Kirche unterstützt Staatsvertrag mit Muslimen

Eine deutsche Flagge neben einem Minarett.
Bild: picture alliance/Frank Rumpenhorst

Verträge mit den unterschiedlichen Religionsgemeinschaften könnten "einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zur Integration und Kooperation leisten", schreibt Bernard in einer Stellungnahme zum Vertragsentwurf der rot-grünen Landesregierung. Diese Aufgabe sei anspruchsvoll, "weil die staatliche Gleichbehandlung der unterschiedlichen Religionsgemeinschaften nicht dazu führen darf, das mit den großen christlichen Kirchen erreichte religionspolitische Niveau abzusenken".

Zugleich sieht Bernard Nachbesserungsbedarf. So hält er hinsichtlich des Bestattungsrechts "eine einheitliche, gleichmäßige Gebührenerhebung im Rahmen eines einheitlichen Friedhofshaushalts" für notwendig. Das Land hatte in seinem Entwurf vorgeschlagen, den muslimischen Gemeinden unabhängig von den Gebühren, die öffentliche und kirchliche Friedhofsträger erheben müssen, die Erhebung eines "privatrechtlichen Benutzungsentgeltes" zu gestatten. "Hier könnte im Detail Konflikt-Potenzial produziert werden", warnte Bernard. (KNA)

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In Deutschland sind der Staat und die Kirche organisatorisch und rechtlich strikt getrennt. Dennoch sind beide Institutionen auf verschiedene Weise miteinander verbunden.

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