KALENDERBLATT

22. Sonntag im Jahreskreis

Jesus ist der Christus und Gottessohn, der in seiner Schwachheit gekreuzigt wurde und aus der Kraft Gottes lebt (2 Kor 13,4). Das ist der Glaube, den wir bekennen, gegen den Widerspruch der "Welt" und auch gegen den Aufstand im eigenen Herzen. Erst in der Nachfolge des Gekreuzigten wird das Herz frei und das Bekenntnis wahr. 

Gebet des Tages

Allmächtiger Gott,

von dir kommt alles Gute.

Pflanze in unser Herz

die Liebe zu deinem Namen ein.

Binde uns immer mehr an dich,

damit in uns wächst, was gut und heilig ist.

Wache über uns und erhalte, was du gewirkt hast.

Darum bitten wir durch Jesus Christus.

STUNDENBUCH

Tagesliturgie auf einem Blick

Mit freundlicher Genehmigung des Deutschen Liturgischen Instituts

Lesung (Jer 20,7-9)

Du hast mich betört, o HERR,
   und ich ließ mich betören;
du hast mich gepackt und überwältigt.
Zum Gespött bin ich geworden den ganzen Tag,
ein jeder verhöhnt mich.
Ja, sooft ich rede, muss ich schreien,
„Gewalt und Unterdrückung“ muss ich rufen.
Denn das Wort des HERRN
   bringt mir den ganzen Tag nur Hohn und Spott.

Sagte ich aber: Ich will nicht mehr an ihn denken
   und nicht mehr in seinem Namen sprechen!,
   so brannte in meinem Herzen ein Feuer,
eingeschlossen in meinen Gebeinen.
Ich mühte mich, es auszuhalten,
   vermochte es aber nicht.

Jer

Antwortpsalm (Ps 63,2.3-4.5-6.8-9)

Kv Meine Seele dürstet nach dir, mein Gott. - Kv

Gott, mein Gott bist du, dich suche ich, ∗
es dürstet nach dir meine Seele.

Nach dir schmachtet mein Fleisch ∗
wie dürres, lechzendes Land ohne Wasser.

Darum halte ich Ausschau nach dir im Heiligtum, ∗
zu sehen deine Macht und Herrlichkeit.

Denn deine Huld ist besser als das Leben. ∗
Meine Lippen werden dich rühmen.

So preise ich dich in meinem Leben, ∗
in deinem Namen erhebe ich meine Hände.

Wie an Fett und Mark wird satt meine Seele, ∗
mein Mund lobt dich mit jubelnden Lippen.

Ja, du wurdest meine Hilfe, ∗
ich juble im Schatten deiner Flügel.

Meine Seele hängt an dir, ∗
fest hält mich deine Rechte.

Evangelium (Mt 16,21-27)

Wenn einer hinter mir hergehen will, verleugne er sich selbst

Ruf vor dem Evangelium

Halleluja. Halleluja.

Der Vater unseres Herrn Jesus Christus erleuchte die Augen unseres Herzens, damit wir verstehen, zu welcher Hoffnung wir berufen sind.

Halleluja.

In jener Zeit
   begann Jesus, seinen Jüngern zu erklären:
   Er müsse nach Jerusalem gehen
und von den Ältesten
   und Hohepriestern und Schriftgelehrten vieles erleiden,
er müsse getötet
   und am dritten Tag auferweckt werden.

Da nahm ihn Petrus beiseite
   und begann, ihn zurechtzuweisen,
und sagte: Das soll Gott verhüten, Herr!
Das darf nicht mit dir geschehen!

Jesus aber wandte sich um
und sagte zu Petrus: Tritt hinter mich, du Satan!
Ein Ärgernis bist du mir,
denn du hast nicht das im Sinn, was Gott will,
   sondern was die Menschen wollen.

Darauf sagte Jesus zu seinen Jüngern:
Wenn einer hinter mir hergehen will,
   verleugne er sich selbst,
   nehme sein Kreuz auf sich
   und folge mir nach.
Denn wer sein Leben retten will,
   wird es verlieren;
wer aber sein Leben um meinetwillen verliert,
   wird es finden.

Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt,
   dabei aber sein Leben einbüßt?
Um welchen Preis kann ein Mensch sein Leben zurückkaufen?

Der Menschensohn wird mit seinen Engeln
   in der Herrlichkeit seines Vaters kommen
und dann wird er jedem nach seinen Taten vergelten.

Mess-Lektionar 1982 ff. © 2018 staeko.net

LESEHORE

V: O Gott, komm mir zu Hilfe.
R: Herr, eile, mir zu helfen.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

Hymnus

Heil dem Tage,der unsre Tage krönt,
Tag des Sieges,da Christus auferstand,
Tag der Sonne,die alle Welt verklärt:
Tag des Christus.

Licht vom Himmelhellt unser Dunkel auf:
Christus öffnetGräber und Totenreich,
stiftet Frieden,einigt im Neuen Bund
Erd’ und Himmel.

Triumphierendsteht er vom Grabe auf,
hebt uns Menschenin die erlöste Welt,
führt dem Vaterseinen verlornen Sohn
in die Arme.

Brüder werdenEngel und Selige,
Christi Liebeeint sie verklärt im Licht,
und sie singenihm, der als Sieger thront,
Freudenhymnen.

In die Chöreseliger Himmelslust
mischt die Kircherings auf dem Erdenrund
tausendstimmigjauchzend den Jubelruf
„Halleluja“.

Siegbezwungenist nun des Todes Macht,
Siegesfreudefüllt unsere Seele ganz:
Gott im HimmelEhre und Herrlichkeit,
Fried’ auf Erden. Amen.

Hymnus

1. Antiphon

Herr, mein Gott, du bist bekleidet mit Hoheit und Pracht; du hüllst dich in Licht wie in ein Gewand.

Psalm 104.1, 1–12

Lobe den Herrn, meine Seele! 
Herr, mein Gott, wie groß bist du! 
Du bist mit Hoheit und Pracht bekleidet.

Du hüllst dich in Licht wie in ein Kleid, 
du spannst den Himmel aus wie ein Zelt.

Du verankerst die Balken deiner Wohnung im Wasser. 
Du nimmst dir die Wolken zum Wagen, 
du fährst einher auf den Flügeln des Sturmes.

Du machst dir die Winde zu Boten 
und lodernde Feuer zu deinen Dienern.

Du hast die Erde auf Pfeiler gegründet; 
in alle Ewigkeit wird sie nicht wanken.

Einst hat die Urflut sie bedeckt wie ein Kleid, 
die Wasser standen über den Bergen.

Sie wichen vor deinem Drohen zurück, 
sie flohen vor der Stimme deines Donners.

Da erhoben sich Berge und senkten sich Täler 
an den Ort, den du für sie bestimmt hast.

