"Glauben heißt..."

Ex-Höhner Krautmacher hat "große Leidenschaft" für den Glauben

Veröffentlicht am 08.03.2026 um 08:06 Uhr – Lesedauer: 

Köln ‐ Glaube, Hoffnung, Demut: Das prägt "Hohn" Henning Krautmacher. Der Sänger sagt, besonders nach schweren Krankheiten lerne man Demut. Das spiegelt sich auch in vielen Höhner-Songs wider.

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Eine "große Leidenschaft" für den Glauben hat der Ex-Frontmann der Kölner Kultband Höhner, Henning Krautmacher. Zudem sagte er dem Portal domradio.de, dass er nicht immer mit allem einverstanden sei, was in der Kirche passiere - wie in jeder Religionsgemeinschaft. "Aber ich weiß, dass Menschen dahinterstecken, und die machen Fehler. Aber ich finde, der Glaube ist etwas ganz Wichtiges. Und er hat vielen Menschen schon geholfen", sagte der 69-Jährige.

Er betonte: "Glauben heißt, Hoffnung haben, und die Hoffnung und damit auch der Glaube sterben bekanntlich ja immer zuletzt." Wenn man nicht mehr glaube, dann habe man nichts mehr, woran man sich festhalten könne.

Krautmacher, der bis Ende 2022 das Gesicht der Höhner war, erklärte in der domradio-Musikshow "Meine Playlist" außerdem, dass es kaum einen Song im Repertoire der Band gebe, in dem der "liebe Gott" nicht thematisiert werde. "Auch Demut ist in diesem Zusammenhang wichtig. Spätestens, wenn du eine schwere Erkrankung hinter dich gebracht hast und es dann am Ende gut gegangen ist, wirst du wissen und gelernt haben, was Demut ist, was unfassbar schön ist", so der Sänger. (KNA)