19. Sonntag im Jahreskreis
Der Mensch kann die Stimme Gottes im Sturm und in der Stille hören. Aber erst in der Stille wird das Wort verstanden. Das Wort, das von Gott zu uns kommt, ist nie harmlos. Es schafft Bewegung und Gefahr, aber auch Rettung.
Der Mensch kann die Stimme Gottes im Sturm und in der Stille hören. Aber erst in der Stille wird das Wort verstanden. Das Wort, das von Gott zu uns kommt, ist nie harmlos. Es schafft Bewegung und Gefahr, aber auch Rettung.
Allmächtiger Gott,
wir dürfen dich Vater nennen,
denn du hast uns an Kindes statt angenommen
und uns den Geist deines Sohnes gesandt.
Gib, dass wir in diesem Geist wachsen
und einst das verheißene Erbe empfangen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
Mit freundlicher Genehmigung des Deutschen Liturgischen Instituts
Komm heraus und stell dich auf den Berg vor den Herrn!
ML I/A 299
Kv HERR, lass uns schauen deine Huld! - Kv
ML II/B 11; ML II/B 306; ML I/A 300
Herr, befiehl, dass ich auf dem Wasser zu dir komme
ML I/A 301; ML VI 746
Mess-Lektionar 1982 ff. © 2018 staeko.net
V: O Gott, komm mir zu Hilfe.
R: Herr, eile, mir zu helfen.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.
Das ist dein Tag, Herr Jesus Christ,
der Tag, von deinem Glanz erhellt,
da du vom Tod erstanden bist
als König der erlösten Welt.
Nun hilf uns aus der Dunkelheit
mit dir ins Reich des Lichtes gehn
und lass dereinst auch unsern Leib
verklärt zum Leben auferstehn.
Ruf uns zu dir, wenn du erscheinst
am großen Tag des Endgerichts,
du Sieger über Welt und Tod,
mit dir zu herrschen, Gott des Lichts.
Dann schauen wir dein Angesicht
und werden deinem Bilde gleich,
und wir erkennen, wie du bist:
an Herrlichkeit und Güte reich.
Die siebenfach dein Geist gesalbt,
erfüllt dein Blick mit Seligkeit;
du führst uns deinem Vater zu
ins Leben der Dreieinigkeit. Amen.
Ich will dich preisen Tag für Tag und deinen Namen loben immer und ewig.
Ich will dich rühmen, mein Gott und König, ∗
und deinen Namen preisen immer und ewig;
Ich will dich preisen Tag für Tag ∗
und deinen Namen loben immer und ewig.
Groß ist der Herr und hoch zu loben, ∗
seine Größe ist unerforschlich.
Ein Geschlecht verkünde dem andern den Ruhm deiner Werke ∗
und erzähle von deinen gewaltigen Taten.
Sie sollen vom herrlichen Glanz deiner Hoheit reden; ∗
ich will deine Wunder besingen.
Sie sollen sprechen von der Gewalt deiner erschreckenden Taten; ∗
ich will von deinen großen Taten berichten.
Sie sollen die Erinnerung an deine große Güte wecken ∗
und über deine Gerechtigkeit jubeln.
Der Herr ist gnädig und barmherzig, ∗
langmütig und reich an Gnade.
Der Herr ist gütig zu allen, ∗
sein Erbarmen waltet über all seinen Werken.
Ich will dich preisen Tag für Tag und deinen Namen loben immer und ewig.
Dein Königtum, o Herr, ist ein Königtum für ewige Zeiten.
Danken sollen dir, Herr, all deine Werke ∗
und deine Frommen dich preisen.
Sie sollen von der Herrlichkeit deines Königtums reden, ∗
sollen sprechen von deiner Macht,
den Menschen deine machtvollen Taten verkünden ∗
und den herrlichen Glanz deines Königtums.
Dein Königtum ist ein Königtum für ewige Zeiten, ∗
deine Herrschaft währt von Geschlecht zu Geschlecht.
Dein Königtum, o Herr, ist ein Königtum für ewige Zeiten.
Der Herr ist treu in all seinen Worten, voll Huld in all seinen Taten.
Der Herr ist treu in all seinen Worten, ∗
voll Huld in all seinen Taten.
Der Herr stützt alle, die fallen, ∗
und richtet alle Gebeugten auf.
Aller Augen warten auf dich ∗
und du gibst ihnen Speise zur rechten Zeit.
Du öffnest deine Hand ∗
und sättigst alles, was lebt, nach deinem Gefallen.
Gerecht ist der Herr in allem, was er tut, ∗
voll Huld in all seinen Werken.
Der Herr ist allen, die ihn anrufen, nahe, ∗
allen, die zu ihm aufrichtig rufen.
Die Wünsche derer, die ihn fürchten, erfüllt er, ∗
er hört ihr Schreien und rettet sie.
Alle, die ihn lieben, behütet der Herr, ∗
doch alle Frevler vernichtet er.
Mein Mund verkünde das Lob des Herrn. ∗
Alles, was lebt, preise seinen heiligen Namen immer und ewig!
Der Herr ist treu in all seinen Worten, voll Huld in all seinen Taten.
Die Berufung Jonas
Das Wort des Herrn erging an Jona, den Sohn Amittais: Mach dich auf den Weg und geh nach Ninive, in die große Stadt, und droh ihr das Strafgericht an! Denn die Kunde von ihrer Schlechtigkeit ist bis zu mir heraufgedrungen.
