Ab Ende Oktober können sich Interessierte für den Weltjugendtag 2027 im südkoreanischen Seoul registrieren. Das teilte die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) am Freitag in Bonn mit, nachdem Vertreter an einer Vorbereitungskonferenz in Seoul teilgenommen hatten. Das internationale Jugendtreffen findet vom 3. bis zum 8. August 2027 in Südkoreas Hauptstadt statt. Es wird das erste seiner Art mit Papst Leo XIV. sein. In der Woche zuvor seien bei "Tagen der Begegnung" Treffen in koreanischen Bistümern möglich, um das Land und die Menschen kennenzulernen.
"Wir erleben hier sehr herzliche Gastgeber, die hochprofessionell auf diesen Weltjugendtag hinarbeiten", sagte der Leiter der Arbeitsstelle Jugendseelsorge der Bischofskonferenz, Paul Metzlaff. Viele Länder hätten von hohem Interesse junger Menschen berichtet und planten daher mit großen Pilgergruppen. Neben der besonderen Erfahrung eines Weltjugendtages in Asien trage dazu auch die weltweite und besonders unter Jugendlichen verbreitete Popularität der koreanischen "K-Culture" bei.
Für deutsche Pilger seien vor Ort ein Pilgerzentrum, Angebote der Berufungspastoral sowie eigene Pilgerprodukte geplant. "Alle Pilgerinnen und Pilger, die 2027 nach Korea kommen, dürfen sich auf eine lebendige Weltkirche und ein Fest des Glaubens freuen", so Metzlaff. Der Weltjugendtag findet nach 1995 zum zweiten Mal in Asien statt. Austragungsort war damals die philippinische Hauptstadt Manila. (KNA)