Zigarette in Mund von Statue gesteckt

Israelische Soldaten müssen für Marienschändung ins Gefängnis

Veröffentlicht am 12.05.2026 um 13:50 Uhr – Lesedauer: 

Jerusalem ‐ Eine Zigarette im Mund einer Marienstatue bringt einen Soldaten für drei Wochen hinter Gitter. Der Fotograf der Schändung muss ebenfalls in Haft. Es ist nicht der erste Vorfall dieser Art.

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21 Tage und 14 Tage Militärhaft: Das ist das Strafmaß, das Israels Armee wegen der Schändung einer Marienstatue gegen zwei Soldaten festlegte. Der eine, der einer Marienstatue im Süden des Libanon eine Zigarette in den Mund steckte, muss für drei Wochen in Haft; sein Kamerad, der ihn dabei fotografierte, für zwei, wie die Armee mitteilte.

Man nehme den Vorfall vor einigen Wochen sehr ernst, hieß es. Die Armee verwies darauf, dass sie ihren Soldaten vor dem Betreten von Einsatzgebieten regelmäßig die Verhaltensregeln im Umgang mit religiösen Einrichtungen und Stätten in Erinnerung rufe.

Es war der zweite Fall der Schändung einer religiösen Statue im südlibanesischen Christendorf Debel, der in den vergangenen Wochen bekannt wurde. Zuvor hatte ein israelischer Soldat im April eine Jesusstatue an einem Kreuz zerstört. Er und ein weiterer Soldat wurden mit 30 Tagen Militärhaft bestraft. (KNA)