ZDF-Moderatorin Andrea Ballschuh (54), die vor kurzem ihre Privatinsolvenz öffentlich machte, fühlte sich in dieser schweren Zeit von Gott getragen. Das sagte sie im Interview mit der katholischen Wochenzeitung "Die Tagespost". Früher habe sie Vorurteile gegenüber Christen gehabt und diese belächelt, fügte sie hinzu. "Unter dem Motto: Ach Gottchen, die armen Christen, die brauchen was, woran sie sich festhalten müssen. Ich war ganz arrogant."
Nun habe sie Gott in der Not erlebt, sagte Ballschuh, die sich im Alter von 50 Jahren taufen ließ. "An meinem Beispiel möchte ich zeigen, wie man Gott begegnen kann, ohne dass ich anderen etwas aufdrücken möchte." In ihrem neuen Buch "Volle Kanne leben" spreche sie daher auch die Einladung aus, es auf einen Versuch mit Gott ankommen zu lassen. (KNA)