Du hast den Wassern eine Grenze gesetzt, 
die dürfen sie nicht überschreiten; 
nie wieder sollen sie die Erde bedecken.

Du lässt die Quellen hervorsprudeln in den Tälern, 
sie eilen zwischen den Bergen dahin.

Allen Tieren des Feldes spenden sie Trank, 
die Wildesel stillen ihren Durst daraus.

An den Ufern wohnen die Vögel des Himmels, 
aus den Zweigen erklingt ihr Gesang.

Ant.

Herr, mein Gott, du bist bekleidet mit Hoheit und Pracht; du hüllst dich in Licht wie in ein Gewand.

2. Antiphon

Nach deinem Willen, o Herr, bringt die Erde Brot hervor und Wein, der das Herz des Menschen erfreut.

Psalm 104.2, 13–23

Du, Herr, tränkst die Berge aus deinen Kammern, 
aus deinen Wolken wird die Erde satt.

Du lässt Gras wachsen für das Vieh, 
auch Pflanzen für den Menschen, die er anbaut,

damit er Brot gewinnt von der Erde 
und Wein, der das Herz des Menschen erfreut;

damit sein Gesicht von Öl erglänzt 
und Brot das Menschenherz stärkt.

Die Bäume des Herrn trinken sich satt, 
die Zedern des Libanon, die er gepflanzt hat.

In ihnen bauen die Vögel ihr Nest, 
auf den Zypressen nistet der Storch.

Die hohen Berge gehören dem Steinbock, 
dem Klippdachs bieten die Felsen Zuflucht.

Du hast den Mond gemacht als Maß für die Zeiten, 
die Sonne weiß, wann sie untergeht.

Du sendest Finsternis und es wird Nacht, 
dann regen sich alle Tiere des Waldes.

Die jungen Löwen brüllen nach Beute, 
sie verlangen von Gott ihre Nahrung.

Strahlt die Sonne dann auf, so schleichen sie heim 
und lagern sich in ihren Verstecken.

Nun geht der Mensch hinaus an sein Tagwerk, 
an seine Arbeit bis zum Abend.

Ant.

Nach deinem Willen, o Herr, bringt die Erde Brot hervor und Wein, der das Herz des Menschen erfreut.

3. Antiphon

Gott sah alles, was er geschaffen, und es war sehr gut.

Psalm 104.3, 24–35

Herr, wie zahlreich sind deine Werke! 
Mit Weisheit hast du sie alle gemacht, 
die Erde ist voll von deinen Geschöpfen.

Da ist das Meer, so groß und weit, 
darin ein Gewimmel ohne Zahl: kleine und große Tiere.

Dort ziehen die Schiffe dahin, 
auch der Leviátan, den du geformt hast, um mit ihm zu spielen.

Alle warten auf dich, 
dass du ihnen Speise gibst zur rechten Zeit.

Gibst du ihnen, dann sammeln sie ein; 
öffnest du deine Hand, werden sie satt an Gutem.

Verbirgst du dein Gesicht, sind sie verstört; 
nimmst du ihnen den Atem, so schwinden sie hin 
und kehren zurück zum Staub der Erde.

Sendest du deinen Geist aus, so werden sie alle erschaffen, 
und du erneuerst das Antlitz der Erde.

Ewig währe die Herrlichkeit des Herrn; 
der Herr freue sich seiner Werke.

Er blickt auf die Erde, und sie erbebt; 
er rührt die Berge an, und sie rauchen.

Ich will dem Herrn singen, solange ich lebe, 
will meinem Gott spielen, solange ich da bin.

Möge ihm mein Dichten gefallen. 
Ich will mich freuen am Herrn.

Doch die Sünder sollen von der Erde verschwinden, 
und es sollen keine Frevler mehr da sein. 
Lobe den Herrn, meine Seele!

Ant.

Gott sah alles, was er geschaffen, und es war sehr gut.

Versikel

V: Selig seid ihr, denn eure Augen sehen.
R: Und eure Ohren hören.

Erste Lesung (5,3-25)

Über die Witwen

Ehre die Witwen, wenn sie wirklich Witwen sind. Hat eine Witwe aber Kinder oder Enkel, dann sollen diese lernen, zuerst selbst ihren Angehörigen Ehrfurcht zu erweisen und dankbar für ihre Mutter oder Großmutter zu sorgen; denn das gefällt Gott. Eine Frau aber, die wirklich eine Witwe ist und allein steht, setzt ihre Hoffnung auf Gott und betet beharrlich und inständig bei Tag und Nacht. Wenn eine jedoch ein ausschweifendes Leben führt, ist sie schon bei Lebzeiten tot. Das sollst du ihnen einprägen; dann wird man ihnen nichts vorwerfen können. Wer aber für seine Verwandten, besonders für die eigenen Hausgenossen, nicht sorgt, der verleugnet damit den Glauben und ist schlimmer als ein Ungläubiger. Eine Frau soll nur dann in die Liste der Witwen aufgenommen werden, wenn sie mindestens sechzig Jahre alt ist, nur einmal verheiratet war, wenn bekannt ist, dass sie Gutes getan hat, wenn sie Kinder aufgezogen hat, gastfreundlich gewesen ist und den Heiligen die Füße gewaschen hat, wenn sie denen, die in Not waren, geholfen hat und überhaupt bemüht war, Gutes zu tun. Jüngere Witwen weise ab; denn wenn die Leidenschaft sie Christus entfremdet, wollen sie heiraten und ziehen sich den Vorwurf zu, ihrem Versprechen (das sie Christus gegeben haben) untreu geworden zu sein. Außerdem werden sie faul und gewöhnen sich daran, von Haus zu Haus zu laufen. Aber nicht nur faul werden sie, sondern auch geschwätzig; sie mischen sich in alles und reden über Dinge, die sie nichts angehen. Deshalb will ich, dass jüngere Witwen heiraten, Kinder zur Welt bringen, den Haushalt versorgen und dem Gegner keinen Anlass zu übler Nachrede geben. Einige haben sich schon abgewandt und sind dem Satan gefolgt. Wenn eine gläubige Frau Witwen in ihrem Haus hat, soll sie für sie sorgen. Die Gemeinde soll nicht belastet werden, damit sie sich um die kümmern kann, die wirklich Witwen sind.

Über die Ältesten

Älteste, die das Amt des Vorstehers gut versehen, verdienen doppelte Anerkennung, besonders solche, die sich mit ganzer Kraft dem Wort und der Lehre widmen. Denn die Schrift sagt: Du sollst dem Ochsen zum Dreschen keinen Maulkorb anlegen, und: Wer arbeitet, hat ein Recht auf seinen Lohn. Nimm gegen einen Ältesten keine Klage an, außer wenn zwei oder drei Zeugen sie bekräftigen. Wenn sich einer verfehlt, so weise ihn in Gegenwart aller zurecht, damit auch die anderen sich fürchten. Ich beschwöre dich bei Gott, bei Christus Jesus und bei den auserwählten Engeln: Befolge dies alles ohne Vorurteil und vermeide jede Bevorzugung! Lege keinem vorschnell die Hände auf und mach dich nicht mitschuldig an fremden Sünden; bewahre dich rein!

