"Er wurde verspottet und bedroht"

"Gentleman erster Klasse": Kardinal Dolan gratuliert Woelki

Die Kardinäle Woelki und Dolan in einem Garten
Bild: Erzbistum Köln

Der New Yorker Kardinal Timothy Dolan hat seinem Freund, Kardinal Rainer Maria Woelki, zu dessen 70. Geburtstag gewürdigt. "Wann immer ich zu einer Sitzung des Kardinalskollegiums in Rom bin, schaue ich mich sofort um, um meinen Freund, Rainer Maria Kardinal Woelki, den renommierten Erzbischof von Köln, zu finden", schreibt Dolan in einer Grußbotschaft am Dienstag, die das Kölner "Domradio" verbreitete. Er schätze die Gesellschaft des Kölner Erzbischofs sehr. Dolan und Woelki wurden 2012 im selben Konsistorium zu Kardinälen ernannt.

Woelki sei "ein Gentleman erster Klasse, ein echter Gelehrter und ein wahrer 'Bekenner des Glaubens' – jene traditionelle Ehrbezeichnung, die demjenigen zuteilwird, der in schwierigen Zeiten an den Wahrheiten des Glaubens festhält", so Dolan. Woelki erkenne die Gefahren für den Glauben, doch statt sich davon entmutigen zu lassen, verweise er auf "das Licht des Glaubens, das er täglich in seiner geschichtsträchtigen Diözese und in seinem geliebten Deutschland sieht".

"Hoch soll er leben!"

Woelki begrüße Berufungen und freue sich über junge Familien und genieße die Wiederbelebung des Glaubens. "Für ihn besteht der Aufruf nicht darin, den Glauben zu verändern, um unserer Zeit entgegenzukommen, sondern uns zu Jesus zu bekehren, 'der derselbe ist, gestern, heute und in Ewigkeit'."

Dolan betonte, Woelki "wurde verspottet und bedroht, doch er hält mit Freude und Gelassenheit durch". In Amerika verfolge man die Entwicklungen genau und betrachte den Kölner Kardinal als Freund. "Ich freue mich schon darauf, ihn in Rom wiederzusehen und gemeinsam ein Bier zu trinken", so Dolan. "Hoch soll er leben! Happy Birthday, mein Freund!" (cbr)

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