Trappistenbiere: Wenn im Kloster gebraut wird
Aufgekreuzt - 18.09.2023 (00:24:17)

Trappistenbiere: Wenn im Kloster gebraut wird

Die Trappisten sind einer der strengsten Orden der katholischen Kirche. Doch ausgerechnet diese Mönche haben eine weltbekannte Brautradition ins Leben gerufen: die Trappistenbiere. Darüber spricht Host Roland Müller unter anderem mit Braumeister Michael Hehenberger.
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Emmeram von Regensburg

Emmeram von Regensburg

"Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt", sagt Jesus im Johannesevangelium (Joh 15,13). Emmeram von Regensburg (gest. 652) hat danach gelebt. Etwa 100 Jahre nach seinem Tod verfasste Bischof Arbeo von Freising die einzige heute erhaltene schriftliche Quelle über den Heiligen. Dieser Vita zufolge stammte Emmeram aus dem westfranzösischen Poitiers, wo er als Wandermönch lebte. Nach seiner Bischofsweihe unternahm er eine Missionsreise entlang der Donau und lernte Herzog Theodo I. kennen, der im damaligen Stammesherzogtum Baiern herrschte. Er bewog Emmeram zum Bleiben und so ließ sich der einstige Wandermönch in Regensburg nieder. Hier widmete er sich der Glaubensverkündigung in der Stadt und im weiteren Umland. Drei Jahre lang unterhielt Emmeram nicht nur zu Theodo, sondern der ganzen Herrscherfamilie enge Beziehungen. Als die unverheiratete Herzogtochter Uta bemerkte, dass sie von ihrem Geliebten ein Kind erwartete, vertraute sie sich Emmeram an. Dieser riet der verzweifelten Schwangeren, ihn selbst als Vater zu nennen. Mit dieser Lüge wollte er das Paar vor der grausamen Strafe des Herzogs bewahren. Emmeram selbst reiste nach Rom, um sich vor dem Papst für sein vermeintliches Vergehen zu verantworten. Doch als Uta ihrer Familie die vereinbarte Geschichte erzählte, geriet ihr Bruder Lantpert dermaßen in Rage, dass er – trotz der hohen Strafen für einen Bischofsmord – Emmeram nachjagte. Am 22. September 652 holte er ihn beim heutigen Kleinhelfendorf südöstlich von München ein. Um die angebliche Ehrverletzung seiner Schwester zu rächen, richtete er Emmeram brutal zu: Lantpert band ihn auf eine Leiter, schnitt ihm bei lebendigem Leibe die Gliedmaßen ab und enthauptete ihn schließlich. Nachdem der Herzog die Wahrheit erfahren hatte, ließ er den eilig begrabenen Emmeram exhumieren und in Regensburg beisetzen. Seit 752 ruhen seine Gebeine in der später nach ihm benannten Reichsabtei St. Emmeran (siehe Bild). Er zählt heute zu den Patronen der Diözese Regensburg.

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