Göttliches Upgrade: Papst Leo XIV. im Cockpit
Ein göttliches Upgrade über den Wolken: Auf dem Flug von Madrid nach Barcelona saß Papst Leo XIV. mit im Cockpit. Auf Einladung der Piloten nahm das Kirchenoberhaupt sichtlich begeistert auf den Sitzen der Piloten Platz, ließ sich die Technik erklären und genoss den Blick aus dem Flugzeug. Besonders beeindruckt zeigte sich der Pontifex von den Militärjets der spanischen Luftwaffe, die den Flug begleiteten. Ihnen winkte er nicht nur zu, sondern funkte zwischenzeitlich sogar mit den Piloten der Kampfjets. Darüber berichtete Vatikan-Korrespondent Christopher Lamb am Dienstagabend in einem Video.
Das Video zeigt außerdem zahlreiche herzliche Begegnungen mit der Flugbesatzung. Für einen besonderen Moment sorgte ein Flugbegleiter, der mit einem Mitbruder aus dem Augustinerorden befreundet ist – jenem Orden, dem auch Papst Leo XIV. angehört. Für Schmunzeln sorgte der Papst zudem mit einem Scherz über seine Fußballleidenschaft. Als bekennender Fan von Real Madrid witzelte er, dass man mit dieser Vorliebe in Barcelona besser etwas vorsichtiger sein sollte. Bereits in den vergangenen Tagen seiner Spanienreise hatte er sich zu den "Königlichen" bekannt. Auf die Frage einer Journalistin, ob sein Herz für den FC Barcelona oder Real Madrid schlage, antwortete er augenzwinkernd: Als Papst unterstütze er selbstverständlich alle Mannschaften – als Robert Prevost jedoch sei er Real-Madrid-Fan. Der Präsident des erfolgreichen Hauptstadt-Clubs überreichte dem Kirchenoberhaupt bei seiner Spanienreise sogar ein Trikot.
In den sozialen Medien sorgten die außergewöhnlichen Szenen aus dem Cockpit für Begeisterung. Zahlreiche Nutzer feierten die natürliche Art des Papstes. Ein Kommentar lautete: "Der Mann im Cockpit mag Papst Leo XIV. gewesen sein – aber derjenige, der jede einzelne Sekunde davon genossen hat, war Robert Prevost." Schon kurz nach seiner Wahl zum Papst berichteten Wegbegleiter von der Leidenschaft des US-Amerikaners für Autos. So berichtete sein Bruder John Prevost: "Ich habe mir ein neues Auto gekauft, habe es Rob erzählt, und er meinte, er werde es nie fahren können – dabei ist das eine seiner Lieblingsbeschäftigungen." Er habe gespürt, wie sehr dieser Umstand auf dem Papst laste. (mtr)
