Bei Besuch von Leo XIV.

Zwischenfall in Monaco: Aktivistinnen stoppen Papamobil

Veröffentlicht am 30.03.2026 um 10:44 Uhr – Lesedauer: 

Monaco ‐ Aufregung während des Besuchs von Papst Leo XIV. am Samstag in Monaco: Zwei Frauen blockieren die Fahrt des Papamobils, Sicherheitskräfte müssen eingreifen. Die Hintergründe.

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Zwei Aktivistinnen haben beim Besuch von Papst Leo XIV. in Monaco am Samstag das Papamobil blockiert. Auf Videos im Netz ist zu sehen, wie die Frauen vor das Fahrzeug sprangen und mit Plakaten auf der Straße knieten. Sicherheitskräfte des Papstes griffen umgehend ein, brachten die beiden zu Boden und führten sie ab.

Nach Angaben der Tierschutzorganisation Peta richtete sich die Aktion gegen Stierkämpfe und mögliche Verbindungen kirchlicher Kreise zu entsprechenden Veranstaltungen. Die Gruppe erklärte, man habe den Papst zu einer klaren Verurteilung dieser Praxis auffordern wollen. Stierkämpfe sind in mehreren Ländern verbreitet und stehen seit langem in der Kritik von Tierschützern. Vertreter der katholischen Kirche haben sich in der Vergangenheit unterschiedlich zu dem Thema geäußert. Bereits im 16. Jahrhundert hatte Papst Pius V. entsprechende Veranstaltungen verurteilt. Auch Papst Franziskus betonte in seiner Umwelt-Enzyklika die Verantwortung des Menschen gegenüber Tieren.

Wie "Vatican News" berichtet, zog der Erzbischof von Monaco, Dominique Marie David, zum Abschluss des Papstbesuchs eine positive Bilanz. Der Tag im Fürstentum sei "außergewöhnlich reichhaltig" und von großer Intensität geprägt gewesen, sagte der Geistliche im Rückblick auf die rund neunstündige Reise. (KNA)