Die neuen Besitzer einer Ranch von US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein haben auf dem Anwesen einen Exorzismus durchführen lassen. "Wir haben einen Exorzisten aus Ohio eingeflogen, der sonst die vorkonziliare Messe feiert, und er hat drei Tage gebraucht, um in jeder Ecke des Grundstücks einen Exorzismus durchzuführen", sagte mit Davin Huffines ein Mitglied der neuen Eigentümerfamilie dem Sender "Newsmax". "Wir sind gläubige Katholiken. Diese Spiritualität von Dämonen und Teufeln ist für uns real."
Das ursprünglich Zorro Ranch genannte Anwesen gehörte Epstein von 1993 bis zu seinem Tod 2019. Die Familie des texanischen Immobilienmagnaten Don Huffines hatte anfangs Bedenken, die Anlage zu kaufen. Denn auch dort haben laut Aussagen von Betroffenen Übergriffe und Missbräuche Epsteins an Frauen stattgefunden. Die Familie kaufe das Anwesen dennoch, als ihr versichert wurde, die Kaufsumme würde Opfern zugutekommen. Die Familie hat die Immobilie in San Rafael Ranch umbenannt und will ein christliches Einkehrhaus daraus machen.
"Land ist nicht böse"
"Land ist nicht böse, Immobilien sind nicht böse. Sie können keine Verbrechen begehen, nicht sündigen. Es ist nur eine Immobilie", so Huffins.
Don Huffines ist seit diesem Jahr Finanzkontrolleur des US-Bundesstaates Texas. Der Republikaner bewarb sich 2022 erfolglos um das Amt des texanischen Gouverneurs. Mit seiner Frau hat er fünf Kinder und zehn Enkelkinder. (cph)