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27
April
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Petrus Canisius (1521-1597) war der erste Deutsche, der 1543 dem neu gegründeten Jesuitenorden beitrat. Als deutscher Ordensprovinzial kam ihm für den Aufbau des Ordens sein großes organisatorisches Talent zugute. Kanisius war päpstlicher Theologe auf dem Reformkonzil von Trient. Sein Katechismus, 1555 verfasst, war die Antwort auf Luthers Katechismus und erlebte bei Katholiken große Verbreitung. 1580 wurde Kanisius nach Freiburg in die Schweiz geschickt; dort starb er 1597. 1925 wurde er von Papst Pius XI. heilig gesprochen und zum Kirchenlehrer erhoben.

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Gebet des Tages

Ich weiß oft nicht,
was für ein Wind mich vorantreibt,
wohin mein Schifflein segelt,
wo ich festsitze und
wie ich meinen Kurs richtig steuere.

Ich vertraue auf Gott,
meinen Herrn,
der mir alles zum Besten schickt.
Des Ewigen, nicht des Zeitlichen
wegen bin ich erschaffen und erlöst worden.

(Petrus Canisius)

Apg 5, 27-33

Lesung aus der Apostelgeschichte

In jenen Tagen führten der Tempelhauptmann und seine Leute die Apostel herbei und stellten sie vor den Hohen Rat. Der Hohepriester verhörte sie und sagte: Wir haben euch streng verboten, in diesem Namen zu lehren; ihr aber habt Jerusalem mit eurer Lehre erfüllt; ihr wollt das Blut dieses Menschen über uns bringen.

Petrus und die Apostel antworteten: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen. Der Gott unserer Väter hat Jesus auferweckt, den ihr ans Holz gehängt und ermordet habt.

Ihn hat Gott als Herrscher und Retter an seine rechte Seite erhoben, um Israel die Umkehr und Vergebung der Sünden zu schenken. Zeugen dieser Ereignisse sind wir und der Heilige Geist, den Gott allen verliehen hat, die ihm gehorchen. Als sie das hörten, gerieten sie in Zorn und beschlossen, sie zu töten.

Joh 3, 31-36

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

Er, der von oben kommt, steht über allen; wer von der Erde stammt, ist irdisch und redet irdisch. Er, der aus dem Himmel kommt, steht über allen. Was er gesehen und gehört hat, bezeugt er, doch niemand nimmt sein Zeugnis an.

Wer sein Zeugnis annimmt, beglaubigt, dass Gott wahrhaftig ist. Denn der, den Gott gesandt hat, verkündet die Worte Gottes; denn er gibt den Geist unbegrenzt.

Der Vater liebt den Sohn und hat alles in seine Hand gegeben. Wer an den Sohn glaubt, hat das ewige Leben; wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern Gottes Zorn bleibt auf ihm.

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