Fast 60 Menschen in dem Bus unterwegs

Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunfall in Ungarn

Ein Krankenwagen rast mit Blaulicht durch die Straßen
Bild: stock.adobe.com/Tobias Seeliger

Bei einem schweren Busunfall in Ungarn sind zwölf Menschen aus Polen ums Leben gekommen und zehn schwer verletzt worden. Das teilte der ungarische Ministerpräsident Peter Magyar am Sonntag mit. In dem Bus befanden sich polnischen Angaben zufolge Pilger auf dem Rückweg aus dem Marienwallfahrtsort Medjugorje in Bosnien-Herzegowina.

Der Bus sei in der Nacht zum Sonntag von der Autobahn M3 in einen Graben gestürzt und habe sich überschlagen, so Magyar. Sowohl er als auch der polnische Regierungschef Donald Tusk sprachen den Angehörigen der Opfer ihr tiefes Mitgefühl aus. Mit dem Bus sollen fast 60 Menschen unterwegs gewesen sein. Tusk erklärte zudem, dass eine polnische Delegation mit Vertretern des Außenministeriums und medizinischem Personal bereits auf dem Weg nach Ungarn sei. "Alle Verletzten werden die notwendige medizinische und seelische Unterstützung erhalten. In diesem schweren Moment halten wir zusammen."

Auch die polnischen Bischöfe drückten ihre Trauer über den Vorfall aus. Der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Erzbischof Tadeusz Wojda, teilte mit, er bete für das ewige Leben der tragisch gestorbenen Unfallopfer und die Genesung der Verletzten. (KNA)

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