"Ich wünsche mir, dass wir das starke Signal der Barmherzigkeit, der Einheit in der Vielfalt und des Friedens ausgehend von diesem Weltjugendtag in alle Länder tragen", so der Bischof von Speyer weiter. Mit Blick auf die jüngsten Attacken und Anschläge sagte der Bischof, der mit deutschen Teilnehmern nach Krakau gereist ist, es sei wichtig, "nicht nur eine Gemeinschaft des Entsetzens, sondern auch eine Gemeinschaft der Hoffnung" zu haben. "Tief betroffen" zeigte sich Wiesemann über die tödliche Geiselnahme in einer französischen Kirche. Er bekundete sein "Erschrecken über eine solch grausame Tat". Trauer und Mitgefühl hätten Platz auch im Gebet.
Am Abend soll der 31. Weltjugendtag vom Krakauer Kardinal Stanislaw Dziwisz offiziell eröffnet werden. Am Mittwoch reist Papst Franziskus an, der in den nächsten Tagen auch den Pilgerort Tschenstochau (Czestochowa) und das frühere deutsche Vernichtungslager Auschwitz besuchen wird. Die Veranstalter erwarten Hunderttausende Menschen in Krakau und Umgebung. Bis zur Abschlussmesse mit dem Papst an diesem Sonntag in der Nähe von Krakau könnten es den Angaben zufolge bis zu zwei Millionen Menschen werden. (stz/KNA)
Themenseite: Weltjugendtag
Alle zwei bis drei Jahre finden Weltjugendtage statt. Diese Treffen wurden von Papst Johannes Paul II. (1978-2005) initiiert und sind Orte der Begegnung von jungen Christen aus aller Welt. 2016 findet der Weltjugendtag vom 26. bis 31. Juli im polnischen Krakau statt.
Zur Themenseite