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Große Anteilnahme auf Heimatkontinenten

3,5 Millionen Ave Maria – damit Papst Leo wieder gesund wird

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Papst Leo XIV. betet
Washington/Buenos Aires - Die Nachricht von der Krebserkrankung von Papst Leo XIV. hat auf seinen beiden Heimatkontinenten Nord- und Südamerika große Anteilnahme ausgelöst.

Die Nachricht von der Krebserkrankung von Papst Leo XIV. sorgt auf seinen beiden Heimatkontinenten für große Anteilnahme. Sowohl in seinem Geburtsland USA als auch in seiner ehemaligen Wahlheimat Peru versammelten sich die Menschen spontan zu Gebeten für das operierte Kirchenoberhaupt.

US-Außenminister Marco Rubio ließ wissen, er und seine Frau Jeanette seien im Gebet für die Gesundheit des Papstes vereint. "Möge der Herr ihm Kraft geben und der Heilige Geist die medizinischen Fachkräfte leiten, die sich um den Heiligen Vater kümmern", schrieb Rubio in den Sozialen Netzwerken.

Frage der Chemotherapie

Jeder habe Angst vor dem K-Wort. Es löse bei fast jedem Menschen Panik aus, auch wenn die Medizin heute viel besser sei und die Krankheit hoffentlich noch keine Gelegenheit gehabt habe, sich auszubreiten, sagte US-Pfarrer Thomas Reese, der Vatikan-Experte der "Washington Post". Die nächste Frage sei, ob er eine Chemotherapie benötigen werde. "Es ist ganz klar, dass die Öffentlichkeit diesen Papst liebt – man hat ja gesehen, wie er in Frankreich und Spanien empfangen wurde –, und die Menschen werden sehr traurig sein und sich große Sorgen um ihn machen", sagte Reese.

Die "Chicago Tribune" aus der Heimatstadt des Papstes berichtet, Robert Prevost sei 1985 als junger Missionspriester kurz nach seiner Ankunft im peruanischen Chulucanas an Typhus erkrankt. Diese Krankheit und der Krankenhausaufenthalt seien für ihn ein entscheidender Moment gewesen, der ihn dazu bewogen habe, in der Armut und den Entbehrungen Perus zu leben.

Eltern des Papstes litten an Krebs

US-Medien berichteten unter Berufung auf verschiedene Quellen, dass es in der Familie des Papstes verschiedene Krebserkrankungen gegeben habe. So sei seine Mutter Mildred im Alter von 78 Jahren nach einer Krebsdiagnose und einer Chemotherapie gestorben. Vater Louis Prevost starb den Berichten zufolge im Alter von 77 Jahren an den Folgen einer Darmkrebs- und einer Herzerkrankung. Auch beim Bruder des Papstes, Louis Prevost, wurde laut der "Tampa Bay Times" einst Blutkrebs diagnostiziert. "Es ist unvermeidlich, dass nun jede Änderung seines Terminkalenders genau unter die Lupe genommen wird", kommentierte die "New York Times".

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Papst Leo XIV. mit seinem älteren Bruder Louis Prevost anlässlich seiner Amtseinführung am 18. Mai 2025 im Petersdom.

Die in Lateinamerika und den USA empfangbare spanischsprachige Ausgabe des TV-Senders CNN fasste die Stimmungslage in den drei Gastgeberländern seiner vom 6. bis 15. November geplanten Südamerika-Reise so zusammen: Uruguay, Argentinien und Peru bereiten sich voller Vorfreude auf den Besuch des Papstes vor. Möglicherweise müssen sie noch etwas warten."

Argentinien zeigt sich flexibel

Kurz vor seiner Operation empfing der Papst nach argentinischen Medienberichten den Erzbischof von San Juan, Jorge Lozano, und versicherte ihm: "Wir sehen uns bald in Argentinien." Argentiniens Präsident Javier Milei erklärte, sein Land sei bereit, "notwendige Anpassungen vorzunehmen", sollte die Situation eine Verschiebung des Termins erfordern.

Perus Präsidentin Keiko Fujimori sagte, Peru bitte Gott, dass er über den Papst wache, ihm Kraft gebe und erlaube, ihn bald wieder gesund zu sehen. Schon nach Bekanntgabe der bevorstehenden Operation hatten sich am Montag in Chiclayo, der ehemaligen peruanischen Heimatstadt von Robert Prevost, hunderte Gläubige spontan in der Kathedrale Santa María zum Gebet versammelt.

Gebetszähler für den Papst

Die Kirche in Uruguay hat derweil einen Gebetszähler eingerichtet, um die Genesung von Papst Leo XIV. zu unterstützen. Unter www.papaleonuruguay.uy können die Nutzer die Anzahl der gebeteten "Ave Maria" eintragen. "Von Uruguay aus möchten wir auf seine Bitte mit einer großen Geste der Zuneigung und Verbundenheit reagieren: gemeinsam 3,5 Millionen Ave Maria zu beten, eines für jeden Uruguayer, um für seine Gesundheit und schnelle Genesung zu bitten", erklärten die uruguayischen Bischöfe.

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