihm: Ich habe mich aus dem Lager Israels gerettet. David sagte zu ihm: Wie stehen die Dinge? Berichte mir! Er erwiderte: Das Volk ist aus dem Kampf geflohen, viele von den Männern sind gefallen und umgekommen; auch Saul und sein Sohn Jonatan sind tot.

Da fasste David sein Gewand und zerriss es, und ebenso machten es alle Männer, die bei ihm waren. Sie klagten, weinten und fasteten bis zum Abend wegen Saul, seines Sohnes Jonatan, des Volkes des Herrn und des Hauses Israel, die unter dem Schwert gefallen waren.

Und David sang die folgende Totenklage auf Saul und seinen Sohn Jonatan; Israel, dein Stolz liegt erschlagen auf deinen Höhen. Ach, die Helden sind gefallen!

Saul und Jonatan, die Geliebten und Teuren, im Leben und Tod sind sie nicht getrennt. Sie waren schneller als Adler, waren stärker als Löwen. Ihr Töchter Israels, um Saul müsst ihr weinen; er hat euch in köstlichen Purpur gekleidet, hat goldenen Schmuck auf eure Gewänder geheftet. Ach, die Helden sind gefallen mitten im Kampf. Jonatan liegt erschlagen auf deinen Höhen.

Weh ist mir um dich, mein Bruder Jonatan. Du warst mir sehr lieb. Wunderbarer war deine Liebe für mich als die Liebe der Frauen. Ach, die Helden sind gefallen, die Waffen des Kampfes verloren.

Mk 3, 20-21

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus

In jener Zeit ging Jesus in ein Haus, und wieder kamen so viele Menschen zusammen, dass er und die Jünger nicht einmal mehr essen konnten.

Als seine Angehörigen davon hörten, machten sie sich auf den Weg, um ihn mit Gewalt zurückzuholen; denn sie sagten: Er ist von Sinnen.

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