Kurienkardinal als Sondergesandter

Papst schickt Vertreter in sein früheres Bistum in Peru

Veröffentlicht am 07.02.2026 um 14:12 Uhr – Lesedauer: 

Vatikanstadt ‐ Ausgerechnet sein früheres Bistum in Peru ist Ausrichtungsort für besondere Feierlichkeiten. Doch nun ist Leo XIV. Papst – und eine Auslandsreise erfordert intensive Vorbereitungen. Darum schickt er einen Vertreter.

  • Teilen:

Papst Leo XIV. schickt einen hochrangigen Kurienkardinal zu Feierlichkeiten in sein früheres Bistum Chiclayo in Peru. Wie der Vatikan mitteilte, wird "Entwicklungsminister" Michael Czerny den Papst am 11. Februar im Marienheiligtum "Nuestra Señora de la Paz" vertreten. Anlass ist der 34. katholische Welttag der Kranken, der in diesem Jahr von dem peruanischen Bistum ausgerichtet wird.

Als Bischof Robert Francis Prevost leitete der heutige Papst das Bistum Chiclayo von 2015 bis 2023. Bereits zuvor arbeitete er viele Jahre als Ordensmann in dem südamerikanischen Land. Die Entscheidung, das Bistum zum Ausrichtungsort der Feiern zum Weltkrankentag zu machen, fiel noch unter Papst Franziskus (2013-2025).

Kardinal Michael Czerny leitet seit 2022 die päpstliche Entwicklungsbehörde. Als Sondergesandter des Papstes reiste er schon häufig zu katholischen Feierlichkeiten außerhalb Italiens. Czerny ist Jesuit und seit 2019 Kardinal. (mtr/KNA)