103-jährige Geschichte endet

Orden der Oblatenmissionare verlässt Gelsenkirchen

Veröffentlicht am 23.11.2023 um 11:56 Uhr – Lesedauer: 

Gelsenkirchen/Essen ‐ Nach über 100 Jahren endet am Sonntag in Gelsenkirchen eine Ära: Der Orden der Oblatenmissionare verlässt die Stadt. Für die verbliebenen Ordensmänner, die im Schnitt knapp 82 Jahre alt sind, gibt es eine Lösung.

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Mit einem Gottesdienst verabschiedet sich am Sonntag der Orden der Oblatenmissionare aus Gelsenkirchen. Die Messe mit den sieben verbliebenen Ordensbrüdern feiert der Essener Weihbischof Ludger Schepers im Gelsenkirchener "Klösterchen", wie das Bistum Essen am Donnerstag mitteilte. Mit der Schließung des Klosters ende die 103-jährige Geschichte der Oblatenmissionare in Gelsenkirchen. Die Ordensmänner, die im Schnitt knapp 82 Jahre alt sind, ziehen nun in andere Klöster der Gemeinschaft.

Die Oblatenbrüder sind eine missionarische Ordensgemeinschaft, die sich weltweit für Entwicklung und Gerechtigkeit einsetzen. Ihr Name hat nichts mit den dünnen Gebäckscheiben zu tun, sondern geht auf das lateinische Wort für "darbringen" oder "weihen" zurück. (KNA)