Durch Außenminister und Bischofskonferenz

Reise von Papst Leo XIV. in diesem Jahr bestätigt

Veröffentlicht am 02.02.2026 um 09:16 Uhr – Lesedauer: 

Lima ‐ Außenministerium und Bischofskonferenz bestätigen, dass der neue Papst noch in diesem Jahr Peru besuchen wird. Leo hatte lange dort gearbeitet und besitzt auch die peruanische Staatsangehörigkeit.

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Papst Leo XIV. wird wohl noch in diesem Jahr seine frühere Wahlheimat Peru besuchen. Das bestätigte der Außenminister des südamerikanischen Landes, Hugo de Zela, am Sonntag peruanischen Medien. Der Papst habe sich entschieden, "unser Land zu besuchen, worüber wir sehr glücklich sind. Was noch nicht feststeht, ist das Datum", sagte Zela der Zeitung "La Republica". Es solle aber noch in diesem Jahr sein.

Ähnlich äußerte sich der Vorsitzende der Peruanischen Bischofskonferenz, Bischof Carlos García Camader. Es sei sehr wahrscheinlich, dass der Besuch in der zweiten Jahreshälfte stattfinde, so der Bischof von Lurin laut Medienberichten. Damit ginge der Papst den Präsidentenwahlen im April und einer möglichen Stichwahl im Juni aus dem Weg. Wahrscheinlich sei ein Besuch im November.

Leo XIV. gehörte einst selbst der Peruanischen Bischofskonferenz an und war auch ihr Vize-Vorsitzender. Von 2015 bis 2023 leitete Robert Francis Prevost, so sein bürgerlicher Name, das Bistum Chiclayo. Zuvor arbeitete der gebürtige US-Amerikaner viele Jahre als Ordensmann der Augustiner in Peru. Er besitzt auch die peruanische Staatsangehörigkeit. In seinem Alltag als Papst unterstützen ihn derzeit ein Privatsekretär und eine Köchin aus Peru. (KNA)