Leo XIV. betont Wert von Musik

Mit Papst und Bocelli: Singen und Beten für Frieden in Castel Gandolfo

Andrea Bocelli und Leo XIV.
Bild: picture alliance/ABACA

Unter dem Titel "Friedensgesang" (Cantico di Pace) haben Papst Leo XIV. (70), der Tenor Andrea Bocelli (67) und zahlreiche Mitarbeiter der vatikanischen Kurie am Mittwochabend in Castel Gandolfo bei Rom für Frieden gebetet und gesungen. Neben Bocelli trat auch ein von der Stiftung des Tenors getragener multinationaler Chor von Kindern und Jugendlichen auf. Die Veranstaltung fand in den Parkanlagen von Castel Gandolfo auf dem Gelände der päpstlichen Ökologie-Institution "Laudato si'" statt.

Mehrere leitende Vatikanmitarbeiter, darunter die neue Präfektin der vatikanischen Entwicklungsbehörde, Alessandra Smerilli, hielten Reden und Meditationen zum Thema Frieden. Zum Abschluss sprach Papst Leo XIV. Er betonte, dass Musik die Erfahrung von Schönheit ermögliche und neue Horizonte eröffne, die zu einer Erfahrung Gottes führen könnten. 

Papst betet für den Frieden

Den Kindern und Jugendlichen des Chores, von denen viele aus Krisenregionen der Erde kommen, sagte der Papst, er bete für ihre Familien und ihre Heimatländer. Vor allem bete er dafür, "dass Friede in euren Häusern herrscht und an allen Orten der Erde, wo Menschen weiter durch Gewalt leiden".

Gemeinsam beteten die Teilnehmenden anschließend das Vaterunser. Am Ende der Veranstaltung begrüßte der Papst einige anwesende Prominente. Unter ihnen war auch der frühere New Yorker Bürgermeister und spätere Trump-Anwalt Rudy Giuliani (82). (KNA)