Zwischen Glauben und Kolonialismus: Die christliche Mission
Aufgekreuzt - 26.01.2026 (00:31:29)

Zwischen Glauben und Kolonialismus: Die christliche Mission

Die Gräueltaten der Kolonialmächte an der Bevölkerung anderer Kontinente sind bekannt. Wie die Missionare dazu standen und wie die Mission uns heute noch prägt, bespricht Host Gabriele Höfling mit Marco Moerschbacher vom Hilfswerk missio.
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Kalenderblatt
Blasius

Blasius

Bis heute wird in vielen Gemeinden jedes Jahr am 3. Februar der nach ihm benannte Blasiussegen gespendet. Was manchen ein kostbares Ritual ist, halten andere für eine angestaubte und fragwürdige Tradition. Dabei hat der heilige Namensgeber (gest. um 316) überraschend moderne Seiten. Zahlreiche Legenden ranken sich um den berühmten Bischof des armenischen Sebaste (heutige Türkei): Blasius soll zunächst Arzt gewesen sein und sei allen Kranken gegenüber hilfsbereit gewesen – egal ob arm oder reich, Christ oder Heide. Aufgrund seiner großen Nächstenliebe soll Blasius dann zum Bischof gewählt worden sein. Als eine grausame Christenverfolgung über die Provinz hereinbrach, habe sich Blasius in einer abgelegenen Höhle versteckt. Dort soll er gemeinsam mit wilden Tieren gelebt und auch ihre Verletzungen versorgt haben. Schließlich sei Blasius von Jägern entdeckt und ins Gefängnis geworfen worden. Dort soll er seine berühmteste Heilung vollbracht haben: Allein durch sein Gebet habe Blasius einen Jungen, der eine Fischgräte verschluckt hatte, vor dem Erstickungstod gerettet – deshalb soll der Blasiussegen gegen Halskrankheiten schützen. Weil aber bekanntlich auch Wut zum sprichwörtlichen "dicken Hals" führen kann, gilt Blasius auch als Schutzpatron gegen das verletzende Wort. Schließlich soll er mit einem eisernen Kamm zerfleischt und dann enthauptet worden sein. Blasius' Verehrung breitete sich ab dem 6. Jahrhundert von Osten nach Westen aus. Seit dem 14. Jahrhundert zählt er zu den 14 Nothelfern.

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