"Wie Duschen für die Seele"
Auch die anderen Sakramente in der katholischen Kirche verstehe sie als "Servicestationen" zur Bewältigung des menschlichen Daseins, so Gloria weiter. Kirche sei wie eine Herberge oder eine Krankenstation, mal gebe es etwas zu essen, mal etwas zu trinken, warb die Fürstin. Auf dem "langen, steinigen Weg durchs Leben", werde die Kirche "quasi Ihr ADAC. Ihr Pannendienst".
Deswegen sei sie davon überzeugt: "Katholik sein ist einfach der bessere Deal unter den zwei großen christlichen Religionen. Man bekommt ein größeres Angebot." Ein Protestant stehe dagegen "praktisch alleine da". Nach dem Tod ihres Gatten Johannes vor 25 Jahren habe sie Gebet und Sakramente als kraftspendend schätzen gelernt, bekannte Gloria. "Die Einsamkeit und die plötzliche Verantwortung bei Thurn und Taxis haben enorm viel Kraft gekostet." (KNA)