Verschiedene Mahnungen

Trink nicht nur Wasser, sondern nimm auch etwas Wein, mit Rücksicht auf deinen Magen und deine häufigen Krankheiten. Die Sünden mancher Leute liegen offen zutage, sie laufen ihnen gleichsam voraus zum Gericht; bei anderen kommen sie erst hinterher. Ebenso liegen die guten Werke offen zutage, und wenn sie noch nicht offenkundig sind, können sie doch nicht verborgen bleiben.

Aus dem ersten Brief an Timotheus.

Zweite Lesung

Ein Bischof mit dem Presbyterium und den Diakonen

Ignatius, der auch Theophorus heißt, an die Kirche des Vaters und des Herrn Jesus Christus zu Philadelphia in Asia, die in Gottes Erbarmen Eintracht und Festigkeit gefunden hat. Ohne zu wanken, frohlockt sie im Leiden unseres Herrn und ist dank der Auferstehung reichen Erbarmens gewiss. Ich grüße sie um des Blutes Christi willen. Sie ist eine ewige und bleibende Freude, besonders wenn die Gläubigen eins sind mit dem Bischof, seinen Presbytern und Diakonen, wie sie Jesus Christus gewollt und nach seinem Ratschluss durch seinen heiligen Geist gestärkt hat.

Ich habe erkannt, dass dieser Bischof den Dienst an der Gemeinde nicht durch eigenen Entschluss und nicht durch Menschen erworben hat, auch nicht aus Eitelkeit, sondern in der Liebe Gottes des Vaters und des Herrn Jesus Christus. Ich staune über seine Liebenswürdigkeit. Schweigend vermag er mehr als die eitlen Schwätzer. Er ist mit den Geboten abgestimmt wie mit den Saiten einer Zither. Darum preist mein Herz seinen auf Gott gerichteten Sinn selig. Denn ich sehe, wie vortrefflich er ist und wie vollkommen. Selig preise ich seine Ruhe und seine Besonnenheit in aller Freundlichkeit des lebendigen Gottes.

Als Kinder des Lichtes und der Wahrheit flieht alle Spaltung und alle schlimmen Lehren! Wo aber der Hirte ist, da folgt ihm als Schafe! Alle, die zu Gott und Jesus Christus gehören, halten es mit dem Bischof; auch alle, die umkehren und zur Einheit der Kirche zurückkehren, werden zu Gott gehören, damit sie ein Leben im Geist Jesu Christi führen können. „Täuscht euch nicht!“, liebe Brüder: Wenn einer einem Schismatiker folgt, erbt er das Reich Gottes nicht! Wer nach einer fremden Lehre lebt, ist nicht im Einklang mit dem Leiden Christi.

Darum seid darauf bedacht, EINE Eucharistie zu feiern. Denn eines ist das Fleisch unseres Herrn Jesus Christus und einer der Kelch zur Gemeinschaft mit seinem Blut, einer der Altar, wie einer der Bischof mit dem Presbyterium und den Diakonen, meinen Mitknechten. Alles, was ihr tut, tut es im Sinn Gottes!

Meine Brüder, ich verausgabe mich ganz in Liebe zu euch und voll Freude stärke ich euch, doch nicht ich, sondern Jesus Christus. In ihm gefesselt, fürchte ich mich vielmehr, weil ich noch nicht vollendet bin. Aber euer Gebet wird mich für Gott vollenden, damit ich das Los erlange, zu dem mich das Erbarmen Gottes bestimmte, als ich zum Evangelium – dem Fleisch Jesu – und zu den Aposteln – dem Presbyterium der Kirche – meine Zuflucht nahm.

Ignatius von Antiochien († nach 107) – Aus dem Brief an die Philadelphier.

Te Deum

Dich, Gott, loben wir, dich, Herr, preisen wir.
Dir, dem ewigen Vater, huldigt das Erdenrund.
Dir rufen die Engel alle,
dir Himmel und Mächte insgesamt,
die Kerubim dir und die Serafim
mit niemals endender Stimme zu:
Heilig, heilig, heilig
der Herr, der Gott der Scharen!
Voll sind Himmel und Erde
von deiner hohen Herrlichkeit.


Dich preist der glorreiche Chor der Apostel;
dich der Propheten lobwürdige Zahl;
dich der Märtyrer leuchtendes Heer;
dich preist über das Erdenrund
die heilige Kirche;
dich, den Vater unermessbarer Majestät;
deinen wahren und einzigen Sohn;
und den Heiligen Fürsprecher Geist.


Du König der Herrlichkeit, Christus.
Du bist des Vaters allewiger Sohn.
Du hast der Jungfrau Schoß nicht verschmäht,
bist Mensch geworden,
den Menschen zu befreien.
Du hast bezwungen des Todes Stachel
und denen, die glauben,
die Reiche der Himmel aufgetan.


Du sitzest zur Rechten Gottes
in deines Vaters Herrlichkeit.
Als Richter, so glauben wir,
kehrst du einst wieder.
Dich bitten wir denn,
komm deinen Dienern zu Hilfe,
die du erlöst mit kostbarem Blut.
In der ewigen Herrlichkeit
zähle uns deinen Heiligen zu.


Rette dein Volk, o Herr, und segne dein Erbe;
und führe sie und erhebe sie bis in Ewigkeit.
An jedem Tag benedeien wir dich
und loben in Ewigkeit deinen Namen,
ja, in der ewigen Ewigkeit.
In Gnaden wollest du, Herr,
an diesem Tag uns ohne Schuld bewahren.


Erbarme dich unser, o Herr, erbarme dich unser.
Lass über uns dein Erbarmen geschehn,
wie wir gehofft auf dich.
Auf dich, o Herr,
habe ich meine Hoffnung gesetzt.
In Ewigkeit werde ich nicht zuschanden.

Oration

Allmächtiger Gott, von dir kommt alles Gute. Pflanze in unser Herz die Liebe zu deinem Namen ein. Binde uns immer mehr an dich, damit in uns wächst, was gut und heilig ist. Wache über uns und erhalte, was du gewirkt hast.

ABSCHLUSS

V: Singet Lob und Preis.
R: Dank sei Gott, dem Herrn.

LAUDES

V: O Gott, komm mir zu Hilfe.
R: Herr, eile, mir zu helfen.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

Hymnus

Seht, wie die Schattendunkler Nacht verblassen:
Rötliches Leuchtenstrahlt am frühen Himmel.
Bitten wir innigmit vereinter Stimme
Gott, den Allmächt’gen!

