Kalenderblatt

Niketius von Trier

Als Niketius um 525/26 Bischof von Trier wurde, war von der einst glänzenden römischen Stadt nicht mehr viel übrig – die Völkerwanderung hatte tiefe Spuren hinterlassen. Um das gepeinigte Christentum im Moselgebiet zu stärken, ernannte der fränkische König Theuderich den aus Limoges stammenden Mönch Niketius zum Bischof. Er erneuerte das Bistum äußerlich wie innerlich: Nikietius stellte verfallene Kirchen wieder her und ließ für den Wiederaufbau des Domes sogar italienische Handwerker anwerben. Nach innen bemühte er sich um die Reform von Klerus und Mönchtum. Selbst gegenüber den Mächtigen nahm Niketius kein Blatt vor den Mund: Er verteidigte die Rechte des einfachen Volkes gegen die Übergriffe des Adels und kritisierte die Sittenlosigkeit am Königshof. Dafür schickte ihn König Chlothar I. in die Verbannung. Erst unter König Sigibert I. durfte Niketius in seine Bischofsstadt zurückkehren. Sogar Kaiser Justinian I. erhielt Post von Niketius: Der Kaiser solle von Irrlehren und der Verfolgung der Rechtgläubigen ablassen. Niketius starb 566/569 in Trier. Bereits sein Zeitgenosse Gregor von Tours (538-594) rühmte den Mut dieses Trierer Bischofs.

Thema
Papst Leo XIV. winkt lächelnd im September 2025 auf dem Petersplatz im Vatikan.

Papst Leo XIV.

Seit dem 8. Mai 2025 ist Robert Francis Prevost der 267. Bischof von Rom. Der US-Amerikaner gab sich den Namen Leo XIV. Auf dieser Themenseite bündelt katholisch.de die Berichterstattung über das amtierende Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche.
Thema
Der Altardienst zieht ein zum Abschlussgottesdienst des 101. Deutschen Katholikentags in Münster.

Katholikentag

Gottesdienste, Podiumsdiskussionen, Workshops und Mitmachaktionen: Das Programm der Katholikentage ist vielfältig. 2026 findet der 104. Deutsche Katholikentag vom 13. bis 17. Mai in Würzburg statt.