Jona machte sich auf den Weg; doch er wollte nach Tarschisch fliehen, weit weg vom Herrn. Er ging also nach Jafo hinab und fand dort ein Schiff, das nach Tarschisch fuhr. Er bezahlte das Fahrgeld und ging an Bord, um nach Tarschisch mitzufahren, weit weg vom Herrn.
Aber der Herr ließ auf dem Meer einen heftigen Wind losbrechen; es entstand ein gewaltiger Seesturm und das Schiff drohte auseinanderzubrechen. Die Seeleute bekamen Angst, und jeder schrie zu seinem Gott um Hilfe. Sie warfen sogar die Ladung ins Meer, damit das Schiff leichter wurde.
Jona war in den untersten Raum des Schiffes hinabgestiegen, hatte sich hingelegt und schlief fest. Der Kapitän ging zu ihm und sagte: Wie kannst du schlafen? Steh auf, ruf deinen Gott an; vielleicht denkt dieser Gott an uns, sodass wir nicht untergehen.
Dann sagten sie zueinander: Kommt, wir wollen das Los werfen, um zu erfahren, wer an diesem unserem Unheil schuld ist. Sie warfen das Los und es fiel auf Jona. Da fragten sie ihn: Sag uns, was treibst du für ein Gewerbe und woher kommst du, aus welchem Land und aus welchem Volk? Er antwortete ihnen: Ich bin ein Hebräer und verehre Jahwe, den Gott des Himmels, der das Meer und das Festland gemacht hat.
Da bekamen die Männer große Angst und sagten zu ihm: Warum hast du das getan? Denn sie erfuhren, dass er vor Jahwe auf der Flucht war; er hatte es ihnen erzählt. Und sie sagten zu ihm: Was sollen wir mit dir machen, damit das Meer sich beruhigt und uns verschont? Denn das Meer wurde immer stürmischer.
Jona antwortete ihnen: Nehmt mich und werft mich ins Meer, damit das Meer sich beruhigt und euch verschont. Denn ich weiß, dass dieser gewaltige Sturm durch meine Schuld über euch gekommen ist.
Die Männer aber ruderten mit aller Kraft, um wieder an Land zu kommen; doch sie richteten nichts aus, denn das Meer stürmte immer heftiger gegen sie an. Da riefen sie zu Jahwe: Ach Herr, lass uns nicht untergehen wegen dieses Mannes und rechne uns, was wir jetzt tun, nicht als Vergehen an unschuldigem Blut an. Denn wie du wolltest, Herr, so hast du gehandelt.
Dann nahmen sie Jona und warfen ihn ins Meer und das Meer hörte auf zu toben. Da ergriff die Männer große Furcht vor Jahwe und sie schlachteten für Jahwe ein Opfer und machten ihm viele Gelübde.
Der Herr aber schickte einen großen Fisch, der Jona verschlang. Jona war drei Tage und drei Nächte im Bauch des Fisches. Da befahl der Herr dem Fisch, Jona ans Land zu speien.
Aus dem Buch Jona.
Gebet des Jona
„Mein Gebet dringe zu dir in deinen heiligen Tempel.“ In meiner Not dachte ich an den Herrn, damit mein Gebet vom äußersten Ende des Meeres und aus den Schluchten der Berge zum Himmel emporsteige und bis zu deinem heiligen Tempel dringe, in dem du ewiges Glück genießt. Hier ist zu beachten, dass in einer neuen Weise gebetet wird: (nämlich) für das Gebet (selbst). Hier wird gebetet, die Bitte möge zum Thron Gottes emporsteigen. Jona bittet wie ein Hoherpriester, dass in seiner Person das Volk befreit werde.
„Die da nichtige Götzen verehren, verzichten auf das Erbarmen ihres Gottes.“ Gott ist von Natur aus barmherzig und bereit, in Güte die zu retten, die er nicht durch Gerechtigkeit retten kann; wir aber gehen durch eigene Schuld des Erbarmens verlustig, das sich uns bereitwillig anbietet.
Sieh schließlich, wie hochherzig der Prophet ist: in der Tiefe des Meeres, im Bauch eines solchen Ungeheuers, in ewige Nacht gehüllt, denkt er nicht an seine eigene Gefährdung, sondern spricht: „Sie verlieren sein Erbarmen.“ Obwohl die Barmherzigkeit Gottes beleidigt ist – wir erkennen, dass Gott die Barmherzigkeit selbst ist, da es heißt: „Der Herr ist gnädig und barmherzig, langmütig und reich an Gnade“, – obwohl er also beleidigt ist, lässt er die, welche der Eitelkeit anhangen, nicht im Stich.
„Ich aber will dir opfern und laut dein Lob verkünden. Was ich gelobt habe, will ich erfüllen.“ Die nichtige Götzen verehren, verzichten auf ihr Glück. Ich aber, für das Heil der Vielen verschlungen, ich opfere dir mit lautem Dank und Preis. Ich opfere mich dir selbst, „denn als unser Paschalamm ist Christus geopfert worden“. Als Priester und Lamm hat er sich für uns dargebracht, und er spricht: „Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde.“ Ich erfülle, was ich dem Herrn für das Heil der Menschen gelobt habe, damit ich keinen von denen, die du mir gegeben hast, auf ewig verliere.
Hieronymus (†°419/420) – Aus einer Auslegung zum Buch Jona.
Dich, Gott, loben wir, dich, Herr, preisen wir.
Dir, dem ewigen Vater, huldigt das Erdenrund.
Dir rufen die Engel alle,
dir Himmel und Mächte insgesamt,
die Kerubim dir und die Serafim
mit niemals endender Stimme zu:
Heilig, heilig, heilig
der Herr, der Gott der Scharen!
Voll sind Himmel und Erde
von deiner hohen Herrlichkeit.
