Kalenderblatt

Schutzengel

Mit den Schutzengeln ist es so eine Sache: Während sich viele aufgeklärte Christen mit ihnen schwertun, erfreuen sie sich ansonsten bemerkenswerter Beliebtheit. Einer Forsa-Umfrage zufolge glauben sogar mehr Deutsche an Schutzengel als an einen Gott. Die Auswahl ist endlos: von Schutzengel-Anhängern und Schutzengel-Tassen bis hin zu Schutzengel-Figuren. Die süßlichen Darstellungen haben nur noch wenig mit den machtvollen Engeln der Bibel zu tun. Im Alten Testament besingt ein Psalm Gottes Schutz durch seine Engel (vgl. Ps 91) und der junge Tobias findet einen helfenden Weggefährten (vgl. Tob 5). Auch Jesus spricht von der Sorge Gottes um jeden einzelnen Menschen: "Hütet euch davor, einen von diesen Kleinen zu verachten! Denn ich sage euch: Ihre Engel sehen stets das Angesicht meines himmlischen Vaters." (Mt 18,10) Die liturgische Verehrung der Schutzengel verbreitete sich im 15. und 16. Jahrhundert, sodass Papst Clemens X. 1670 das Schutzengelfest für den 2. Oktober einführte. Offiziell wurde die Lehre von den Schutzengeln jedoch nie ausgearbeitet.

Thema
Der Altardienst zieht ein zum Abschlussgottesdienst des 101. Deutschen Katholikentags in Münster.

Katholikentag

Gottesdienste, Podiumsdiskussionen, Workshops und Mitmachaktionen: Das Programm der Katholikentage ist vielfältig. 2026 findet der 104. Deutsche Katholikentag vom 13. bis 17. Mai in Würzburg statt.
Thema
Papst Leo XIV. winkt lächelnd im September 2025 auf dem Petersplatz im Vatikan.

Papst Leo XIV.

Seit dem 8. Mai 2025 ist Robert Francis Prevost der 267. Bischof von Rom. Der US-Amerikaner gab sich den Namen Leo XIV. Auf dieser Themenseite bündelt katholisch.de die Berichterstattung über das amtierende Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche.
Thema
Ein Kopf mit Bischofsmütze wurde mit der Kamera schnell anvisiert, alle anderen Kopfbedeckungen von Bischöfen und Kardinälen sind verschwommen im Bild.

Familiensynode

Im Herbst 2014 und 2015 haben sich zwei Bischofssynoden im Vatikan mit Ehe und Familie beschäftigt. Im April 2016 erschien dazu das päpstliche Dokument "Amoris laetitia". Die Themenseite bündelt die Berichterstattung zu den Synoden.