An liturgische Vorgaben halten

Papst Leo XIV. warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe

Leo XIV. zelebriert in Castel Gandolfo
Bild: picture alliance /pa-agency/marco iacobucci

Papst Leo XIV. pocht auf die Einhaltung der kirchlichen Vorgaben für Messfeiern. Insbesondere die Priester müssten den von Paul VI. und Johannes Paul II. verkündeten Riten Respekt entgegenbringen, schreibt er in Bezug auf die liturgischen Reformen der beiden Päpste nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962–1965). Anlass des Briefes, den der Vatikan am Freitag veröffentlichte, ist ein Liturgiekongress in den USA. Das Schreiben ist adressiert an den Präfekten des vatikanischen Gottesdienstdikasteriums, Kardinal Arthur Roche.

"Es ist von entscheidender Bedeutung, dass dieser Respekt aus einer inneren Haltung der Offenheit und des Vertrauens in Gott entspringt und Demut vor seiner Größe sowie aufrichtige Treue zur kirchlichen Gemeinschaft zum Ausdruck bringt", so der Papst. Leo XIV. unterstreicht die Treue zu den genehmigten Texten und Anweisungen als notwendig für eine würdevolle Messfeier.

Außerdem warb das Kirchenoberhaupt für eine kontinuierliche Weiterbildung von Geistlichen und Laien, "um das liturgische Leben der Weltkirche neu zu beleben". Die besondere Aufgabe der Priester sei, "die Gläubigen an die Hand zu nehmen und sie in der Erkenntnis der heiligen Geheimnisse zu begleiten". Eine Gelegenheit dazu biete vor allem die sonntägliche Messfeier. (KNA)

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