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Globales Gebet angekündigt

600.000 Ordensfrauen: Wir können nicht schweigen

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Two nuns with veils in St Peter's Square look towards St Peter's Basilica.
Rom - In der katholischen Kirche gibt es deutlich mehr Ordensfrauen als -männer. Sie arbeiten oft dort, wo Menschen Opfer von Krieg und Gewalt sind. Angesichts der aktuellen Weltlage mobilisieren sich die Schwestern nun.

Rund 600.000 Ordensfrauen weltweit wollen ein Zeichen gegen die eskalierende Gewalt des Krieges setzen und rufen zu einem globalen Friedensgebet auf. "Als Ordensfrauen, die in den fragilsten Bereichen der Gesellschaft präsent sind und den Leidenden nahe stehen, können wir angesichts einer Spirale der Zerstörung, die die Menschenwürde untergräbt und die Zukunft neuer Generationen gefährdet, nicht schweigen", begründet die Geschäftsführerin der Internationalen Union der Ordensoberinnen (UISG), Roxanne Schares, den Aufruf am Mittwoch in Rom. Die 1965 gegründete Vereinigung vertritt rund 1.900 Frauenorden auf allen Kontinenten.

Ein globaler Gebetsmoment soll diesen Appell unterstreichen: Am Freitag um 15:30 Uhr wird dieser live über den YouTube-Kanal der Vereinigung "UISGRome" übertragen. Er stehe allen Gläubigen und Menschen guten Willens offen, so die Ordensfrauen. "Schwestern, die mit Flüchtlingen, Verwundeten und zerstörten Familien zusammenleben, bezeugen täglich, dass Frieden keine Abstraktion ist, sondern ein grundlegendes menschliches Bedürfnis, das Millionen von Menschen verwehrt bleibt", heißt es dazu. (KNA)

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