"Während die Zahl der Geflüchteten, die es nach Europa schaffen, deutlich gesunken ist, nehmen die Probleme im Irak und in Jordanien weiter kräftig zu", erklärt Erzbischof Stephan Burger. So hätten in Jordanien bereits 1,4 Millionen Menschen aus Syrien und dem Irak Zuflucht gefunden. Auch wenn über ihr Schicksal nicht jeden Tag in den Nachrichten zu berichtet werde, seien Hilfsleistung weiter dringend nötig, erklärte Burger.
Unterschiedliche Hilfsgüter sowie medizinische und psychosoziale Versorgung sollen vor Ort dazu beitragen, akute Not zu lindern, die Lebensbedingungen zu stabilisieren und zukünftig Selbstversorgung zu ermöglichen. Durch die Hilfsprojekte der Caritas sollen auch berufsvorbereitende Trainingsangebote geschaffen werden. Zudem sollen Schulungen für Mütter zur Unterstützung der körperlichen und psychischen Gesundheit, sowie Schulunterricht für Kinder angeboten werden.
Erzbistum plant über 20 Millionen für Hilfsleistungen ein
Laut eigenen Angaben stehen im Haushalt des Erzbistums Freiburg für das Jahr 2016 insgesamt 20,3 Millionen Euro für den Bereich Flüchtlingshilfe, Weltkirche, Freiwilligendienste und Spenden an Hilfswerke zur Verfügung. Das jetzt bewilligte Geld stellt eine Weiterführung bestehender Hilfsmaßnahmen durch das Erzbistum dar, welches unter anderem die Winterhilfe im Irak, Syrien und dem Libanon unterstützte. (bro/kim)
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