Bistum informiert über Zustand

Niederländischer Weihbischof nach Autounfall im Krankenhaus

Veröffentlicht am 12.05.2026 um 11:09 Uhr – Lesedauer: 

Den Bosch ‐ Der niederländische Weihbischof Rob Mutsaerts hatte einen schweren Autounfall und lag zeitweise auf der Intensivstation. Das Bistum 's-Hertogenbosch spricht von einem mutmaßlichen Blackout und bittet Gläubige um Gebete.

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Weihbischof Rob Mutsaerts ist nach einem schweren Autounfall im Krankenhaus. Das teilte das Bistum 's-Hertogenbosch mit und rief Gläubige dazu auf, für den 67-Jährigen zu beten. Wie das "Nederlands Dagblad" am Montag berichtet, war Mutsaerts am Samstagabend auf dem Heimweg vom Beichtehören. Nach einem mutmaßlichen Blackout kam er mit seinem Auto von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Am Sonntag lag er zeitweise auf der Intensivstation. Inzwischen sei er ansprechbar und sein Zustand stabil.

Der Bischof von 's-Hertogenbosch, Gerard de Korte, sagte nach einem Telefonat mit Mutsaerts: "Er erinnert sich überhaupt nicht mehr an den Unfall. Dieser Teil ist völlig ausgelöscht. Er hat einige Verletzungen erlitten, ist aber stabil."

Weitere Untersuchungen sollen nun klären, warum Mutsaerts plötzlich die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Nach ersten Einschätzungen besteht Hoffnung auf eine vollständige Genesung.

Wirken als Bischof

Rob Mutsaerts wurde 2010 zum Bischof geweiht und ist seitdem Weihbischof im Bistum 's-Hertogenbosch in Noord-Brabant. Im Jahr 2020 beschloss er in Absprache mit Bischof de Korte, einen großen Teil seiner Verwaltungsaufgaben abzugeben. Einige Aufgaben behielt Mutsaerts jedoch, insbesondere im Bereich Finanzen und Verwaltung. Innerhalb der niederländischen Bischofskonferenz ist er für die Jugendpastoral verantwortlich.

Im Oktober vergangenen Jahres führte er gemeinsam mit drei weiteren Bischöfen im amerikanischen Pittsburgh eine "geistliche Wiedergutmachung" durch. Diese sollte die "Entweihung" des Petersdoms in Rom durch eine LGBTQ+-Pilgerreise rückgängig machen. (KNA)