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Taufe

Wenn Sie noch nicht getauft sind, werden Sie durch die Taufe Teil der Gemeinschaft der Christen. Es kommt heutzutage öfter vor, dass Erwachsene sich für die Taufe entscheiden - schön, dass auch Sie darüber nachdenken!

Katholisch werden | Bonn - 07.05.2015

Wenn Sie noch nicht getauft sind, werden Sie durch die Taufe Teil der Gemeinschaft der Christen. Es kommt heutzutage öfter vor, dass Erwachsene sich für die Taufe entscheiden - schön, dass auch Sie darüber nachdenken!

Die Taufe verbindet einen Menschen auf eine ganz besondere Weise mit Jesus Christus - und damit zugleich auch mit allen Christen. Damit Sie Gelegenheit haben, den christlichen Glauben und das Leben als Christ gut kennenzulernen, geht der Taufe normalerweise eine Zeit von etwa einem Jahr voraus, in der Sie, allein oder zusammen mit anderen Interessierten, auf Ihrem Weg des Christwerdens begleitet werden. Wenn Sie sich dann endgültig für das Christsein entscheiden, lassen Sie sich taufen und werden damit in die Kirche aufgenommen.

Linktipp

Informationen zur Taufe sowie Ansprechpartner finden Sie auf der Internetseite katholisch-werden.de, einem Angebot der Katholischen Arbeitsstelle für missionarische Pastoral.

Zur Internetseite katholisch-werden.de

Häufig gestellte Fragen

Ist es sehr ungewöhnlich, als Erwachsener getauft zu werden?

Heute nicht mehr - da seit einigen Jahrzehnten bei uns nicht mehr (wie früher einmal) fast alle Kinder getauft werden und es damit auch mehr ungetaufte Erwachsene gibt, kommt es heute relativ häufig vor, dass Erwachsene nach der Taufe fragen. Auch entscheiden sich manche Zuwanderer, die aus anderen Religionen stammen und hier das Christentum kennengelernt haben, für die Taufe. In der Anfangszeit des Christentums war es sogar der Normalfall, dass vor allem Erwachsene zur Taufe kamen. Auf jeden Fall ist es nichts Exotisches oder gar Peinliches, als Erwachsener getauft zu werden!

Ist so eine lange Vorbereitungszeit wirklich nötig?

Christ zu werden dauert seine Zeit! Sich taufen zu lassen ist eine wichtige Entscheidung, und Sie sollen die Möglichkeit haben, den Glauben, zu dem Sie ja sagen möchten, wirklich kennenzulernen. Wenn Sie einen Grund zur Eile haben, sprechen Sie am besten mit dem Seelsorger darüber, der Sie auf dem Weg zur Taufe begleiten wird.

Kann ich nur in meiner Wohnort-Pfarrei getauft werden?

Es ist sinnvoll, wenn Sie nach Möglichkeit in einer Gemeinde ins Christsein hineinwachsen und getauft werden, wo Sie vielleicht schon erste Kontakte haben oder sich immer mehr zuhause fühlen können. Das kann neben der Gemeinde am Wohnort auch eine andere Pfarrgemeinde oder zum Beispiel eine City- oder Jugendkirche, eine Hochschulgemeinde oder ein Kloster sein. Nicht alle Seelsorger und Gemeinden sind mit der Erwachsenentaufe und dem vorbereitenden Katechumenat bereits gut vertraut - bei Fragen helfen die Katechumenatsverantwortlichen des jeweiligen Bistums gern weiter.

Kostet die Taufe oder die Taufvorbereitung etwas?

Weder für die Taufe selbst noch für die Vorbereitung müssen Sie etwas bezahlen. Nach der Taufe tragen Sie dann als katholischer Christ gegebenenfalls durch Ihre Kirchensteuer zur Arbeit der Kirche bei.

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Was bedeutet Taufe? Ein Beitrag der Serie "Katholisch für Anfänger".
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