Er rief dazu auf, sich mit "Mut und Zivilcourage" gegen Menschenverachtung zu wenden. Dem Rassismus müsse ebenso Widerstand entgegengesetzt werden wie Sexismus und einer Wirtschaftsordnung, die auf dem Rücken anderer Wohlstand für wenige sichere. Der Kardinal wörtlich: "In Gottes Namen und im Namen seines Sohnes, Jesus Christus, gilt es, all denjenigen entgegenzutreten, die das Leben anderer bedrohen."
Laut Woelki wird der Kirche immer wieder vorgeworfen, dass sie zu sehr auf das ungeborene Leben und zu wenig auf Gerechtigkeit achte. "Und dort, wo sie auf Gerechtigkeit pocht, wird ihr oft vorgeworfen, sie sei zu wenig bei ihrer Sache und der Religiosität und verliere sich im Politischen." Die 2014 im Erzbistum begründete "Aktion Neue Nachbarn" für Flüchtlinge wolle Leben auf sehr vielfältige Weise schützen und ermöglichen. (KNA)
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Die Flüchtlingskrise fordert Staat, Gesellschaft und Kirchen mit ganzer Kraft heraus. Auch die katholische Kirche in Deutschland engagiert sich umfangreich in der Flüchtlingsarbeit. Weitere Informationen dazu auf der Themenseite "Auf der Flucht".
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