Dass er sich unserliebevoll erbarme,
Heil uns gewähre,unsre Trägheit banne
und uns als Vatereinst in Güte schenke
himmlisches Erbe.

Lob sei dem Vaterauf dem höchsten Throne,
Lob sei dem Sohne,Gott aus Gott geboren,
Lob sei dem Geiste,der von beiden ausgeht,
immer und ewig. Amen.

Hymnus

1. Antiphon

Hochgelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn.

Psalm 118

Er ist der Stein, der von euch Bauleuten verworfen wurde, der aber zum Eckstein geworden ist. (Apg 4,11)

Danket dem Herrn, denn er ist gut

Danket dem Herrn, denn er ist gütig, 
denn seine Huld währt ewig.

So soll Israel sagen: 
Denn seine Huld währt ewig.

So soll das Haus Aaron sagen: 
Denn seine Huld währt ewig.

So sollen alle sagen, die den Herrn fürchten und ehren: 
Denn seine Huld währt ewig.

In der Bedrängnis rief ich zum Herrn; 
der Herr hat mich erhört und mich frei gemacht.

Der Herr ist bei mir, ich fürchte mich nicht. 
Was können Menschen mir antun?

Der Herr ist bei mir, er ist mein Helfer; 
ich aber schaue auf meine Hasser herab.

Besser, sich zu bergen beim Herrn, 
als auf Menschen zu bauen.

Besser, sich zu bergen beim Herrn, 
als auf Fürsten zu bauen.

Alle Völker umringen mich; 
ich wehre sie ab im Namen des Herrn.

Sie umringen, ja, sie umringen mich; 
ich wehre sie ab im Namen des Herrn.

Sie umschwirren mich wie Bienen, 
wie ein Strohfeuer verlöschen sie; 
ich wehre sie ab im Namen des Herrn.

Sie stießen mich hart, sie wollten mich stürzen; 
der Herr aber hat mir geholfen.

Meine Stärke und mein Lied ist der Herr; 
er ist für mich zum Retter geworden.

Frohlocken und Jubel erschallt in den Zelten der Gerechten: 
„Die Rechte des Herrn wirkt mit Macht!“

„Die Rechte des Herrn ist erhoben, 
die Rechte des Herrn wirkt mit Macht!“

Ich werde nicht sterben, sondern leben, 
um die Taten des Herrn zu verkünden.

Der Herr hat mich hart gezüchtigt, 
doch er hat mich nicht dem Tod übergeben.

Öffnet mir die Tore zur Gerechtigkeit, 
damit ich eintrete, um dem Herrn zu danken.

Das ist das Tor zum Herrn, 
nur Gerechte treten hier ein.

Ich danke dir, dass du mich erhört hast; 
du bist für mich zum Retter geworden.

Der Stein, den die Bauleute verwarfen, 
er ist zum Eckstein geworden.

Das hat der Herr vollbracht, 
vor unseren Augen geschah dieses Wunder.

Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat; 
wir wollen jubeln und uns an ihm freuen.

Ach, Herr, bring doch Hilfe! 
Ach, Herr, gib doch Gelingen!

Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn! 
Wir segnen euch vom Haus des Herrn her. 
Gott, der Herr, erleuchte uns.

Mit Zweigen in den Händen schließt euch zusammen zum Reigen, 
bis zu den Hörnern des Altars.

Du bist mein Gott, dir will ich danken; 
mein Gott, dich will ich rühmen.

Danket dem Herrn, denn er ist gütig, 
denn seine Huld währt ewig.

Ant.

Hochgelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn.

2. Antiphon

Lasst uns ein Loblied singen dem Herrn, unserm Gott.

Canticum: Dan 3,52–57

Gepriesen bist du, Herr, du Gott unsrer Väter, 
gelobt und gerühmt in Ewigkeit.

Gepriesen ist dein heiliger, herrlicher Name, 
hoch gelobt und verherrlicht in Ewigkeit.

Gepriesen bist du im Tempel deiner heiligen Herrlichkeit, 
hoch gerühmt und verherrlicht in Ewigkeit.

Gepriesen bist du, der in die Tiefen schaut und auf Kerubim thront, 
gelobt und gerühmt in Ewigkeit.

Gepriesen bist du auf dem Thron deiner Herrschaft, 
hoch gerühmt und gefeiert in Ewigkeit.

Gepriesen bist du am Gewölbe des Himmels, 
gerühmt und verherrlicht in Ewigkeit.

Preist den Herrn, all ihr Werke des Herrn; 
lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!

Ant.

Lasst uns ein Loblied singen dem Herrn, unserm Gott.

3. Antiphon

Lobet den Herrn in seiner gewaltigen Größe.

Psalm 150

Lobet Gott in seinem Heiligtum, 
lobt ihn in seiner mächtigen Feste!

Lobt ihn für seine großen Taten, 
lobt ihn in seiner gewaltigen Größe!

Lobt ihn mit dem Schall der Hörner, 
lobt ihn mit Harfe und Zither!

Lobt ihn mit Pauken und Tanz, 
lobt ihn mit Flöten und Saitenspiel!

Lobt ihn mit hellen Zimbeln, 
lobt ihn mit klingenden Zimbeln!

Alles, was atmet, 
lobe den Herrn!

Ant.

Lobet den Herrn in seiner gewaltigen Größe.

Kurzlesung

Ez 36,25–27

Ich gieße reines Wasser über euch aus, dann werdet ihr rein. Ich reinige euch von aller Unreinheit und von allen euren Götzen. Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch. Ich nehme das Herz von Stein aus eurer Brust und gebe euch ein Herz von Fleisch. Ich lege meinen Geist in euch und bewirke, dass ihr meinen Gesetzen folgt und auf meine Gebote achtet und sie erfüllt.

Wir preisen dich, Herr, unser Gott, * und rufen deinen Namen an. –⁠
V: Wir verkünden deine Wunder. * Und rufen deinen Namen an.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist. –⁠

Benedictus

Der Menschensohn wird kommen in der Herrlichkeit seines Vaters. Dann wird er jedem geben, was er für seine Taten verdient.

Gepriesen + sei der Herr, der Gott Israels! 
Denn er hat sein Volk besucht und ihm Erlösung geschaffen;

er hat uns einen starken Retter erweckt 
im Hause seines Knechtes David.

So hat er verheißen von alters her 
durch den Mund seiner heiligen Propheten.

Er hat uns errettet vor unsern Feinden 
und aus der Hand aller, die uns hassen;

er hat das Erbarmen mit den Vätern an uns vollendet 
und an seinen heiligen Bund gedacht, 
an den Eid, den er unserm Vater Abraham geschworen hat;

er hat uns geschenkt, dass wir, aus Feindeshand befreit, 
ihm furchtlos dienen in Heiligkeit und Gerechtigkeit 
vor seinem Angesicht all unsre Tage.

