Auch großes Interesse an Veranstaltungen

Viele Spenden vor Papstbesuch in Frankreich

Papst Leo XIV. grüßt bei einer Begegnung mit Mitarbeitern von Integrationsdiensten
Bild: KNA/Vatican Media/Romano Siciliani

Vor dem Frankreich-Besuch von Papst Leo XIV. in diesem Monat ist das Spendenaufkommen außergewöhnlich hoch. Das "Phänomen" sei "wirklich auffällig", sagte die Koordinatorin der Spendenkampagne, Sylvie Bretones, dem US-amerikanischen "National Catholic Register" am Mittwoch. In diesem Sommer habe es jeden Tag etwa 100 Schecks und 100 Überweisungen an das Erzbistum Paris gegeben, das Gesamtvolumen belaufe sich nun auf zwei Millionen Euro.

"Unter unseren Spendern sind Menschen auf der Suche nach Sinn, mehr Spiritualität, die Kulturkatholiken sind, ohne bislang praktizierend gewesen zu sein", so Bretones weiter. Nach dem Papstbesuch sollten die Profile der Spender nähergehend analysiert werden, etwa ob es sich um Menschen handelt, die sich vom Glauben entfernt und nun dorthin zurückgefunden hätten. Dies könne der Kirche helfen, am Puls der Menschen zu sein.

Viele Anmeldungen

Auch das Interesse an den Papstveranstaltungen ist laut dem Bericht sehr hoch: Für die Messe auf dem Place de la Concorde hätten sich bereits 400.000 Menschen angemeldet, eine halbe Million wollten Leo XIV. auf dem Champs-Élysée sehen. Der Wallfahrtsort Lourdes sei bereits ausgebucht: Nach 150.000 Eintragungen wurde das Anmeldeportal geschlossen.

Leo XIV. besucht Frankreich vom 25. bis 28. September. Stationen sind Paris, Lourdes und Metz im Osten des Landes. Es ist der erste Papstbesuch in dem Land seit 2008. (cph)