Papst Leo XIV. hat sich bestürzt über das starke Erdbeben und seine Folgen in Kolumbien geäußert. Er sei "tief betroffen" und bete für die Toten und Verletzten, heißt es am Dienstag in einem Telegramm an den Vorsitzenden der Kolumbianischen Bischofskonferenz, Erzbischof Francisco Javier Múnera Correa.
Der Papst bitte ihn, sein aufrichtiges Beileid an die Angehörigen weiterzuleiten, "die in dieser Stunde den Verlust ihrer Lieben betrauern". Weiter dankte Leo XIV. allen, die sich an den Such-, Rettungs- und Hilfsmaßnahmen beteiligten.
Nach einem schweren Erdbeben der Stärke 7,4 auf der Richterskala in Kolumbien melden lokale Medien mindestens 132 Tote, mehr als 2.000 Menschen gelten als vermisst. Zudem kam es zu erheblichen Sachschäden. Wohnhäuser stürzten ein oder wurden beschädigt. Die Regierung rief den Katastrophenzustand aus. (KNA)