Politiker will Ministerpräsident in Rheinland-Pfalz werden

CDU-Spitzenkandidat Schnieder: Bin bekennender Christ

Veröffentlicht am 14.03.2026 um 09:28 Uhr – Lesedauer: 

München ‐ Der CDU-Politiker Gordon Schnieder will nach der Landtagswahl Ministerpräsident in Rheinland-Pfalz werden. Nun verriet der Katholik, dass er eigentlich Benedikt hätte heißen sollen und warum es anders kam.

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Gordon Maria Schnieder (50), CDU-Spitzenkandidat für die anstehende Landtagswahl in Rheinland-Pfalz, empfindet seine Vornamen als sehr katholisch. "Ich bin bekennender Christ, war Messdiener und in einer katholischen Studentenverbindung, sang über 30 Jahre in unserem Kirchenchor", erzählte Schnieder der Illustrierten "Bunte".

Seine Ehefrau Diane (45), mit der er seit 18 Jahren zusammen ist, ergänzte im Interview ihrerseits, dass beide die gleichen Werte lebten. Auch sie sei in der CDU, im Ortsgemeinderat, engagiere sich für die Grundschule und betreue in der örtlichen Kirche die Sternsinger. "Wir beten täglich in der Familie mit unseren Kindern beim Essen. Das sind für uns wichtige Rituale, genauso wie das Familienkuscheln." Ohne einen Kuss gehe Gordon nie aus dem Haus. Und wenn er sich im Fernsehen zweimal an den Ehering fasse, dann sei das ein Gruß an sie, so die Gattin.

In dem Gespräch verriet der Politiker auch, dass er, wäre es nach seiner Mutter gegangen, eigentlich Benedikt hätte heißen sollen. Doch seine neun Jahre ältere Schwester sei als Mädchen beim Kinderarzt von einem süßen Jungen namens Gordon begeistert gewesen. Daraufhin habe die Mutter versprechen müssen, dass, wenn sie wieder einen Sohn bekomme, er Gordon heißen solle. Sein Taufname sei aber "Maria", verriet Schnieder. (KNA)