Chicagos Bürgermeister hofft auf Besuch von Papst Leo XIV.
Chicagos Bürgermeister Brandon Johnson hofft nach einem Treffen mit Leo XIV. auf einen Heimatbesuch des Papstes. Johnson, seit 2023 an der Spitze der US-Metropole, besuchte den Papst am Donnerstagnachmittag.
In einem am Freitag vom katholischen Portal "Crux" verbreiteten Video-Statement nannte Johnson den 1955 in Chicago geborenen Papst einen typischen Sohn der Stadt. Dazu gehöre, dass er Unrecht ohne Umschweife anspreche. In ihrer Unterhaltung sei es auch um die Abschiebung von Migranten aus den USA gegangen und darum, wie die Stadt Chicago davon betroffene Familien unterstütze.
Papst fragt nach Einwanderungspolizei
Der Papst habe sich unter anderem nach den Aktivitäten der Einwanderungspolizei ICE und nach dem Widerstand dagegen erkundigt, sagte Johnson. Ob und wann Leo XIV. die Einladung nach Chicago annehme, hänge von seinem Zeitplan ab, so der Bürgermeister.
Der als Sohn eines Pastors und einer Pastorin in einer Pfingstgemeinde aufgewachsene demokratische Politiker mit afroamerikanischen Wurzeln schwärmte von Gemeinsamkeiten zwischen ihm und dem Papst – auch wenn sie Fans unterschiedlicher Baseball-Mannschaften seien. (KNA)