Dich preist der glorreiche Chor der Apostel;
dich der Propheten lobwürdige Zahl;
dich der Märtyrer leuchtendes Heer;
dich preist über das Erdenrund
die heilige Kirche;
dich, den Vater unermessbarer Majestät;
deinen wahren und einzigen Sohn;
und den Heiligen Fürsprecher Geist.
Du König der Herrlichkeit, Christus.
Du bist des Vaters allewiger Sohn.
Du hast der Jungfrau Schoß nicht verschmäht,
bist Mensch geworden,
den Menschen zu befreien.
Du hast bezwungen des Todes Stachel
und denen, die glauben,
die Reiche der Himmel aufgetan.
Du sitzest zur Rechten Gottes
in deines Vaters Herrlichkeit.
Als Richter, so glauben wir,
kehrst du einst wieder.
Dich bitten wir denn,
komm deinen Dienern zu Hilfe,
die du erlöst mit kostbarem Blut.
In der ewigen Herrlichkeit
zähle uns deinen Heiligen zu.
Rette dein Volk, o Herr, und segne dein Erbe;
und führe sie und erhebe sie bis in Ewigkeit.
An jedem Tag benedeien wir dich
und loben in Ewigkeit deinen Namen,
ja, in der ewigen Ewigkeit.
In Gnaden wollest du, Herr,
an diesem Tag uns ohne Schuld bewahren.
Erbarme dich unser, o Herr, erbarme dich unser.
Lass über uns dein Erbarmen geschehn,
wie wir gehofft auf dich.
Auf dich, o Herr,
habe ich meine Hoffnung gesetzt.
In Ewigkeit werde ich nicht zuschanden.
V: Singet Lob und Preis.
R: Dank sei Gott, dem Herrn.
V: O Gott, komm mir zu Hilfe.
R: Herr, eile, mir zu helfen.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.
O ew’ger Schöpfer aller Welt,
des’ Walten Tag und Nacht regiert,
du setzt den Zeiten ihre Zeit,
schenkst Wechsel in der Zeiten Lauf.
Der Hahn, des Tages Herold, ruft,
der Wächter in der Finsternis.
Sein Schrei trennt von der Nacht die Nacht,
dem Wanderer zur Nacht ein Licht.
Da steigt der Morgenstern empor,
erhellt das schwarze Firmament,
da weicht der dunklen Mächte Schar
vom Weg des Unheils scheu zurück.
Da fühlt der Schiffer neue Kraft,
des Meeres Brandung sänftigt sich,
der Fels der Kirche, Petrus, weint,
bereut die Schuld beim Hahnenschrei.
So stehet rasch vom Schlafe auf:
Der Hahn weckt jeden, der noch träumt.
Der Hahn bedrängt, die säumig sind,
der Hahn klagt die Verleugner an.
Hoffnung erwacht beim Hahnenschrei,
und Lindrung strömt den Kranken zu.
Der Räuber lässt von seinem Tun,
Gefallene vertrauen neu.
Herr, wenn wir fallen, sieh uns an
und heile uns durch deinen Blick.
Dein Blick löscht Fehl und Sünde aus,
in Tränen löst sich unsre Schuld.
Du Licht, durchdringe unsern Geist,
von unsren Herzen scheuch den Schlaf,
dir sei das erste Wort geweiht,
dich preise unser Morgenlob. Amen.
Gewaltig ist der Herr in der Höhe.
Der Herr ist König geworden, unser Gott, der Herrscher über alles! Wir wollen uns freuen und jubeln und ihm Ehre erweisen! (Offb 9,6.7)
Gottes Hoheit über der Schöpfung
Der Herr ist König, bekleidet mit Hoheit; ∗
der Herr hat sich bekleidet und mit Macht umgürtet.
Der Erdkreis ist fest gegründet, ∗
nie wird er wanken.
Dein Thron steht fest von Anbeginn, ∗
du bist seit Ewigkeit.
Fluten erheben sich, Herr, †
Fluten erheben ihr Brausen, ∗
Fluten erheben ihr Tosen.
Gewaltiger als das Tosen vieler Wasser, †
gewaltiger als die Brandung des Meeres ∗
ist der Herr in der Höhe.
Deine Gesetze sind fest und verlässlich; †
Herr, deinem Haus gebührt Heiligkeit ∗
für alle Zeiten.
Gewaltig ist der Herr in der Höhe.
Herr, du bist des Lobes würdig und hoch erhaben in Ewigkeit.
Preist den Herrn, all ihr Werke des Herrn; ∗
lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!
Preist den Herrn, ihr Himmel; ∗
preist den Herrn, ihr Engel des Herrn!
All ihr Wasser über dem Himmel, preiset den Herrn; ∗
all ihr Mächte des Herrn, preiset den Herrn!
Preist den Herrn, Sonne und Mond; ∗
preist den Herrn, ihr Sterne am Himmel!
Preist den Herrn, aller Regen und Tau; ∗
preist den Herrn, all ihr Winde!
Preist den Herrn, Feuer und Glut; ∗
preist den Herrn, Frost und Hitze!
Preist den Herrn, Tau und Schnee; ∗
preist den Herrn, Eis und Kälte!
Preist den Herrn, ihr Nächte und Tage; ∗
preist den Herrn, Licht und Dunkel!
Preist den Herrn, Raureif und Schnee; ∗
preist den Herrn, ihr Blitze und Wolken!
Die Erde preise den Herrn; ∗
sie lobe und rühme ihn in Ewigkeit!
Preist den Herrn, ihr Berge und Hügel; ∗
preist den Herrn, all ihr Gewächse auf Erden!
