Glaube
25
Juni
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Der heilige Prosper, geboren um 390 in Limoges, war ein spätantiker Schriftsteller und ist der Schutzpatron der Dichter. Prosper Tiro von Aquitanien war zunächst verheiratet und wurde um 425 Laienmönch in Marseille. Theologisch hervorragend ausgebildet, vertrat er zunächst entschieden die strenge Gnadenlehre des Augustinus von Hippo, später nahm er eine moderatere Haltung ein. Ab dem Jahr 440 wurde Prosper als Schreiber und Berater in dogmatischen Fragen an der päpstlichen Kanzlei angestellt und half Papst Leo I. bei der Abfassung seiner Briefe. Neben der Papstkorrespondenz schrieb er auch eigene Werke, etwa eine Weltchronik. Prosper nahm an den Verhandlungen um den Ostertermin teil und starb kurz darauf, angeblich am 25. Juni 455.

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Gebet des Tages

Verborgener Gott.
Du lässt uns Menschen gewähren,
du wartest und greifst nicht ein.

Du gibst uns Zeit,
du öffnest uns Wege,
du redest zu uns in Langmut und Liebe.

Wir danken dir für deine Geduld.
Bring uns heute zur Besinnung.
Mach uns offen für dich.
Lass die ganze verlorene Menschheit hinfinden zu dir.

(aus dem Tagesgebet)

2 Kön 17, 5-8.13-15a.18

Lesung aus dem zweiten Buch der Könige

In jenen Tagen fiel der König von Assur über das ganze Land her, rückte gegen Samaria vor und belagerte es drei Jahre lang.

Im neunten Jahr Hoscheas eroberte er die Stadt, verschleppte die Israeliten nach Assur und siedelte sie in Halach, am Habor, einem Fluss von Gosan, und in den Städten der Meder an.

Das geschah, weil die Israeliten sich gegen den Herrn, ihren Gott, versündigten, der sie aus Ägypten, aus der Gewalt des Pharao, des Königs von Ägypten, heraufgeführt hatte. Sie verehrten fremde Götter, ahmten die Bräuche der Völker nach, die der Herr vor den Israeliten vertrieben hatte, und folgten dem Beispiel, das die Könige von Israel gaben.

Gegen den Herrn, ihren Gott, ersannen die Israeliten Dinge, die nicht recht waren. Sie bauten sich Kulthöhen in allen ihren Städten, vom Wachtturm angefangen bis zur befestigten Stadt, errichteten Steinmale und Kultpfähle auf jedem hohen Hügel und unter jedem üppigen Baum.

Auf allen Kulthöhen brachten sie Opfer dar wie die Völker, die der Herr vor ihnen vertrieben hatte, taten böse Dinge und erzürnten dadurch den Herrn.

Sie dienten den Götzen, obwohl der Herr es ihnen verboten hatte.

Der Herr warnte Israel und Juda durch alle seine Propheten, durch alle Seher: Kehrt um von euren bösen Wegen, achtet auf meine Befehle und meine Gebote genau nach dem Gesetz, das ich euren Vätern gegeben und euch durch meine Knechte, die Propheten, verkündet habe.

Doch sie wollten nicht hören, sondern versteiften ihre Nacken wie ihre Väter, die nicht auf den Herrn, ihren Gott, vertrauten.

Sie verwarfen seine Gebote und den Bund, den er mit ihren Vätern geschlossen hatte, und verschmähten die Warnungen, die er an sie richtete. Sie liefen nichtigen Göttern nach und wurden selbst zunichte; sie ahmten die Völker ihrer Umgebung nach, obwohl der Herr verboten hatte, ihrem Beispiel zu folgen.

Sie übertraten alle Gebote des Herrn, ihres Gottes, schufen sich Gussbilder, zwei Kälber, stellten einen Kultpfahl auf, beteten das ganze Heer des Himmels an und dienten dem Baal.

Ihre Söhne und Töchter ließen sie durch das Feuer gehen, trieben Wahrsagerei und Zauberei und gaben sich dazu her zu tun, was dem Herrn missfiel, und ihn zu erzürnen.

Darum wurde der Herr über Israel sehr zornig. Er verstieß es von seinem Angesicht, so dass der Stamm Juda allein übrig blieb.

Mt 7, 1-5

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet! Denn wie ihr richtet, so werdet ihr gerichtet werden, und nach dem Maß, mit dem ihr messt und zuteilt, wird euch zugeteilt werden.

Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?

Wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Lass mich den Splitter aus deinem Auge herausziehen! - und dabei steckt in deinem Auge ein Balken?

Du Heuchler! Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, dann kannst du versuchen, den Splitter aus dem Auge deines Bruders herauszuziehen.



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