Und du, Kind, wirst Prophet des Höchsten heißen; 
denn du wirst dem Herrn vorangehn 
und ihm den Weg bereiten.

Du wirst sein Volk mit der Erfahrung des Heils beschenken 
in der Vergebung der Sünden.

Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes 
wird uns besuchen das aufstrahlende Licht aus der Höhe,

um allen zu leuchten, die in Finsternis sitzen und im Schatten des Todes, 
und unsre Schritte zu lenken auf den Weg des Friedens.

Bitten

Gepriesen sei Jesus Christus, der König der Herrlichkeit. Zu ihm lasst uns beten:

Christe, eleison.

Du bist der Gesalbte Gottes;

führe uns heute durch deinen Heiligen Geist.

Du bist der Anfang der Auferstehung;

schenke uns dein Leben.

Öffne uns die Augen,

dass wir die Spuren deiner Herrlichkeit erkennen.

Beschütze uns an diesem Tag vor der Macht des Bösen;

hilf uns, das Böse durch das Gute zu überwinden.

Gepriesen sei Jesus Christus, der König der Herrlichkeit. Zu ihm lasst uns beten:

Christe, eleison.

Du bist der Gesalbte Gottes;

führe uns heute durch deinen Heiligen Geist.

Christe, eleison.

Du bist der Anfang der Auferstehung;

schenke uns dein Leben.

Christe, eleison.

Öffne uns die Augen,

dass wir die Spuren deiner Herrlichkeit erkennen.

Christe, eleison.

Beschütze uns an diesem Tag vor der Macht des Bösen;

hilf uns, das Böse durch das Gute zu überwinden.

Christe, eleison.

VATER UNSER

Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.

Oration

Allmächtiger Gott, von dir kommt alles Gute. Pflanze in unser Herz die Liebe zu deinem Namen ein. Binde uns immer mehr an dich, damit in uns wächst, was gut und heilig ist. Wache über uns und erhalte, was du gewirkt hast.

ABSCHLUSS

V: Der Herr segne uns, er bewahre uns vor Unheil und führe uns zum ewigen Leben.
R: Amen.

TERZ

V: O Gott, komm mir zu Hilfe.
R: Herr, eile, mir zu helfen.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

Hymnus

Komm, Heil’ger Geist vom ew’gen Thron,
eins mit dem Vater und dem Sohn;
durchwirke unsere Seele ganz
mit deiner Gottheit Kraft und Glanz.

Erfüll mit heil’ger Leidenschaft
Geist, Zunge, Sinn und Lebenskraft;
mach stark in uns der Liebe Macht,
dass sie der Brüder Herz entfacht.

Lass gläubig uns den Vater sehn,
sein Ebenbild, den Sohn, verstehn
und dir vertrauen, der uns durchdringt
und uns das Leben Gottes bringt. Amen.

Hymnus

1. Antiphon

Der Herr lässt mich lagern auf grünen Auen.

Psalm 23

Das Lamm wird sie weiden und zu den Wasserquellen des Lebens führen. (Offb 7,17)

Der Herr ist mein Hirte

Der Herr ist mein Hirte, 
nichts wird mir fehlen.

Er lässt mich lagern auf grünen Auen 
und führt mich zum Ruheplatz am Wasser.

Er stillt mein Verlangen; 
er leitet mich auf rechten Pfaden, treu seinem Namen.

Muss ich auch wandern in finsterer Schlucht, 
ich fürchte kein Unheil;

denn du bist bei mir, 
dein Stock und dein Stab geben mir Zuversicht.

Du deckst mir den Tisch 
vor den Augen meiner Feinde.

Du salbst mein Haupt mit Öl, 
du füllst mir reichlich den Becher.

Lauter Güte und Huld werden mir folgen mein Leben lang, 
und im Haus des Herrn darf ich wohnen für lange Zeit.

Ant.

Der Herr lässt mich lagern auf grünen Auen.

2. Antiphon

Groß ist in Israel der Name des Herrn.

Psalm 76.1, 2–7

Gott gab sich zu erkennen in Juda, 
sein Name ist groß in Israel.

Sein Zelt erstand in Salem, 
seine Wohnung auf dem Zion.

Dort zerbrach er die blitzenden Pfeile des Bogens, 
Schild und Schwert, die Waffen des Krieges.

Du bist furchtbar und herrlich, 
mehr als die ewigen Berge.

Ausgeplündert sind die tapferen Streiter, 
sie sinken hin in den Schlaf; 
allen Helden versagen die Hände.

Wenn du drohst, Gott Jakobs, 
erstarren Rosse und Wagen.

Ant.

Groß ist in Israel der Name des Herrn.

3. Antiphon

Furcht packt die Erde, und sie verstummt, wenn Gott sich erhebt zum Gericht.

Psalm 76.2, 8–13

Furchtbar bist du. Wer kann bestehen vor dir, 
vor der Gewalt deines Zornes?

Vom Himmel her machst du das Urteil bekannt; 
Furcht packt die Erde, und sie verstummt,

wenn Gott sich erhebt zum Gericht, 
um allen Gebeugten auf der Erde zu helfen.

Denn auch der Mensch voll Trotz muss dich preisen 
und der Rest der Völker dich feiern.

Legt Gelübde ab und erfüllt sie dem Herrn, eurem Gott! 
Ihr alle ringsum, bringt Gaben ihm, den ihr fürchtet!

Er nimmt den Fürsten den Mut; 
furchterregend ist er für die Könige der Erde.

Ant.

Furcht packt die Erde, und sie verstummt, wenn Gott sich erhebt zum Gericht.

Kurzlesung

Röm 5,1–2.5

Gerecht gemacht aus Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn. Durch ihn haben wir auch den Zugang zu der Gnade erhalten, in der wir stehen, und rühmen uns unserer Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes. Die Hoffnung aber lässt nicht zugrunde gehen; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.

V: Von den Taten deiner Huld will ich ewig singen.
Bis zum fernsten Geschlecht deine Treue verkünden.

Oration

Allmächtiger Gott, von dir kommt alles Gute. Pflanze in unser Herz die Liebe zu deinem Namen ein. Binde uns immer mehr an dich, damit in uns wächst, was gut und heilig ist. Wache über uns und erhalte, was du gewirkt hast.

SEXT

V: O Gott, komm mir zu Hilfe.
R: Herr, eile, mir zu helfen.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

Hymnus

O Gott, du lenkst mit starker Hand
den wechselvollen Lauf der Welt,
machst, dass den Morgen mildes Licht,
den Mittag voller Glanz erhellt.

Lösch aus die Glut der Leidenschaft
und tilge allen Hass und Streit;
erhalte Geist und Leib gesund,
schenk Frieden uns und Einigkeit.

Du Gott des Lichts, auf dessen Reich
der helle Schein der Sonne weist,
dich loben wir aus Herzensgrund,
Gott Vater, Sohn und Heil’ger Geist. Amen.