Preist den Herrn, ihr Meere und Flüsse; ∗
preist den Herrn, ihr Quellen!
Preist den Herrn, ihr Tiere des Meeres †
und alles, was sich regt im Wasser; ∗
preist den Herrn, all ihr Vögel am Himmel!
Preist den Herrn, all ihr Tiere, wilde und zahme; ∗
preist den Herrn, ihr Menschen!
Preist den Herrn, ihr Israeliten; ∗
lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!
Preist den Herrn, ihr seine Priester; ∗
preist den Herrn, ihr seine Knechte!
Ihr Geister und Seelen der Gerechten, preiset den Herrn; ∗
ihr Demütigen und Frommen, preiset den Herrn!
Preist den Herrn, Hananja, Asarja und Mischaël; ∗
lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!
Lasst uns preisen den Vater und den Sohn mit dem Heiligen Geist, ∗
ihn loben und rühmen in Ewigkeit!
Herr, du bist des Lobes würdig und hoch erhaben in Ewigkeit.
Lobet den Herrn vom Himmel her.
Lobet den Herrn vom Himmel her, ∗
lobt ihn in den Höhen:
Lobt ihn, all seine Engel, ∗
lobt ihn, all seine Scharen;
lobt ihn, Sonne und Mond, ∗
lobt ihn, all ihr leuchtenden Sterne;
lobt ihn, alle Himmel ∗
und ihr Wasser über dem Himmel!
Loben sollen sie den Namen des Herrn; ∗
denn er gebot, und sie waren erschaffen.
Er stellte sie hin für immer und ewig, ∗
er gab ihnen ein Gesetz, das sie nicht übertreten.
Lobt den Herrn, ihr auf der Erde; ∗
ihr Seeungeheuer und all ihr Tiefen,
Feuer und Hagel, Schnee und Nebel, ∗
du Sturmwind, der sein Wort vollzieht;
ihr Berge und all ihr Hügel, ∗
ihr Fruchtbäume und alle Zedern;
ihr wilden Tiere und alles Vieh, ∗
Kriechtiere und gefiederte Vögel;
ihr Könige der Erde und alle Völker, ∗
ihr Fürsten und alle Richter auf Erden;
ihr jungen Männer und auch ihr Mädchen, ∗
ihr Alten mit den Jungen.
Loben sollen sie den Namen des Herrn; †
denn sein Name allein ist erhaben, ∗
seine Hoheit strahlt über Erde und Himmel.
Seinem Volk verleiht er Macht, †
das ist ein Ruhm für all seine Frommen, ∗
für Israels Kinder, das Volk, das ihm nahen darf.
Lobet den Herrn vom Himmel her.
Ez 37,12b–14
So spricht Gott, der Herr: Ich öffne eure Gräber und hole euch, mein Volk, aus euren Gräbern herauf. Ich bringe euch zurück in das Land Israel. Wenn ich eure Gräber öffne und euch, mein Volk, aus euren Gräbern heraufhole, dann werdet ihr erkennen, dass ich der Herr bin. Ich hauche euch meinen Geist ein, dann werdet ihr lebendig, und ich bringe euch wieder in euer Land. Dann werdet ihr erkennen, dass ich der Herr bin. Ich habe gesprochen, und ich führe es aus – Spruch des Herrn.
Beim Morgengrauen kam Jesus über den See und sprach zu seinen Jüngern: Habt Vertrauen: ich bin es, fürchtet euch nicht!
Gepriesen + sei der Herr, der Gott Israels! ∗
Denn er hat sein Volk besucht und ihm Erlösung geschaffen;
er hat uns einen starken Retter erweckt ∗
im Hause seines Knechtes David.
So hat er verheißen von alters her ∗
durch den Mund seiner heiligen Propheten.
Er hat uns errettet vor unsern Feinden ∗
und aus der Hand aller, die uns hassen;
er hat das Erbarmen mit den Vätern an uns vollendet †
und an seinen heiligen Bund gedacht, ∗
an den Eid, den er unserm Vater Abraham geschworen hat;
er hat uns geschenkt, dass wir, aus Feindeshand befreit, †
ihm furchtlos dienen in Heiligkeit und Gerechtigkeit ∗
vor seinem Angesicht all unsre Tage.
Und du, Kind, wirst Prophet des Höchsten heißen; †
denn du wirst dem Herrn vorangehn ∗
und ihm den Weg bereiten.
Du wirst sein Volk mit der Erfahrung des Heils beschenken ∗
in der Vergebung der Sünden.
Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes ∗
wird uns besuchen das aufstrahlende Licht aus der Höhe,
um allen zu leuchten, die in Finsternis sitzen und im Schatten des Todes, ∗
und unsre Schritte zu lenken auf den Weg des Friedens.
Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
V: Der Herr segne uns, er bewahre uns vor Unheil und führe uns zum ewigen Leben.
R: Amen.
V: O Gott, komm mir zu Hilfe.
R: Herr, eile, mir zu helfen.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.
Komm, Heil’ger Geist vom ew’gen Thron,
eins mit dem Vater und dem Sohn;
durchwirke unsere Seele ganz
mit deiner Gottheit Kraft und Glanz.
Erfüll mit heil’ger Leidenschaft
Geist, Zunge, Sinn und Lebenskraft;
mach stark in uns der Liebe Macht,
dass sie der Brüder Herz entfacht.
Lass gläubig uns den Vater sehn,
sein Ebenbild, den Sohn, verstehn
und dir vertrauen, der uns durchdringt
und uns das Leben Gottes bringt. Amen.
