Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki hat herausgestellt, dass Besuche im Kölner Dom trotz des seit knapp zwei Monaten erhobenen Eintrittsgeldes weiter möglich sind. "Der Dom ist und bleibt ein Gotteshaus. Und deshalb kann man ihn weiter ohne Eintritt besuchen, um zu beten, innezuhalten, zur Ruhe zu kommen", sagte der Erzbischof der Nachrichtenagentur dpa am Donnerstag. "Das ist auch ein Angebot für Menschen, die auf dem Weg zur Arbeit sind, in der Stadt Besorgungen machen oder als Reisende vorbeikommen. Sie können wie früher einen kurzen Abstecher in den Dom machen, ohne dafür zu bezahlen."
Seit dem 1. Juli kostet es 12 Euro Eintritt, um den Dom in seiner Gänze zu besuchen. Ein kleiner Bereich an einem Seiteneingang ist kostenlos zugänglich geblieben und soll vor allem dazu dienen, zu beten oder eine Kerze anzuzünden. Die Einführung des Eintrittsgeldes hatte unter anderem auch für Kritik gesorgt. Im ersten Monat hatte das Eintrittsgeld etwa die Hälfte der Betriebskosten der Kathedrale gedeckt. (cph)