Die Gemeinde St. Barbara betritt mit einem innovativen Konzept pastorales Neuland

Duisburger Gemeinde hilft sich selbst

Menschen halten sich an den Händen.
Bild: Alexey Klementiev/Fotolia.com

Ehrenamtliche übernehmen die Kinder-, Frauen- und Seniorenarbeit, Laien gestalten Wortgottesdienste und Andachten selbst. Kirchensteuern für den Erhalt und Betrieb der Gemeinderäume und der Kirche gibt es nicht mehr. Ein Förderverein mit Namen "Rettet St. Barbara" wird wirtschaftlicher Träger der katholischen Gemeinschaft im Ortsteil Röttgersbach sein.

Der Essener Weihbischof Wilhelm Zimmermann über pastorale Herausfordungen in Großpfarreien.

Der Essener Weihbischof Wilhelm Zimmermann über pastorale Herausfordungen in Großpfarreien.

Der Essener Weihbischof Wilhelm Zimmermann über pastorale Herausfordungen in Großpfarreien.

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Der Leiter des Dezernats Pastoral im Essener Generalvikariat, Michael Dörnemann, bestätigte am Freitag teilweise einen entsprechenden Bericht des Magazins "Spiegel". Danach hat der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck dem Projekt zugestimmt. Allerdings betont der Bischof, dass die Gemeinschaft Teil der Großpfarrei St. Johann sei und dass das Projekt nur mit enger Anbindung an den Pfarrer und das Pastoralteam der Pfarrei durchgeführt werde. "Wir fördern keinen Kirchenseparatismus", so Dörnemann.

Am Samstag will die "Projektgemeinde St. Barbara" die Aufrechterhaltung der kirchlichen Strukturen vor Ort mit einem "Barbara-Festival" feiern. Vorbild für das Konzept ist ein Gemeindemodell aus dem französischen Poitiers. Auch in Deutschland gibt es ähnliche Konzepte, etwa in Bonn. (KNA)

Linktipp: Hirte und Manager

Früher hat man gesagt, dass der Pfarrer jedes seiner Schäfchen kennt. Bei Markus Pottbäcker ist das nicht so. Denn der Propst der Pfarrei St. Urbanus in Gelsenkirchen muss sich um 38.000 Katholiken kümmern. Katholisch.de hat ihn in Deutschlands größter Pfarrei besucht.

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