In der Bedrängnis rief ich zum Herrn, und er hat mich erhört.
Er ist der Stein, der von euch Bauleuten verworfen wurde, der aber zum Eckstein geworden ist. (Apg ,)
Dank für Rettung und Heil
Danket dem Herrn, denn er ist gütig, ∗
denn seine Huld währt ewig.
So soll Israel sagen: ∗
Denn seine Huld währt ewig.
So soll das Haus Aaron sagen: ∗
Denn seine Huld währt ewig.
So sollen alle sagen, die den Herrn fürchten und ehren: ∗
Denn seine Huld währt ewig.
In der Bedrängnis rief ich zum Herrn; ∗
der Herr hat mich erhört und mich frei gemacht.
Der Herr ist bei mir, ich fürchte mich nicht. ∗
Was können Menschen mir antun?
Der Herr ist bei mir, er ist mein Helfer; ∗
ich aber schaue auf meine Hasser herab.
Besser, sich zu bergen beim Herrn, ∗
als auf Menschen zu bauen.
Besser, sich zu bergen beim Herrn, ∗
als auf Fürsten zu bauen.
In der Bedrängnis rief ich zum Herrn, und er hat mich erhört.
Die Rechte des Herrn hat mich erhöht.
Alle Völker umringen mich; ∗
ich wehre sie ab im Namen des Herrn.
Sie umringen, ja, sie umringen mich; ∗
ich wehre sie ab im Namen des Herrn.
Sie umschwirren mich wie Bienen, †
wie ein Strohfeuer verlöschen sie; ∗
ich wehre sie ab im Namen des Herrn.
Sie stießen mich hart, sie wollten mich stürzen; ∗
der Herr aber hat mir geholfen.
Meine Stärke und mein Lied ist der Herr; ∗
er ist für mich zum Retter geworden.
Frohlocken und Jubel erschallt in den Zelten der Gerechten: ∗
„Die Rechte des Herrn wirkt mit Macht!“
„Die Rechte des Herrn ist erhoben, ∗
die Rechte des Herrn wirkt mit Macht!“
Ich werde nicht sterben, sondern leben, ∗
um die Taten des Herrn zu verkünden.
Der Herr hat mich hart gezüchtigt, ∗
doch er hat mich nicht dem Tod übergeben.
Die Rechte des Herrn hat mich erhöht.
Gott, der Herr, hat uns erleuchtet.
Öffnet mir die Tore zur Gerechtigkeit, ∗
damit ich eintrete, um dem Herrn zu danken.
Das ist das Tor zum Herrn, ∗
nur Gerechte treten hier ein.
Ich danke dir, dass du mich erhört hast; ∗
du bist für mich zum Retter geworden.
Der Stein, den die Bauleute verwarfen, ∗
er ist zum Eckstein geworden.
Das hat der Herr vollbracht ∗
vor unseren Augen geschah dieses Wunder.
Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat; ∗
wir wollen jubeln und uns an ihm freuen.
Ach, Herr, bring doch Hilfe! ∗
Ach, Herr, gib doch Gelingen!
Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn! †
Wir segnen euch vom Haus des Herrn her. ∗
Gott, der Herr, erleuchte uns.
Mit Zweigen in den Händen schließt euch zusammen zum Reigen, ∗
bis zu den Hörnern des Altars.
Du bist mein Gott, dir will ich danken; ∗
mein Gott, dich will ich rühmen.
Danket dem Herrn, denn er ist gütig, ∗
denn seine Huld währt ewig.
Gott, der Herr, hat uns erleuchtet.
Röm 8,15–16
Ihr habt nicht einen Geist empfangen, der euch zu Sklaven macht, so dass ihr euch immer noch fürchten müsstet, sondern ihr habt den Geist empfangen, der euch zu Söhnen macht, den Geist, in dem wir rufen: Abba, Vater! So bezeugt der Geist selber unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind.
V: O Gott, komm mir zu Hilfe.
R: Herr, eile, mir zu helfen.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.
O Gott, du lenkst mit starker Hand
den wechselvollen Lauf der Welt,
machst, dass den Morgen mildes Licht,
den Mittag voller Glanz erhellt.
Lösch aus die Glut der Leidenschaft
und tilge allen Hass und Streit;
erhalte Geist und Leib gesund,
schenk Frieden uns und Einigkeit.
Du Gott des Lichts, auf dessen Reich
der helle Schein der Sonne weist,
dich loben wir aus Herzensgrund,
Gott Vater, Sohn und Heil’ger Geist. Amen.
In der Bedrängnis rief ich zum Herrn, und er hat mich erhört.
Er ist der Stein, der von euch Bauleuten verworfen wurde, der aber zum Eckstein geworden ist. (Apg ,)
Dank für Rettung und Heil
Danket dem Herrn, denn er ist gütig, ∗
denn seine Huld währt ewig.
So soll Israel sagen: ∗
Denn seine Huld währt ewig.
So soll das Haus Aaron sagen: ∗
Denn seine Huld währt ewig.
So sollen alle sagen, die den Herrn fürchten und ehren: ∗
Denn seine Huld währt ewig.
In der Bedrängnis rief ich zum Herrn; ∗
der Herr hat mich erhört und mich frei gemacht.
Der Herr ist bei mir, ich fürchte mich nicht. ∗
Was können Menschen mir antun?
Der Herr ist bei mir, er ist mein Helfer; ∗
ich aber schaue auf meine Hasser herab.
Besser, sich zu bergen beim Herrn, ∗
als auf Menschen zu bauen.
Besser, sich zu bergen beim Herrn, ∗
als auf Fürsten zu bauen.
