Schauspieler Antonio Banderas zittert vor Treffen mit Papst Leo XIV.
Der spanische Hollywood-Star Antonio Banderas ist es gewohnt, im Rampenlicht zu stehen und auf großen Bühnen zu sprechen. Doch nun soll der aus Filmen wie "Die Maske des Zorro" oder "Desperado" bekannte Schauspieler am 7. Juni in der Madrider Movistar Arena vor Papst Leo XIV. einen Vortrag über die Verbindung zwischen Kultur und Glauben halten.
"Ich gebe zu, dass ich etwas nervös bin. Vielleicht weil ich befürchte, den Erwartungen nicht gerecht zu werden", sagte der Schauspieler in einem Interview mit der katholischen Wochenzeitung "Alfa y Omega". Dennoch wolle er dem Papst seine ganz persönliche Verbindung zwischen seinem Beruf und seinem Glauben schildern, so Banderas.
Der aus dem südspanischen Málaga stammende Schauspieler und Regisseur ist als tiefgläubiger Katholik bekannt und nimmt als "Büßer" aktiv in einer Bruderschaft an den Karwochen-Umzügen seiner Heimatstadt teil. Einige Medien berichten, er lasse sich in seinen Filmverträgen sogar garantieren, dass er während der Karwoche nicht arbeiten müsse.
Hauptredner bei Veranstaltung
Banderas, der neben Popstar Madonna auch im Musical-Film "Evita" zu sehen war, wird auf der Veranstaltung Tejer Redes (Netze knüpfen) der Hauptredner sein. Neben spanischen Persönlichkeiten aus Film, Musik und Sport werden auch Gewerkschafts- und Arbeitgebervertreter an dem Treffen mit Leo XIV. teilnehmen.
Laut dem Erzbistum Madrid geht es darum, gemeinsam mit dem Papst "einen Raum für Dialog und Reflexion zwischen der Kirche und verschiedenen grundlegenden Bereichen des gesellschaftlichen Lebens zu finden – vereint durch das Engagement für das Gemeinwohl".
Papst Leo XIV. wird Spanien vom 6. bis 12. Juni besuchen. (KNA)
