Berichte: Budapester Kardinal Erdö nach Notoperationen außer Gefahr

Der ungarische Kardinal Peter Erdö (73) hat laut örtlichen Medienberichten mehrere Notfalloperationen überstanden. Wie das Portal hu.24 unter Verweis auf interne Kirchenquellen berichtet, bestehe keine Lebensgefahr mehr. Bereits seit mehreren Wochen habe sich der Erzbischof von Esztergom-Budapest unwohl gefühlt, hieß es in dem Bericht. Zuletzt habe sich sein Zustand verschlechtert. Die genauen Hintergründe über Erdös Erkrankung waren zunächst unbekannt.
Erdö gilt als intellektuell und theologisch beschlagener Jurist und Kirchenrechtler. Seit über zwei Jahrzehnten steht er als Erzbischof an der Spitze der ungarischen Hauptstadtdiözese mit ihren Doppelsitzen in Budapest und Esztergom (Gran). Von 2006 bis 2016 war er auch Vorsitzender des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE). Beim Konklave im vorigen Jahr wurde Erdö als möglicher Nachfolger von Papst Franziskus gehandelt. (KNA)