Hymnus

1. Antiphon

Der Herr lässt mich lagern auf grünen Auen.

Psalm 23

Das Lamm wird sie weiden und zu den Wasserquellen des Lebens führen. (Offb 7,17)

Der Herr ist mein Hirte

Der Herr ist mein Hirte, 
nichts wird mir fehlen.

Er lässt mich lagern auf grünen Auen 
und führt mich zum Ruheplatz am Wasser.

Er stillt mein Verlangen; 
er leitet mich auf rechten Pfaden, treu seinem Namen.

Muss ich auch wandern in finsterer Schlucht, 
ich fürchte kein Unheil;

denn du bist bei mir, 
dein Stock und dein Stab geben mir Zuversicht.

Du deckst mir den Tisch 
vor den Augen meiner Feinde.

Du salbst mein Haupt mit Öl, 
du füllst mir reichlich den Becher.

Lauter Güte und Huld werden mir folgen mein Leben lang, 
und im Haus des Herrn darf ich wohnen für lange Zeit.

Ant.

Der Herr lässt mich lagern auf grünen Auen.

2. Antiphon

Groß ist in Israel der Name des Herrn.

Psalm 76.1, 2–7

Gott gab sich zu erkennen in Juda, 
sein Name ist groß in Israel.

Sein Zelt erstand in Salem, 
seine Wohnung auf dem Zion.

Dort zerbrach er die blitzenden Pfeile des Bogens, 
Schild und Schwert, die Waffen des Krieges.

Du bist furchtbar und herrlich, 
mehr als die ewigen Berge.

Ausgeplündert sind die tapferen Streiter, 
sie sinken hin in den Schlaf; 
allen Helden versagen die Hände.

Wenn du drohst, Gott Jakobs, 
erstarren Rosse und Wagen.

Ant.

Groß ist in Israel der Name des Herrn.

3. Antiphon

Furcht packt die Erde, und sie verstummt, wenn Gott sich erhebt zum Gericht.

Psalm 76.2, 8–13

Furchtbar bist du. Wer kann bestehen vor dir, 
vor der Gewalt deines Zornes?

Vom Himmel her machst du das Urteil bekannt; 
Furcht packt die Erde, und sie verstummt,

wenn Gott sich erhebt zum Gericht, 
um allen Gebeugten auf der Erde zu helfen.

Denn auch der Mensch voll Trotz muss dich preisen 
und der Rest der Völker dich feiern.

Legt Gelübde ab und erfüllt sie dem Herrn, eurem Gott! 
Ihr alle ringsum, bringt Gaben ihm, den ihr fürchtet!

Er nimmt den Fürsten den Mut; 
furchterregend ist er für die Könige der Erde.

Ant.

Furcht packt die Erde, und sie verstummt, wenn Gott sich erhebt zum Gericht.

Kurzlesung

Röm 8,26

Der Geist nimmt sich unserer Schwachheit an. Denn wir wissen nicht, worum wir in rechter Weise beten sollen; der Geist selber tritt jedoch für uns ein mit Seufzen, das wir nicht in Worte fassen können.

V: Herr, mein Rufen dringe zu dir.
Gib mir Einsicht nach deinem Wort.

Oration

Allmächtiger Gott, von dir kommt alles Gute. Pflanze in unser Herz die Liebe zu deinem Namen ein. Binde uns immer mehr an dich, damit in uns wächst, was gut und heilig ist. Wache über uns und erhalte, was du gewirkt hast.

NON

V: O Gott, komm mir zu Hilfe.
R: Herr, eile, mir zu helfen.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

Hymnus

Du starker Gott, der diese Welt
im Innersten zusammenhält,
du Angelpunkt, der unbewegt
den Wandel aller Zeiten trägt.

Geht unser Erdentag zu End’,
schenk Leben, das kein Ende kennt:
Führ uns, dank Jesu Todesleid,
ins Licht der ew’gen Herrlichkeit.

Vollenden wir den Lebenslauf,
nimm uns in deine Liebe auf,
dass unser Herz dich ewig preist,
Gott Vater, Sohn und Heil’ger Geist.

Hymnus

1. Antiphon

Der Herr lässt mich lagern auf grünen Auen.

Psalm 23

Das Lamm wird sie weiden und zu den Wasserquellen des Lebens führen. (Offb 7,17)

Der Herr ist mein Hirte

Der Herr ist mein Hirte, 
nichts wird mir fehlen.

Er lässt mich lagern auf grünen Auen 
und führt mich zum Ruheplatz am Wasser.

Er stillt mein Verlangen; 
er leitet mich auf rechten Pfaden, treu seinem Namen.

Muss ich auch wandern in finsterer Schlucht, 
ich fürchte kein Unheil;

denn du bist bei mir, 
dein Stock und dein Stab geben mir Zuversicht.

Du deckst mir den Tisch 
vor den Augen meiner Feinde.

Du salbst mein Haupt mit Öl, 
du füllst mir reichlich den Becher.

Lauter Güte und Huld werden mir folgen mein Leben lang, 
und im Haus des Herrn darf ich wohnen für lange Zeit.

Ant.

Der Herr lässt mich lagern auf grünen Auen.

2. Antiphon

Groß ist in Israel der Name des Herrn.

Psalm 76.1, 2–7

Gott gab sich zu erkennen in Juda, 
sein Name ist groß in Israel.

Sein Zelt erstand in Salem, 
seine Wohnung auf dem Zion.

Dort zerbrach er die blitzenden Pfeile des Bogens, 
Schild und Schwert, die Waffen des Krieges.

Du bist furchtbar und herrlich, 
mehr als die ewigen Berge.

Ausgeplündert sind die tapferen Streiter, 
sie sinken hin in den Schlaf; 
allen Helden versagen die Hände.

Wenn du drohst, Gott Jakobs, 
erstarren Rosse und Wagen.

Ant.

Groß ist in Israel der Name des Herrn.

3. Antiphon

Furcht packt die Erde, und sie verstummt, wenn Gott sich erhebt zum Gericht.

Psalm 76.2, 8–13

Furchtbar bist du. Wer kann bestehen vor dir, 
vor der Gewalt deines Zornes?

Vom Himmel her machst du das Urteil bekannt; 
Furcht packt die Erde, und sie verstummt,

wenn Gott sich erhebt zum Gericht, 
um allen Gebeugten auf der Erde zu helfen.

Denn auch der Mensch voll Trotz muss dich preisen 
und der Rest der Völker dich feiern.

Legt Gelübde ab und erfüllt sie dem Herrn, eurem Gott! 
Ihr alle ringsum, bringt Gaben ihm, den ihr fürchtet!

Er nimmt den Fürsten den Mut; 
furchterregend ist er für die Könige der Erde.

Ant.

Furcht packt die Erde, und sie verstummt, wenn Gott sich erhebt zum Gericht.