In der Bedrängnis rief ich zum Herrn, und er hat mich erhört.
Die Rechte des Herrn hat mich erhöht.
Alle Völker umringen mich; ∗
ich wehre sie ab im Namen des Herrn.
Sie umringen, ja, sie umringen mich; ∗
ich wehre sie ab im Namen des Herrn.
Sie umschwirren mich wie Bienen, †
wie ein Strohfeuer verlöschen sie; ∗
ich wehre sie ab im Namen des Herrn.
Sie stießen mich hart, sie wollten mich stürzen; ∗
der Herr aber hat mir geholfen.
Meine Stärke und mein Lied ist der Herr; ∗
er ist für mich zum Retter geworden.
Frohlocken und Jubel erschallt in den Zelten der Gerechten: ∗
„Die Rechte des Herrn wirkt mit Macht!“
„Die Rechte des Herrn ist erhoben, ∗
die Rechte des Herrn wirkt mit Macht!“
Ich werde nicht sterben, sondern leben, ∗
um die Taten des Herrn zu verkünden.
Der Herr hat mich hart gezüchtigt, ∗
doch er hat mich nicht dem Tod übergeben.
Die Rechte des Herrn hat mich erhöht.
Gott, der Herr, hat uns erleuchtet.
Öffnet mir die Tore zur Gerechtigkeit, ∗
damit ich eintrete, um dem Herrn zu danken.
Das ist das Tor zum Herrn, ∗
nur Gerechte treten hier ein.
Ich danke dir, dass du mich erhört hast; ∗
du bist für mich zum Retter geworden.
Der Stein, den die Bauleute verwarfen, ∗
er ist zum Eckstein geworden.
Das hat der Herr vollbracht ∗
vor unseren Augen geschah dieses Wunder.
Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat; ∗
wir wollen jubeln und uns an ihm freuen.
Ach, Herr, bring doch Hilfe! ∗
Ach, Herr, gib doch Gelingen!
Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn! †
Wir segnen euch vom Haus des Herrn her. ∗
Gott, der Herr, erleuchte uns.
Mit Zweigen in den Händen schließt euch zusammen zum Reigen, ∗
bis zu den Hörnern des Altars.
Du bist mein Gott, dir will ich danken; ∗
mein Gott, dich will ich rühmen.
Danket dem Herrn, denn er ist gütig, ∗
denn seine Huld währt ewig.
Gott, der Herr, hat uns erleuchtet.
Röm 8,22–23
Wir wissen, dass die gesamte Schöpfung bis zum heutigen Tag seufzt und in Geburtswehen liegt. Aber auch wir, obwohl wir als Erstlingsgabe den Geist haben, seufzen in unserem Herzen und warten darauf, dass wir mit der Erlösung unseres Leibes als Söhne offenbar werden.
V: O Gott, komm mir zu Hilfe.
R: Herr, eile, mir zu helfen.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.
Du starker Gott, der diese Welt
im Innersten zusammenhält,
du Angelpunkt, der unbewegt
den Wandel aller Zeiten trägt.
Geht unser Erdentag zu End’,
schenk Leben, das kein Ende kennt:
Führ uns, dank Jesu Todesleid,
ins Licht der ew’gen Herrlichkeit.
Vollenden wir den Lebenslauf,
nimm uns in deine Liebe auf,
dass unser Herz dich ewig preist,
Gott Vater, Sohn und Heil’ger Geist.
In der Bedrängnis rief ich zum Herrn, und er hat mich erhört.
Er ist der Stein, der von euch Bauleuten verworfen wurde, der aber zum Eckstein geworden ist. (Apg ,)
Dank für Rettung und Heil
Danket dem Herrn, denn er ist gütig, ∗
denn seine Huld währt ewig.
So soll Israel sagen: ∗
Denn seine Huld währt ewig.
So soll das Haus Aaron sagen: ∗
Denn seine Huld währt ewig.
So sollen alle sagen, die den Herrn fürchten und ehren: ∗
Denn seine Huld währt ewig.
In der Bedrängnis rief ich zum Herrn; ∗
der Herr hat mich erhört und mich frei gemacht.
Der Herr ist bei mir, ich fürchte mich nicht. ∗
Was können Menschen mir antun?
Der Herr ist bei mir, er ist mein Helfer; ∗
ich aber schaue auf meine Hasser herab.
Besser, sich zu bergen beim Herrn, ∗
als auf Menschen zu bauen.
Besser, sich zu bergen beim Herrn, ∗
als auf Fürsten zu bauen.
In der Bedrängnis rief ich zum Herrn, und er hat mich erhört.
Die Rechte des Herrn hat mich erhöht.
Alle Völker umringen mich; ∗
ich wehre sie ab im Namen des Herrn.
Sie umringen, ja, sie umringen mich; ∗
ich wehre sie ab im Namen des Herrn.
Sie umschwirren mich wie Bienen, †
wie ein Strohfeuer verlöschen sie; ∗
ich wehre sie ab im Namen des Herrn.
Sie stießen mich hart, sie wollten mich stürzen; ∗
der Herr aber hat mir geholfen.
Meine Stärke und mein Lied ist der Herr; ∗
er ist für mich zum Retter geworden.
Frohlocken und Jubel erschallt in den Zelten der Gerechten: ∗
„Die Rechte des Herrn wirkt mit Macht!“
„Die Rechte des Herrn ist erhoben, ∗
die Rechte des Herrn wirkt mit Macht!“
Ich werde nicht sterben, sondern leben, ∗
um die Taten des Herrn zu verkünden.
Der Herr hat mich hart gezüchtigt, ∗
doch er hat mich nicht dem Tod übergeben.
