Bei Frühjahrsvollversammlung

US-Bischöfe weihen Nation dem Heiligsten Herzen Jesu

Veröffentlicht am 12.06.2026 um 11:50 Uhr – Lesedauer: 

Orlando ‐ Die USA feiern in diesem Jahr ihr 250-jähriges Bestehen. Für die Bischöfe ein Anlass, die Nation dem Heiligen Herzen Jesu zu weihen. Das gefällt auch US-Präsident Trump. Er sprach von einem "historischen Meilenstein".

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Bei ihrer Frühjahrsvollversammlung haben die US-amerikanischen Bischöfe ihre Nation dem Heiligsten Herzen Jesu geweiht. Anlass für die Weihe ist der 250. Jahrestag der Unterzeichnung der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung, dem Gründungstag der Nation. Wie das US-amerikanische Portal "OSV News" am Donnerstag (Ortszeit) berichtete, erklärte der Erzbischof von Baltimore, William E. Lori, in seiner Predigt, das Heiligste Herz Jesu versöhne Spaltungen und verwandele verhärtete Herzen.

Lori beschrieb die Weihe demnach als einen Akt des Glaubens und der Anerkennung der Notwendigkeit von Gottes Barmherzigkeit, Weisheit und Führung sowie einen Akt der Hoffnung. "Uns dem Heiligsten Herzen zu weihen bedeutet letztlich, die Einladung Christi anzunehmen, in seiner Liebe zu verbleiben und zuzulassen, dass diese Liebe jeden Aspekt unseres öffentlichen und privaten Lebens prägt", so der Erzbischof. "Es ist eine Erklärung, dass die Zukunft nicht bloß politischen Bewegungen, wirtschaftlichen Kräften oder menschlichen Plänen gehört. Die Zukunft gehört Gott."

Trump schließt sich Gebet an

Dem Bericht zufolge wurden für die Messe auch Reliquien der französischen Ordensschwester und Mystikerin Margareta Maria Alacoque in die Basilika Maria, Königin des Universums in Orlando (Bundesstaat Florida) gebracht. 1673 soll Jesus der Ordensfrau in Visionen persönlich erschienen sein und sie damit beauftragt haben, sich dafür einzusetzen, dass sein göttliches Herz verehrt werde. Darauf geht die heutige Herz-Jesu-Frömmigkeit zurück.

Ebenfalls am Donnerstag betonte US-Präsident Donald Trump in einer Mitteilung des Weißen Hauses, er und seine Ehefrau Melania würden sich den Gebeten der US-Bischöfe anschließen. Trump bezeichnete die Weihe als einen "historischen Meilenstein". "Dabei werden sie im Gebet die reichen Gaben feiern, die Gott dieser Nation geschenkt hat, gegründet auf der selbstverständlichen Wahrheit, dass unser Schöpfer allen Menschen das Recht auf Leben, Freiheit und das Streben nach Glück verliehen hat", so der US-Präsident. Auch heute müssten die Bürger "unsere spirituelle Identität und unser großes kulturelles Erbe" verteidigen. "Vor allem beten wir, dass Amerika auch in den nächsten 250 Jahren und darüber hinaus ein Land des Glaubens, ein Land der Wunder und ein Licht und ein Ruhm für alle Nationen bleiben möge." (cbr)