Kurzlesung

2 Kor 1,21–22

Gott, der uns und euch in der Treue zu Christus festigt und der uns alle gesalbt hat, er ist es auch, der uns sein Siegel aufgedrückt und als ersten Anteil (am verheißenen Heil) den Geist in unser Herz gegeben hat.

V: Der Herr ist mein Licht und mein Heil.
Er ist die Kraft meines Lebens.

Oration

Allmächtiger Gott, von dir kommt alles Gute. Pflanze in unser Herz die Liebe zu deinem Namen ein. Binde uns immer mehr an dich, damit in uns wächst, was gut und heilig ist. Wache über uns und erhalte, was du gewirkt hast.

VESPER

V: O Gott, komm mir zu Hilfe.
R: Herr, eile, mir zu helfen.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

Hymnus

Dreifaltigkeit, dreiein’ger Gott,
du Licht voll Glut und Seligkeit:
nun, da der Sonnenball versinkt,
geh du in unsrem Herzen auf.

Dich preist am Morgen unser Lied,
dich rufen wir am Abend an,
zu dir erhebt sich unser Herz
an jedem Tag, den du uns schenkst.

Du ew’ger Vater, du Gott Sohn,
du, beider Odem, Heil’ger Geist:
erhöre gütig unser Flehn,
allmächtige Dreifaltigkeit. Amen.

Hymnus

1. Antiphon

Christus, der Herr, ist Priester auf ewig nach der Ordnung Melchisedeks.

Psalm 110, 1–5.7

Er muss herrschen, bis Gott ihm alle Feinde unter die Füße gelegt hat. (1 Kor 15,25)

Der Messias, König und Priester

So spricht der Herr zu meinem Herrn: 
Setze dich mir zur Rechten, 
und ich lege dir deine Feinde als Schemel unter die Füße.

Vom Zion strecke der Herr das Zepter deiner Macht aus: 
„Herrsche inmitten deiner Feinde!“

Dein ist die Herrschaft am Tag deiner Macht, 
wenn du erscheinst in heiligem Schmuck;

ich habe dich gezeugt noch vor dem Morgenstern, 
wie den Tau in der Frühe.

Der Herr hat geschworen, und nie wird’s ihn reuen: 
„Du bist Priester auf ewig nach der Ordnung Melchisedeks.“

Der Herr steht dir zur Seite; 
er zerschmettert Könige am Tage seines Zornes.

Er trinkt aus dem Bach am Weg; 
so kann er von neuem das Haupt erheben.

Ant.

Christus, der Herr, ist Priester auf ewig nach der Ordnung Melchisedeks.

2. Antiphon

Unser Gott ist im Himmel; was ihm gefällt, das vollbringt er.

Psalm 115

Nicht uns, o Herr, bring zu Ehren, 
nicht uns, sondern deinen Namen, 
in deiner Huld und Treue!

Warum sollen die Völker sagen: 
„Wo ist denn ihr Gott?“

Unser Gott ist im Himmel; 
alles, was ihm gefällt, das vollbringt er.

Die Götzen der Völker sind nur Silber und Gold, 
ein Machwerk von Menschenhand.

Sie haben einen Mund und reden nicht, 
Augen und sehen nicht;

sie haben Ohren und hören nicht, 
eine Nase und riechen nicht;

mit ihren Händen können sie nicht greifen, 
mit den Füßen nicht gehen, 
sie bringen keinen Laut hervor aus ihrer Kehle.

Die sie gemacht haben, sollen ihrem Machwerk gleichen, 
alle, die den Götzen vertrauen.

Israel, vertrau auf den Herrn! 
Er ist für euch Helfer und Schild.

Haus Aaron, vertrau auf den Herrn! 
Er ist für euch Helfer und Schild.

Alle, die ihr den Herrn fürchtet, vertraut auf den Herrn! 
Er ist für euch Helfer und Schild.

Der Herr denkt an uns, er wird uns segnen, 
er wird das Haus Israel segnen, 
er wird das Haus Aaron segnen.

Der Herr wird alle segnen, die ihn fürchten, 
segnen Kleine und Große.

Es mehre euch der Herr, 
euch und eure Kinder!

Seid gesegnet vom Herrn, 
der Himmel und Erde gemacht hat!

Der Himmel ist der Himmel des Herrn, 
die Erde aber gab er den Menschen.

Tote können den Herrn nicht mehr loben, 
keiner, der ins Schweigen hinabfuhr.

Wir aber preisen den Herrn 
von nun an bis in Ewigkeit.

Ant.

Unser Gott ist im Himmel; was ihm gefällt, das vollbringt er.

3. Antiphon

Preist unseren Gott, ihr seine Knechte und alle, die ihn fürchten, Große und Kleine.

Canticum: vgl. Offb 19,1–7

Halleluja.
Das Heil und die Herrlichkeit und die Macht ist bei unserm Gott. 
R Halleluja.
Seine Urteile sind wahr und gerecht.
R Halleluja, halleluja.

Halleluja.
Preist unsern Gott, all seine Knechte 
R Halleluja.
und alle, die ihn fürchten, Große und Kleine!
R Halleluja, halleluja.

Halleluja.
Denn König geworden ist der Herr, unser Gott, 
R Halleluja.
der Herrscher über die ganze Schöpfung.
R Halleluja, halleluja.

Halleluja.
Wir wollen uns freuen und jubeln 
R Halleluja.
und ihm die Ehre erweisen!
R Halleluja, halleluja.

Halleluja.
Denn gekommen ist die Hochzeit des Lammes, 
R Halleluja.
und seine Frau hat sich bereit gemacht.
R Halleluja, halleluja.

Halleluja.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist. 
R Halleluja.
Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.
R Halleluja, halleluja.

Ant.

Preist unseren Gott, ihr seine Knechte und alle, die ihn fürchten, Große und Kleine.

Kurzlesung

2 Thess 2,13–14

Wir müssen Gott zu jeder Zeit euretwegen danken, vom Herrn geliebte Brüder, weil Gott euch als Erstlingsgabe dazu auserwählt hat, aufgrund der Heiligung durch den Geist und aufgrund eures Glaubens an die Wahrheit gerettet zu werden. Dazu hat er euch durch unser Evangelium auch berufen; ihr sollt nämlich die Herrlichkeit Jesu Christi, unseres Herrn, erlangen.

Groß ist unser Herr, * seine Macht ist gewaltig. –⁠
V: Unermesslich ist seine Weisheit. * Seine Macht ist gewaltig.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist. –⁠

Magnificat

Was nützt es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber sein Leben verliert?

Meine Seele + preist die Größe des Herrn, 
und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.

Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. 
Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter!

Denn der Mächtige hat Großes an mir getan, 
und sein Name ist heilig.

Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht 
über alle, die ihn fürchten.

Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten; 
er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind;

er stürzt die Mächtigen vom Thron 
und erhöht die Niedrigen.

Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben 
und lässt die Reichen leer ausgehn.

Er nimmt sich seines Knechtes Israel an 
und denkt an sein Erbarmen,

das er unsern Vätern verheißen hat, 
Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.

Fürbitten

Lasst uns beten zu Christus, der alle Menschen retten will:

Herr, gedenke deines Volkes.

Am Abend dieses Tages bitten wir dich:

Dein Licht, das niemals untergeht, leuchte allen Menschen.

In deinem Blut hast du den Neuen Bund geschlossen;

heilige deine Kirche.

Gedenke deiner Gemeinde unserer Gemeinschaft

und wohne in unserer Mitte.

Geleite die Reisenden zu Wasser, zu Land und in der Luft;

schenke ihnen glückliche Ankunft.

Nimm die Verstorbenen auf,

verzeih ihnen ihre Schuld und schenke ihnen das ewige Leben.

Lasst uns beten zu Christus, der alle Menschen retten will:

Herr, gedenke deines Volkes.

Am Abend dieses Tages bitten wir dich:

Dein Licht, das niemals untergeht, leuchte allen Menschen.

Herr, gedenke deines Volkes.

In deinem Blut hast du den Neuen Bund geschlossen;

heilige deine Kirche.

Herr, gedenke deines Volkes.

Gedenke deiner Gemeinde unserer Gemeinschaft

und wohne in unserer Mitte.

Herr, gedenke deines Volkes.

Geleite die Reisenden zu Wasser, zu Land und in der Luft;

schenke ihnen glückliche Ankunft.

Herr, gedenke deines Volkes.

Nimm die Verstorbenen auf,

verzeih ihnen ihre Schuld und schenke ihnen das ewige Leben.

Herr, gedenke deines Volkes.

Oration

Allmächtiger Gott, von dir kommt alles Gute. Pflanze in unser Herz die Liebe zu deinem Namen ein. Binde uns immer mehr an dich, damit in uns wächst, was gut und heilig ist. Wache über uns und erhalte, was du gewirkt hast.

KOMPLET

V: O Gott, komm mir zu Hilfe.
R: Herr, eile, mir zu helfen.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

SCHULDBEKENNTNIS

V: Der allmächtige Gott erbarme sich unser,
er lasse uns die Sünden nach
und führe uns zum ewigen Leben.

R: Amen.

Hymnus

Bevor des Tages Licht vergeht,
o Herr der Welt, hör dies Gebet:
Behüte uns in dieser Nacht
durch deine große Güt’ und Macht.

Hüllt Schlaf die müden Glieder ein,
lass uns in dir geborgen sein
und mach am Morgen uns bereit
zum Lobe deiner Herrlichkeit.

Dank dir, o Vater, reich an Macht,
der über uns voll Güte wacht
und mit dem Sohn und Heil’gen Geist
des Lebens Fülle uns verheißt. Amen.

Hymnus

1. Antiphon

Mit seinen Flügeln beschirmt dich der Herr; du brauchst dich nicht zu fürchten vor dem Schrecken der Nacht.

Psalm 91

Wer im Schutz des Höchsten wohnt 
und ruht im Schatten des Allmächtigen,

der sagt zum Herrn: „Du bist für mich Zuflucht und Burg, 
mein Gott, dem ich vertraue.“

Er rettet dich aus der Schlinge des Jägers 
und aus allem Verderben.

Er beschirmt dich mit seinen Flügeln, 
unter seinen Schwingen findest du Zuflucht, 
Schild und Schutz ist dir seine Treue.

Du brauchst dich vor dem Schrecken der Nacht nicht zu fürchten, 
noch vor dem Pfeil, der am Tag dahinfliegt,

nicht vor der Pest, die im Finstern schleicht, 
vor der Seuche, die wütet am Mittag.

Fallen auch tausend zu deiner Seite, 
dir zur Rechten zehnmal tausend, 
so wird es doch dich nicht treffen.

Ja, du wirst es sehen mit eigenen Augen, 
wirst zuschauen, wie den Frevlern vergolten wird.

Denn der Herr ist deine Zuflucht, 
du hast dir den Höchsten als Schutz erwählt.

Dir begegnet kein Unheil, 
kein Unglück naht deinem Zelt.

Denn er befiehlt seinen Engeln, 
dich zu behüten auf all deinen Wegen.

Sie tragen dich auf ihren Händen, 
damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt;

du schreitest über Löwen und Nattern, 
trittst auf Löwen und Drachen.

„Weil er an mir hängt, will ich ihn retten; 
ich will ihn schützen, denn er kennt meinen Namen.

Wenn er mich anruft, dann will ich ihn erhören. 
Ich bin bei ihm in der Not, 
befreie ihn und bringe ihn zu Ehren.

Ich sättige ihn mit langem Leben 
und lasse ihn schauen mein Heil.“

Ant.

Mit seinen Flügeln beschirmt dich der Herr; du brauchst dich nicht zu fürchten vor dem Schrecken der Nacht.

Kurzlesung

Offb 22,4–5

Sie werden sein Angesicht schauen, und sein Name ist auf ihre Stirn geschrieben. Es wird keine Nacht mehr geben, und sie brauchen weder das Licht einer Lampe noch das Licht der Sonne. Denn der Herr, ihr Gott, wird über ihnen leuchten, und sie werden herrschen in alle Ewigkeit.

Höre, Israel! Jahwe, unser Gott, Jahwe ist einzig. Dar­um sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit gan­zem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft. Diese Worte, auf die ich dich heute verpflichte, sollen auf deinem Herzen geschrieben stehen. Du sollst sie deinen Söhnen wiederholen. Du sollst von ihnen reden, wenn du zu Hause sitzt und wenn du auf der Straße gehst, wenn du dich schlafen legst und wenn du aufstehst.

Herr, auf dich vertraue ich, * in deine Hände lege ich mein Leben. –⁠
V: Lass leuchten über deinem Knecht dein Antlitz, hilf mir in deiner Güte. * In deine Hände lege ich mein Leben.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist. –⁠

Nunc dimittis

Sei unser Heil, o Herr, wenn wir wachen, und unser Schutz, wenn wir schlafen, damit wir wachen mit Christus und ruhen in seinem Frieden.

Nun + lässt du, Herr, deinen Knecht, 
wie du gesagt hast, in Frieden scheiden.

Denn meine Augen haben das Heil gesehen, 
das du vor allen Völkern bereitet hast,

ein Licht, das die Heiden erleuchtet, 
und Herrlichkeit für dein Volk Israel.

Oration

Herr, bleibe bei uns in dieser Nacht, und wenn wir uns am Morgen erheben, dann lass uns in Freude der Auferstehung deines Sohnes gedenken,

Das Stundenbuch wird Ihnen hier online in Kooperation mit dem Deutschen Liturgischen Institut zur Verfügung gestellt.