Die Rechte des Herrn hat mich erhöht.
Gott, der Herr, hat uns erleuchtet.
Öffnet mir die Tore zur Gerechtigkeit, ∗
damit ich eintrete, um dem Herrn zu danken.
Das ist das Tor zum Herrn, ∗
nur Gerechte treten hier ein.
Ich danke dir, dass du mich erhört hast; ∗
du bist für mich zum Retter geworden.
Der Stein, den die Bauleute verwarfen, ∗
er ist zum Eckstein geworden.
Das hat der Herr vollbracht ∗
vor unseren Augen geschah dieses Wunder.
Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat; ∗
wir wollen jubeln und uns an ihm freuen.
Ach, Herr, bring doch Hilfe! ∗
Ach, Herr, gib doch Gelingen!
Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn! †
Wir segnen euch vom Haus des Herrn her. ∗
Gott, der Herr, erleuchte uns.
Mit Zweigen in den Händen schließt euch zusammen zum Reigen, ∗
bis zu den Hörnern des Altars.
Du bist mein Gott, dir will ich danken; ∗
mein Gott, dich will ich rühmen.
Danket dem Herrn, denn er ist gütig, ∗
denn seine Huld währt ewig.
Gott, der Herr, hat uns erleuchtet.
2 Tim 1,9
Gott hat uns gerettet; mit einem heiligen Ruf hat er uns gerufen, nicht aufgrund unserer Werke, sondern aus eigenem Entschluss und aus Gnade, die uns schon vor ewigen Zeiten in Christus Jesus geschenkt wurde.
V: O Gott, komm mir zu Hilfe.
R: Herr, eile, mir zu helfen.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.
Des Lichtes guter Schöpfer du,
der uns den Glanz des Lichtes schenkt,
der mit dem ersten Strahl des Lichts
der Welterschaffung Werk beginnt.
Du rufst den Morgen aus der Nacht
und führst den ersten Tag herauf;
das düst’re Chaos sinkt dahin –
durch deines Wortes Macht gebannt.
Gib, dass der Mensch durch eigne Schuld
das Gut des Lebens nicht verliert,
wenn er des Ew’gen nicht gedenkt
und in das Böse sich verstrickt.
Er poche an des Himmels Tor,
erringe sich des Lebens Preis.
Fern bleibe, was uns Schaden bringt,
und rein von Schuld sei unser Herz.
Dies schenk uns, Vater voller Macht,
und du, sein Sohn und Ebenbild,
die ihr in Einheit mit dem Geist
die Schöpfung zur Vollendung führt. Amen.
So spricht der Herr zu meinem Herrn: Setze dich mir zur Rechten.
Er muss herrschen, bis Gott ihm alle Feinde unter die Füße gelegt hat. ( Kor 5,5)
Der Messias, König und Priester
So spricht der Herr zu meinem Herrn: †
Setze dich mir zur Rechten, ∗
und ich lege dir deine Feinde als Schemel unter die Füße.
Vom Zion strecke der Herr das Zepter deiner Macht aus: ∗
„Herrsche inmitten deiner Feinde!“
Dein ist die Herrschaft am Tag deiner Macht, ∗
wenn du erscheinst in heiligem Schmuck;
ich habe dich gezeugt noch vor dem Morgenstern, ∗
wie den Tau in der Frühe.
Der Herr hat geschworen, und nie wird’s ihn reuen: ∗
„Du bist Priester auf ewig nach der Ordnung Melchisedeks.“
Der Herr steht dir zur Seite; ∗
er zerschmettert Könige am Tage seines Zornes.
Er trinkt aus dem Bach am Weg; ∗
so kann er von neuem das Haupt erheben.
So spricht der Herr zu meinem Herrn: Setze dich mir zur Rechten.
Ein Gedächtnis seiner Wunder hat der Herr gestiftet.
Den Herrn will ich preisen von ganzem Herzen ∗
im Kreis der Frommen, inmitten der Gemeinde.
Groß sind die Werke des Herrn, ∗
kostbar allen, die sich an ihnen freuen.
Er waltet in Hoheit und Pracht, ∗
seine Gerechtigkeit hat Bestand für immer.
Er hat ein Gedächtnis an seine Wunder gestiftet, ∗
der Herr ist gnädig und barmherzig.
Er gibt denen Speise, die ihn fürchten, ∗
an seinen Bund denkt er auf ewig.
Er hat seinem Volk seine machtvollen Taten kundgetan, ∗
um ihm das Erbe der Völker zu geben.
Die Werke seiner Hände sind gerecht und beständig, ∗
all seine Gebote sind verlässlich.
Sie stehen fest für immer und ewig, ∗
geschaffen in Treue und Redlichkeit.
Er gewährte seinem Volk Erlösung †
und bestimmte seinen Bund für ewige Zeiten. ∗
Furchtgebietend ist sein Name und heilig.
Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Weisheit; †
alle, die danach leben, sind klug. ∗
Sein Ruhm hat Bestand für immer.
Ein Gedächtnis seiner Wunder hat der Herr gestiftet.
Der Herr, unser Gott, ist König, er, der Herrscher über das All.
Halleluja.
Preist unsern Gott, all seine Knechte ∗
R Halleluja.
und alle, die ihn fürchten, Große und Kleine!
R Halleluja, halleluja.
Halleluja.
Denn König geworden ist der Herr, unser Gott, ∗
R Halleluja.
der Herrscher über die ganze Schöpfung.
R Halleluja, halleluja.
Halleluja.
Wir wollen uns freuen und jubeln ∗
R Halleluja.
und ihm die Ehre erweisen!
