Glaube
26
Juni
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Der heilige Josemaria Escriva de Balaguer y Albas (1902-1975) ist der Gründer der Laiengemeinschaft des "Opus Dei" ("Werk Gottes"). Der Spanier studierte Jura und Theologie und wurde bereits 1925 zum Priester geweiht. Er widmete seine Zeit der Seelsorge von Armen, Kranken und Sterbenden. 1928 gründete er in Madrid das Opus Dei, das seit 1982 den Rang einer Personalprälatur hat. Das Rechtskonstrukt soll dem Zweck dienen, eine angemessene Verteilung der Priester sicherzustellen oder besondere seelsorgliche oder missionarische Aufgaben zu erfüllen. Das Opus Dei soll sich nach Escrivas Vorgaben für die Heiligung der Arbeit und die Christianisierung der Gesellschaft einsetzen. Heute gehören dem Opus Dei etwa 90.000 Mitglieder, davon 2.050 Priester an. Escriva lebte seit 1946 in Rom, gab oft Besinnungstage und hielt weltweit Vorträge. Er starb am 26. Juni 1975 überraschend an einem Herzanfall in Rom und wurde in der Krypta der Kirche Santa Maria della Pace beigesetzt. Johannes Paul II. sprach ihn am 17. Mai 1992 selig und am 6. Oktober 2002 heilig.

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Gebet des Tages

Verborgener Gott.
Du lässt uns Menschen gewähren,
du wartest und greifst nicht ein.

Du gibst uns Zeit,
du öffnest uns Wege,
du redest zu uns in Langmut und Liebe.

Wir danken dir für deine Geduld.
Bring uns heute zur Besinnung.
Mach uns offen für dich.
Lass die ganze verlorene Menschheit
hinfinden zu dir.

(aus dem Tagesgebet)

Gen 12, 1-9

Lesung aus dem Buch Genesis

In jenen Tagen sprach der Herr zu Abram: Zieh weg aus deinem Land, von deiner Verwandtschaft und aus deinem Vaterhaus in das Land, das ich dir zeigen werde.

Ich werde dich zu einem großen Volk machen, dich segnen und deinen Namen groß machen. Ein Segen sollst du sein.

Ich will segnen, die dich segnen; wer dich verwünscht, den will ich verfluchen. Durch dich sollen alle Geschlechter der Erde Segen erlangen.

Da zog Abram weg, wie der Herr ihm gesagt hatte, und mit ihm ging auch Lot. Abram war fünfundsiebzig Jahre alt, als er aus Haran fortzog.

Abram nahm seine Frau Sarai mit, seinen Neffen Lot und alle ihre Habe, die sie erworben hatten, und die Knechte und Mägde, die sie in Haran gewonnen hatten. Sie wanderten nach Kanaan aus und kamen dort an. Abram zog durch das Land bis zur Stätte von Sichem, bis zur Orakeleiche. Die Kanaaniter waren damals im Land.

Der Herr erschien Abram und sprach: Deinen Nachkommen gebe ich dieses Land. Dort baute er dem Herrn, der ihm erschienen war, einen Altar. Von da brach er auf zum Bergland östlich von Bet-El und schlug sein Zelt so auf, dass er Bet-El im Westen und Ai im Osten hatte. Dort baute er dem Herrn einen Altar und rief den Namen des Herrn an. Dann zog Abram immer weiter, dem Negeb zu.

Mt 7, 1-5

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet! Denn wie ihr richtet, so werdet ihr gerichtet werden, und nach dem Maß, mit dem ihr messt und zuteilt, wird euch zugeteilt werden.

Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht? Wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Lass mich den Splitter aus deinem Auge herausziehen! - und dabei steckt in deinem Auge ein Balken?

Du Heuchler! Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, dann kannst du versuchen, den Splitter aus dem Auge deines Bruders herauszuziehen.



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