Sportbischof Oster: Nationalspieler-Gebet bei WM "sehr schöne Geste"
Das gemeinsame Gebet von Nationalspielern Deutschlands und Curaçaos nach dem WM-Spiel am Sonntagabend ist aus Sicht des deutschen Sportbischofs Stefan Oster "eine bemerkenswerte und sehr schöne Geste". Normalerweise seien solche Formationen, in denen sich die Spieler einschwören, nur innerhalb eines Teams bekannt. "Dass nun aber Spieler beider Mannschaften gemeinsam so einen Kreis bilden, macht deutlich: Uns verbindet mehr, als uns trennt. Wir haben gemeinsam Freude am Fußball. Wir haben Respekt voreinander und wir schicken gemeinsam ein Gebet in den Himmel aus Dankbarkeit für das Erlebte", sagte der Passauer Bischof auf Anfrage der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).
Bilder von dem Gebet verbreiteten sich über Fernsehen und Social Media und wurden vielfach geteilt. Neben viel Zuspruch für die Geste gab es auch Kritik – etwa, dass es sich um eine überzogene Glaubensdarstellung handle. Derlei Kritik kann Oster nicht nachvollziehen: "Vielmehr kann so eine Geste auch für andere zum anregenden, friedenstiftenden Zeugnis werden". (KNA)
