Die Pläne für die Südamerika-Reise von Papst Leo XIV. werden immer konkreter. Der gebürtige US-Amerikaner mit peruanischer Staatsbürgerschaft wird vom 6. bis 17. November in Uruguay, Argentinien und Peru erwartet. Die argentinische Regierung prüft nun angesichts des voraussichtlichen Besucherandrangs einen möglichen Feiertag, um Katholiken den Besuch an den Papstmessen in Luján, Córdoba und Buenos Aires zu erleichtern.
Der Papst selbst traf sich in dieser Woche mit Mitgliedern des argentinischen Planungsteams, um über weitere Details zu sprechen. Der peruanische Außenminister Carlos Espá kündigte derweil an, dass Leo XIV. am 16. November zum Abschluss seines Besuches in seiner ehemaligen Wahlheimat Peru auf dem Luftwaffenstützpunkt Las Palmas zu einem Gottesdienst einladen werde. Espá rechnet mit "zwei Millionen oder zweieinhalb Millionen" Teilnehmern.
Leo XIV. gehörte einst der Peruanischen Bischofskonferenz an – und war auch ihr Vize-Vorsitzender. Von 2015 bis 2023 leitete Robert Francis Prevost, wie der jetzige Papst mit bürgerlichem Namen heißt, das Bistum Chiclayo. Zuvor arbeitete er viele Jahre als Augustiner-Ordensmann in dem südamerikanischen Land. (KNA)
Konkrete Planungen
Südamerika-Reise von Papst Leo XIV. nimmt Gestalt an