Leo XIV. solle sich wie zu Hause fühlen

Pfarrer von Castel Gandolfo: Das macht der Papst in seinem Urlaub

Veröffentlicht am 07.07.2026 um 14:25 Uhr – Lesedauer: 

Castel Gandolfo ‐ Das Kirchenoberhaupt ist im Urlaub. Die nächsten Wochen verbringt Papst Leo XIV. in Castel Gandolfo in den Albaner Bergen. Was er dort tut, hat der dortige Pfarrer in einem Interview erklärt.

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Der Pfarrer von Castel Gandolfo, der polnische Salesianer Tadeusz Rozmus, hofft, dass Papst Leo XIV. sich gut erholt. "Wir hoffen, dass es dem Heiligen Vater hier in Castel Gandolfo gut geht, dass er sich erholen kann und das tun kann, was er selbst als Zweck seines Aufenthalts bezeichnet hat: beten, sich erholen, lesen und Sport treiben", sagte Rozmus in einem Interview mit "Vatican News" (Dienstag). Damit habe der Aufenthalt von Papst Leo XIV. einen anderen Charakter als der Urlaub im vergangenen Sommer. "Wir haben keine besonderen Erwartungen; wir möchten einfach, dass er sich hier wie zu Hause fühlt und diese Zeit friedlich und ganz nach seinen eigenen Wünschen verbringt."

Das Gleiche gelte auch für die Gläubigen, die sich besonders auf das Angelus-Gebet des Papstes und auf weitere Möglichkeiten freuten, dem Papst zu begegnen. Wie der Vatikan am Sonntag mitteilte, befindet Papst Leo sich bis zum 27. Juli für eine "Phase der Erholung" in der päpstlichen Sommerresidenz in Castel Gandolfo. Einzige öffentliche Auftritte in dieser Zeit sind die sonntäglichen Mittagsgebete.

Papst Leo XIV. wohnt wieder im Apostolischen Palast

Bislang hatte das Kirchenoberhaupt an seinen freien Tagen in Castel Gandolfo im kleineren Palazzo Barberini gewohnt, weil der eigentliche Papstpalast von seinem Vorgänger Franziskus zu einem Museum umgewandelt worden war. Für seinen derzeitigen Sommerurlaub hat Papst Leo den Apostolischen Palast aber wieder bezogen.

Rozmus sprach auch über die regelmäßigen Besuche des Papstes in Castel Gandolfo. Anders als sein Vorgänger Franziskus reist Papst Leo nahezu wöchentlich am Montagnachmittag nach Castel Gandolfo und bleibt dort bis Dienstagabend. Bei diesen Besuchen habe er immer wieder die Möglichkeit gehabt, einige Worte mit dem Papst zu wechseln oder ihn einfach zu begrüßen, so Rozmus. "Das waren sehr schöne Momente, in denen man seine väterliche Nähe wirklich spüren konnte", so der Salesianer. "Ich hoffe, dass diese Tradition auch nach Ende der Sommerferien fortgesetzt wird." (cbr)