Lob für soziales Engagement

Ruhrbischof gratuliert Schalke zum Aufstieg

Veröffentlicht am 03.05.2026 um 10:47 Uhr – Lesedauer: 

Essen/Gelsenkirchen ‐ Nach drei Jahren ist Schalke 04 wieder erstklassig – das freut auch den Ortsbischof Franz-Josef Overbeck. Er würdigt nicht nur den sportlichen Erfolg der Fußballmannschaft.

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Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck gratuliert dem FC Schalke 04 zum Aufstieg in die erste Fußball-Bundesliga. In seiner Gratulation würdigte er den Gelsenkirchener Verein, der seinen Aufstieg nach drei Jahren in der zweiten Liga am Samstag mit einem 1:0-Sieg gegen Fortuna Düsseldorf perfekt gemacht hatte. "Gerade der Traditionsclub Schalke 04 steht seit vielen Jahrzehnten für Nähe zu den Menschen im Revier, für Bodenständigkeit und für ein vielfältiges soziales Engagement in der Region", so der Bischof. Schalke habe mit dem Aufstieg in die erste Bundesliga etwas geschafft, das viele Herzen im Ruhrgebiet höherschlagen lasse.

Overbeck dankte allen, die sich im und rund um den Verein mit Herzblut für Kinder, Jugendliche und benachteiligte Menschen einsetzen, und ermutigte dazu, auch künftig Verantwortung zu übernehmen und Werte wie Fairness, Respekt und Mitmenschlichkeit hochzuhalten. Fußball stifte Gemeinschaft, verbinde Menschen über Herkunft, Alter und soziale Grenzen hinweg und könne – wie die Kirche – helfen, Solidarität und Zusammenhalt zu stärken. "Möge der Aufstieg nicht nur sportlicher Erfolg sein, sondern auch ein Zeichen der Hoffnung für viele Menschen hier im Ruhrgebiet", so Overbeck weiter.

Enge Verbindung zwischen Ruhrbistum und Schalke

Das Bistum Essen und Schalke 04 sind auf vielfältige Weise miteinander verbunden. Seit 2023 gibt es den Pilgerweg "Extratour 04", der sich durch Gelsenkirchen zieht. Der knapp 15 Kilometer lange Weg führt direkt über die "Schalker Meile" bis zur Glückauf-Kampfbahn, der früheren Heimspielstätte des FC Schalke 04. Am Weg liegen zwei Friedhöfe, auf denen Schalker Spielerlegenden und Fans begraben liegen. Auch geht der Pilgerweg vorbei am aktuellen Schalker Stadion, der Veltins-Arena, und führt danach aus der städtischen Umgebung heraus in die Natur.

In der Veltins-Arena gibt es eine Stadionkapelle, für die ein Arenaseelsorger zuständig ist. In der Kapelle werden Taufen, Trauungen, Ehejubiläen und Gedenkfeiern für Verstorbene gefeiert. Die Stadionkapelle ist laut Schalke-Seelsorger Markus Nowag der Ort mit den meisten Taufen im Bistum. Die Kapelle geht auf das Engagement des langjährigen Schalke-Managers Rudi Assauer zurück. Der Protestant setzte sich für einen Ort ein, an dem man im Stadion zur Ruhe kommen kann. Die Kapelle wurde am 12. August 2001 eingeweiht. Damit war die "Arena AufSchalke" das erste deutsche Fußballstadion mit einer Kapelle. (fxn)