Frieden und Humanität im Mittelpunkt

Papst Leo XIV. telefoniert mit Präsidenten von Israel und Ukraine

Veröffentlicht am 03.04.2026 um 15:53 Uhr – Lesedauer: 

Vatikanstadt ‐ Diplomatie an Karfreitag: Am Morgen führte der Papst Telefonate mit Präsidenten aus zwei Krisenregionen – den Staatsoberhäuptern Israels und der Ukraine. Der Vatikan teilte die Gesprächsinhalte anschließend mit.

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Papst Leo XIV. hat am Freitagmorgen mit den Präsidenten Israels und der Ukraine telefoniert. Wie der Vatikan anschließend mitteilte, wurde in dem Gespräch mit dem israelischen Präsidenten Isaac Herzog die Notwendigkeit bekräftigt, alle möglichen Kanäle des diplomatischen Dialogs wieder zu öffnen. Das Ziel sei, damit den derzeitigen schweren Konflikt zu beenden und einen gerechten und dauerhaften Frieden im gesamten Nahen Osten zu erreichen.

Zudem sei die Bedeutung des Schutzes der Zivilbevölkerung hervorgehoben worden. Gleiches galt für die Förderung des Respekts vor dem internationalen Völkerrecht.

Ostergrüße und humanitäre Nothilfe

Im Mittelpunkt des Telefonats mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj standen humanitäre Bemühungen. Laut Vatikan wurde die Dringlichkeit bekräftigt, der vom Konflikt betroffenen Bevölkerung die notwendige Hilfe zukommen zu lassen. Auch die Freilassung Gefangener war ein Thema. Zudem sei erneut der Wunsch geäußert worden, dass mit dem Engagement und der Unterstützung der internationalen Gemeinschaft so bald wie möglich eine Beendigung der Feindseligkeiten und ein gerechter und dauerhafter Frieden erreicht werden.

Zu Beginn des "herzlichen Gesprächs" habe der Papst seine Glückwünsche zum Osterfest überbracht sowie seine Verbundenheit mit dem ukrainischen Volk bekräftigt, teilte der Vatikan mit. (KNA)