Kämpfe zwischen Iran, Israel und den USA

Bischof Wilmer besorgt über militärische Eskalation im Nahen Osten

Veröffentlicht am 28.02.2026 um 14:29 Uhr – Lesedauer: 

Bonn ‐ Der neue Vorsitzende der Bischofskonferenz, Bischof Heiner Wilmer, zeigt sich besorgt über die jüngste militärische Eskalation im Nahen Osten. Er bete für die Opfer der Gewalt im Iran und in Israel und für die Region.

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Der neue Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Bischof Heiner Wilmer, hat seine Sorge über die militärische Eskalation zwischen Iran, Israel und den USA geäußert. "Israels Sicherheit ist für mich von herausragender Bedeutung. Und jeder, der Freiheit liebt, sehnt sich nach dem Moment, an dem die iranische Bevölkerung das Joch einer brutalen Herrschaft abschütteln kann. Aber werden die militärischen Auseinandersetzungen, die am Samstagmorgen begonnen haben, dem Mittleren Osten mehr Frieden und Freiheit bringen?", so Wilmer in einer am Samstagmittag von der DBK verbreiteten Erklärung.

Er bete in dieser Stunde für die Menschen im Iran und Israel, die einmal mehr Opfer der Gewalt würden. "Und ich bete für die Region, dass sie sich endlich zu einer Stätte echten Friedens statt immer wiederkehrenden Blutvergießens wandeln möge", so der Hildesheimer Bischof weiter. Juden, Muslime und Christen seien an den Kämpfen dieser Tage beteiligt und von ihnen betroffen. Er lade die Gläubigen der abrahamitischen Religionen ein, sich dem Gebet anzuschließen.

Israel und die USA hatten den Iran am Morgen aus der Luft und von See aus angegriffen, um Bedrohungen für Israel zu beseitigen, wie der Verteidigungsminister des Landes, Israel Katz, mitteilte. Der Iran reagierte auf die Angriffe inzwischen mit eigenen Raketenangriffen auf Israel und US-Militärstützpunkte im Nahen Osten. International wird die Eskalation in der Region mit großer Sorge verfolgt. (stz)