R Halleluja, halleluja.
Halleluja.
Denn gekommen ist die Hochzeit des Lammes, ∗
R Halleluja.
und seine Frau hat sich bereit gemacht.
R Halleluja, halleluja.
Halleluja.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist. ∗
R Halleluja.
Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.
R Halleluja, halleluja.
Der Herr, unser Gott, ist König, er, der Herrscher über das All.
1 Petr 1,3–5
Gepriesen sei der Gott und Vater Jesu Christi, unseres Herrn: Er hat uns in seinem großen Erbarmen neu geboren, damit wir durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten eine lebendige Hoffnung haben und das unzerstörbare, makellose und unvergängliche Erbe empfangen, das im Himmel für euch aufbewahrt ist. Gottes Macht behütet euch durch den Glauben, damit ihr das Heil erlangt, das am Ende der Zeit offenbart werden soll.
Herr, wenn du es bist, so befiehl, dass ich zu dir komme auf dem Wasser.
Meine Seele + preist die Größe des Herrn, ∗
und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.
Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. ∗
Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter!
Denn der Mächtige hat Großes an mir getan, ∗
und sein Name ist heilig.
Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht ∗
über alle, die ihn fürchten.
Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten; ∗
er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind;
er stürzt die Mächtigen vom Thron ∗
und erhöht die Niedrigen.
Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben ∗
und lässt die Reichen leer ausgehn.
Er nimmt sich seines Knechtes Israel an ∗
und denkt an sein Erbarmen,
das er unsern Vätern verheißen hat, ∗
Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.
V: O Gott, komm mir zu Hilfe.
R: Herr, eile, mir zu helfen.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.
Bevor des Tages Licht vergeht,
o Herr der Welt, hör dies Gebet:
Behüte uns in dieser Nacht
durch deine große Güt’ und Macht.
Hüllt Schlaf die müden Glieder ein,
lass uns in dir geborgen sein
und mach am Morgen uns bereit
zum Lobe deiner Herrlichkeit.
Dank dir, o Vater, reich an Macht,
der über uns voll Güte wacht
und mit dem Sohn und Heil’gen Geist
des Lebens Fülle uns verheißt. Amen.
Mit seinen Flügeln beschirmt dich der Herr; du brauchst dich nicht zu fürchten vor dem Schrecken der Nacht.
Wer im Schutz des Höchsten wohnt ∗
und ruht im Schatten des Allmächtigen,
der sagt zum Herrn: „Du bist für mich Zuflucht und Burg, ∗
mein Gott, dem ich vertraue.“
Er rettet dich aus der Schlinge des Jägers ∗
und aus allem Verderben.
Er beschirmt dich mit seinen Flügeln, †
unter seinen Schwingen findest du Zuflucht, ∗
Schild und Schutz ist dir seine Treue.
Du brauchst dich vor dem Schrecken der Nacht nicht zu fürchten, ∗
noch vor dem Pfeil, der am Tag dahinfliegt,
nicht vor der Pest, die im Finstern schleicht, ∗
vor der Seuche, die wütet am Mittag.
Fallen auch tausend zu deiner Seite, †
dir zur Rechten zehnmal tausend, ∗
so wird es doch dich nicht treffen.
Ja, du wirst es sehen mit eigenen Augen, ∗
wirst zuschauen, wie den Frevlern vergolten wird.
Denn der Herr ist deine Zuflucht, ∗
du hast dir den Höchsten als Schutz erwählt.
Dir begegnet kein Unheil, ∗
kein Unglück naht deinem Zelt.
Denn er befiehlt seinen Engeln, ∗
dich zu behüten auf all deinen Wegen.
Sie tragen dich auf ihren Händen, ∗
damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt;
du schreitest über Löwen und Nattern, ∗
trittst auf Löwen und Drachen.
„Weil er an mir hängt, will ich ihn retten; ∗
ich will ihn schützen, denn er kennt meinen Namen.
Wenn er mich anruft, dann will ich ihn erhören. †
Ich bin bei ihm in der Not, ∗
befreie ihn und bringe ihn zu Ehren.
Ich sättige ihn mit langem Leben ∗
und lasse ihn schauen mein Heil.“
Mit seinen Flügeln beschirmt dich der Herr; du brauchst dich nicht zu fürchten vor dem Schrecken der Nacht.
Offb 22,4–5
Sie werden sein Angesicht schauen, und sein Name ist auf ihre Stirn geschrieben. Es wird keine Nacht mehr geben, und sie brauchen weder das Licht einer Lampe noch das Licht der Sonne. Denn der Herr, ihr Gott, wird über ihnen leuchten, und sie werden herrschen in alle Ewigkeit.
Höre, Israel! Jahwe, unser Gott, Jahwe ist einzig. Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft. Diese Worte, auf die ich dich heute verpflichte, sollen auf deinem Herzen geschrieben stehen. Du sollst sie deinen Söhnen wiederholen. Du sollst von ihnen reden, wenn du zu Hause sitzt und wenn du auf der Straße gehst, wenn du dich schlafen legst und wenn du aufstehst.
Sei unser Heil, o Herr, wenn wir wachen, und unser Schutz, wenn wir schlafen, damit wir wachen mit Christus und ruhen in seinem Frieden.
Nun + lässt du, Herr, deinen Knecht, ∗
wie du gesagt hast, in Frieden scheiden.
Denn meine Augen haben das Heil gesehen, ∗
das du vor allen Völkern bereitet hast,
ein Licht, das die Heiden erleuchtet, ∗
und Herrlichkeit für dein Volk Israel.