Kalenderblatt

Mariä Geburt

Das Hochfest der "ohne Erbsünde empfangenen Gottesmutter" orientiert sich am heutigen Hochfest und wird am 8. Dezember begangen. Zwischen Marias Empfängnis und ihrer Geburt liegen also genau neun Monate – soweit erwartbar. Aber warum wird ausgerechnet am 8. September der Geburtstag der Jungfrau Maria gefeiert? In der Bibel steht nichts darüber. Wahrscheinlich geht die Datierung auf den Weihetag der St.-Anna-Kirche in Jerusalem zurück. Der Tradition nach waren Marias Eltern fromme Juden namens Anna und Joachim. Die besagte Kirche soll an dem Ort stehen, an dem Anna ihre Tochter Maria zur Welt brachte. Bereits im 6. Jahrhundert wandelte sich das Weihfest in der Ostkirche zu einem Geburtsfest. Damit zählt "Mariä Geburt" zu den ältesten Marienfesten überhaupt. Um das Jahr 700 ordnete Papst Sergius die Feier dieses Tages auch in Rom an, von wo es sich in den kommenden Jahrhunderten in der ganzen Westkirche verbreitete. 

Thema
Missbrauch

Missbrauch

2010 wurde erstmals eine größere Zahl von Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche in Deutschland bekannt. Seitdem bemüht sich die Kirche um eine Aufarbeitung der Geschehnisse. Bei ihrer Vollversammlung veröffentlichten die deutschen Bischöfe am 25. September 2018 eine Studie, die die Missbrauchsfälle im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz zwischen 1946 und 2014 dokumentiert.
Thema
Papst Leo XIV. winkt lächelnd im September 2025 auf dem Petersplatz im Vatikan.

Papst Leo XIV.

Seit dem 8. Mai 2025 ist Robert Francis Prevost der 267. Bischof von Rom. Der US-Amerikaner gab sich den Namen Leo XIV. Auf dieser Themenseite bündelt katholisch.de die Berichterstattung über das amtierende Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche.
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Ein AfD-Plakat vor einer Kirche

Die Kirche und die AfD

Seit der Gründung der AfD im Jahr 2013 war das Verhältnis zwischen der Partei und der katholischen Kirche distanziert. Im Zuge der zunehmenden Radikalisierung der AfD ist die Kirche seither immer stärker auf Distanz gegangen. Im Februar 2024 hat sie die Partei schließlich als für Christen "nicht wählbar" bezeichnet.